Klagenfurth am Wörthersee

Allgemeines

Klagenfurt am Wörthersee ist die Hauptstadt des Bundeslandes Kärnten und sechsgrößte Stadt Österreichs. Umgeben von den Alpen und dem Wörthersee ist Klagenfurt landschaftlich sehr divers und zeichnt sich durch eine sehr gute Luftqualität aus und ist damit torusitisch sehr bedeutsam.

Budget

Klagenfurt zeichnet sich durch einen starken innerösterreichischen Tourismus aus und hat besonders im Sommer viel nationalen und internationalen Tourismus zu verzeichnen, dann steigen insbesondere zur Feriensaison die Übrnachtungspreise. Zigaretten- und Alkoholpreise liegen ca. 9 % unter dem europäischen Durchschnitt während die Essenspreise ca. 23 % über dem EU-Durchschnitt liegen. Demnach folgt Österreich Schweden bei den Essenspreisen. Bei den anderen Kosten wie Unterhaltung, Transport etc. liegt Österreich im Eu-Durchschnitt.  Folgende Preise sollen etwas Orientierung bieten:

Durchschnittspreise (Stand 12/2018)

Low Budget (ca. 50 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel, Pension: 25-35 €
Essen im Cafe oder Imbiss: 6 €
1l Wasser: 0,50 €
Transport: 4,80 € (24 Std-Buskarte)
Museen, Freizeitaktivitäten, Schiffsfahrt etc.: kostenlos bis 20 €

Mid-Range (ca. 120 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel, Pension etc.: 40-70 € p.P 20-35€
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 80-110 € p.P 40-55€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen: 30 €
1l Wasser: 0,50 €
Transport: 4,80 € (24 Std-Buskarte)
Museen, Freizeitaktivitäten, Schiffsfahrt etc.: 20-30 €
Transport zwischen den Orten: 22 €

High Class (ca. ab 200 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 120 € ~ p.P ab 60€
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 50 €
Transport: 1-2 Taxifahrten innerhalb des Zentrum ab 12 €
Museen, Freizeitaktivitäten, Schiffsfahrt etc.: ab 40  €
Transport zwischen den Orten z.B. Mietwagen: ab 50 €

Mobilität

Anreise über den Klagenfurt Airport (KLU):

Der Klagenfurter Airport ist mit seinen gerade mal 4 Gates der kleinste Flughafen Österreichs und fliegt hauptsächlich österreichische und deutsche Städte an. In die Klagenfurter Innenstadt gelangt man einfach mit der Bahn bis zum Klagenfurter Hauptbahnhof (5 Minuten Fahrtzeit bei einem IC/EC, leider nur im Stundentakt! ) oder der Stadtbus in 30-40 Minuten. Eine Taxifahrt ins Zentrum dauert ca. 10 Minuten und kostet ca. 14 Euro.

Innerhalb des Stadtzentrums:

Im Klagenfurter Stadtzentrum ist alles fußläufig ereichbar. Der Bahnhof liegt ca. 1 km vom zentralen Marktplatz entfernt, auf dem der Lindwurm steht. Der Verkehr ist sehr übersichtlich und selbst zu “Rush Hour” Zeiten im Vergleich zu anderen Großstädten einfach zu befahren.

Züge: Die ÖBB verbindet Klagenfurt mit anderen östereischichen Groß und Kleinstädten und fährt Villach an, was ein guter Ausgangspunkt für das internationale Bahnnetz ist.

Übernachtung

Es gibt eine eher kleinere Auswahl n Unterkünfte im Stadtkern, die in der Regel günstiger sind als direkt am Wörthersee.

Essen und Trinken

Klagenfurt hat viele Restaurants und kleinere Cafes,in denen man leckere Kaffeespezialitäten bekommt. Regionale Spezialitäten sind z.B Kasnudln (mit Quark gefüllte Teigtaschen)

Sehenswertes in Klagenfurt

Kärnten Karte: Plant ihr länger in der Region zu bleiben, gibt es die Kärnten Karte, mit freien Eintritten zu 100 Ausflugszielen, und bis zu 50 % Ermäßigung bei anderen Kooperationspartnern und bei Bus&Bahn. Diese gibt es als 1, 2 oder 5 Wochen. oder als Saisonkarte. Mehr Infos findet ihr hier: https://www.kaerntencard.at

Marktplatz – Lindwurm und Herkules

Im Stadtzentrum befidnet sich der Marktplatz mit dem Lindwurm, dem Stadtsymbol Klagenfurts. Der Legende nach erschlug ein Bauer den Lindwurm. Das Stadtmarketing entschied sich aber für eine Herkulesstatue, da diese bekannter ist, als ein “namenloser” Bauer, aha 😀

Tipp: Freitags und Samstags findet um 10:00 neben der Touristikinformation eine kostenlos geführte Stadttour statt. Es gibt meist zwei Stadttouren, eine “klassische” und eine Thementour wie z.B. Besuch gesundheitlicher Einrichtungen und ihre Geschichte.

Landhaus mit Wappensaal

Das Landhaus bzw. der Landtag kann außerhalb von Sitzungen von einem Obolus von 1 € besucht werden. Der große und kleine Wappensaal sind sehr beeindruckend und sehenswert!

Der Pyramidenkogel

Die Pyramidenkogel ist ca. 20-30 Autofahrminuten vom Stadtzentrum entfernt. Von diesem Aussiehtsturm, der die Form eines Weizenbierglases hat, habt ihr einen fantastischen Ausblick auf Kärnten.

Tipp: Die Kärnten Kombikarte “Kärntens 3 beste” gewöhrt einen reduzierten Einlass für die Pyramidenkogel, das Mini Mundus und eine Schiffsfahrt.

Mini Mundus

Das Mini Mundus ist eine Sammlung von international bedeutenden Bauwerken in Miniakturformat. Mit dem Maßstab 1:25 auf alle Bauwerke lässt sich die Dimension einiger Sehenswürdigkeiten verdeutlichen.

Schiffsfahrt

Eine Schiffsfahrt auf dem Wörthersee ist zu jeder Jahrezeit möglich und unbedingt empfehlenswert. Von Klagenfurt aus fahren unterschiedliche Fähren mit unterschiedlichen Stopps z.B  Pörtschach, Velden am Wörthersee and Maria Wörth. eine komplette Rundfahrt dauert ca. 3 Stunden. Den Fahrtplan findet ihr hier: https://www.woertherseeschifffahrt.at/de/fahrplan

Ausflüge

Burg Hochosterwitz

Die Burg Hochosterwitz ist ein Wahrzeichen des Bundesland Kärnten und liegt auf einem 175 m hohen Dolomitfelsen  in der Gemeinde St. Georg am Längsee. Sie ist nur von April bis Oktober zugänglich. Hoch kommt man zu Fuß oder mit dem Aufzug (ca. 9 €). Der Eintrittspreis liegt bei 15,00€, es gibt Rabatte für Kinder, Senioren, Studis oder Soldaten in Uniform…Die Anfahrt ist mit dem eigenen Auto am einfachsten, mit der Bahn fährt man bis “St.Veit/Glan – Launsdorf”. Von dort aus sind es ca. 3.5 km bis zur Burg.

Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Homepage. 

 

Reisevorbereitung Japan Q&A

Brauche ich ein Visum für Japan? (Stand 11/2018)

Ja und Nein – Das ist abhängig vom “Reisezweck”. Wichtig ist, ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.

Nein – für touristische Zwecke/Geschäftsreisen. Deutsche/Österreischer*innen/Schweizer*inne wird bei der Anreise ein Aufenthalt von 90 Tagen/max. 180 Tagen gewährt.

Ja – bei jeglicher Aufnahme von bezahlter und unbezahlter Arbeit, Studium oder Berufsausbildung

Über die Einreise entscheidet letzenendes der zuständige Zollbeamte – ein kurzzeitiges Ausreisen nach der maximalen Aufenthaltszeit z.b für ein paar Tage in die Nachbarländer um dann wieder ohne Visum in Japan einzureisen ist nicht zulässig.

Hier findest du alle aktuellen Infos des Auswärtigen Amts

Von welchen deutschen Flughäfen wird Japan direkt angeflogen? Welche Alternativen gibt es?

Düsseldorf, Frankfurt am Main und München von ANA (All Nipon Airways) und Lufthansa. Alternativ kann man natürlich auch mit einem Zwischenstopp von anderen deutschen Flughäfen anfliegen z.B. mit KLM (via Amsterdam), AirFrance (via Paris), LOT (via Warschau), Emirates (via Dubai) Finnair (via Helsinki) ,AirChina (via Peking) oder AirQatar (via Doha).

Apropos gehen die meisten Direktflüge nach Tokyo, Osaka, Nagoya oder Fukuoka. Die Inseln Okinawa und Hokkaido werden von Deutschland nicht direkt angeflogen.

Was muss ich sonst bei der Einreise beachten?

Im Flugzeug bekommt man in der Regel eine Einreisekarte, die aber auf jeden Fall auch am Flughafen ausliegt. Darin eingetragen werden persönliche Daten, sowie Fragen zum Zoll. Außerdem muss eine Aufenthaltsadresse angegeben werden. Es reicht aus, die erste Unterkunft Adresse einzutragen. Japan erfasst bei der Einreise biometrische Daten – Foto, Fingerabdrücke. Eventuell wird man zudem noch nach dem Ziel der Einreise, mögliche Zwischenstoppe o.Ä. befragt.

Welche Besonderheiten gelten während meines Aufenthaltes?

In Japan besteht Passzwang (Reisepass oder Residence Card) für Ausländer*innen. Sollte man sich in Japan nicht ausweisen können, können mehrere Tage Haftstrafe und eine empfindliche Geldstrafe drohen.

Wie lange sollte ich in Japan bleiben?

Je länger desto besser. Bedenke, dass es meist einige Tage (oder sogar eine Woche) dauern kann, bis dein Körper und dein Kopf sich an die Zeitumstellung gewöhnt haben.  Japan ist so gigantisch groß, alleine in Tokyo kann man zwei Wochen verbringen, ohne dass es einem langweilig wird. Meine Empfehlung sind mindestens zwei Wochen, um aber etwas mehr Entspannung zu haben sind drei Wochen optimaler.

Wie komme ich am schnellsten von A nach B?

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung?

Ja, das ist empfehlenswert auch wenn man bei medizinischen Leistungen in Vorkasse treten muss. Japans medizinischer Standard ist jedoch sehr hoch und teuer, daher ist es umso wichtiger Belege und Rechnungen zu sammeln um diese später erstattet zu bekommen.

Welche Impfungen braucht man?

Eine ausführliche Reiseberatung  je nach Reisestil und Reisebedingung sollte immer in einem Tropeninstitut durchgeführt werden.  Diese sollte spätestens vier Wochen vorher erfolgen, da einige Impfungen mehrmals gespritzt werden müssen.  Ich bin nicht befugt eine Reisemedizinische Empfelung auszusprechen, kann daher nur für mich selbst sagen, dass ich bis auf die Standardimpfungen keine weiteren Impfungen hatte.

Mit welchen Sprachen komme ich in Japan zu Recht?Wie weit ist Englisch verbreitet?

Japanisch logo :D. Nein Scherz beiseite, obwohl Japanisch obligatorisch in der Schule gelernt wird, sprechen viele Japaner*innen kaum oder kein Englisch, auch nicht in den Großstädten.  Gerade in der ländlichen Region wird es schwierig sich ohne einige Wörter Japanisch zu versändigen, vorallem bei kleinen und leckeren Imbissbuden :p. Am einfachsten wird es in den Tourismuszentren der größeren Städte mit Englisch. Allerdings sind Japaner*innen in der Regel sehr geduldig und hilfsbereit.

Wie sicher ist Japan?

Japan hat eine sehr niedrige Gewaltkriminalität und auch kleinere Verbrechen wie Taschendiebstahl sind sehr selten. Allerdings gibt es auch “unsichtbare” Gewalt wie Beispielsweise “Shikan” , das begrabschen von Frauen in überfüllten Zügen. Außerdem warnt das Auswärtige Amt vor Trickbetrückereien und Kreditkartenbetrug in bestimmten Vierteln Tokyos (z.B. Roppongi). Generell aheb ich mich aber in Japan viel sicherer als in Deutschland gefühlt.

Montreal

Montreal ist die größte Stadt der Provinz Quebec (Französisch-Kanada), die zweitgrößte Stadt Kanadas und ist nach Paris die zweitgrößte Stadt in der französisch als Muttersprache gelernt wird. Der Name Montreal bzw. Mont Royal leitet sich von „königlicher Berg“ ab, was auf die gleichnamigen Berg hindeutet. Der größte Teil der Stadt befindet sich auf der Insel „Ile de Montreal“.

Budget

Montreal hat als Studierendenstadt noch ein stabiles Preisnivau halten können, wenn gleich Montreal natürlich im Großen und Ganzen kein Low-Budget Ziel ist. Beachtet auch bei der Kostenkalkulation, dass ein Trinkgeld in der Gastronomie von mind. 15 % von euch erwartet wird.

Durchschnittspreise (Stand 09/2018)

Low Budget (ca. 43 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel: 16-26 €

Preiswertes Essen im Cafe oder Imbiss pro Gericht 6 €

1 liter Wasser: 1,50 €

Transport: zu Fuß; einfache Bus- oder Metrofahrt 2,50 €

Museen, Freizeitaktivitäten: kostenlos bis 6 €

Ein Preiswertes Bier im Pub: 5 €

Trinkgelder: 2 €

Mid-Range (ca. 100 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hostel, Privatzimmer u.Ä.: 40-70 € p.P 20-35€

Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 70-110 € p.P 35-55€

Ein einfaches Mittag- und Abendessen : 20 €

1 liter Wasser: 1,50 €

Transport: 24h Bus/Metro Ticket: 7 €

Museen, Freizeitaktivitäten: 10 €

Ausgehen am Abend: 15 €

Trinkgelder: 5 €

High Class (ca. ab 210 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 150 € ~ p.P ab 75 €

Ein Gourmetrestaurant oder 2 Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 50 €

1 liter Wasser: 1,50 €

Transport: z.b. 1-2 Taxifahrten innerhalb des Zentrum  ab 30 €

Museen, Freizeitaktivitäten: ab 20 €

Ausgehen am Abend: ab 20 €

Trinkgelder: ab 15 €

Mobilität

Anreise über den Montreal Pierre Elliott Trudeau Airport (YUL):In die Innenstadt fährt der Express Bus 747, in unterschiedlicher Taktung in ca . 45-70 Minuten ins Zentrum. Das Ticket kostet 10 CAD (ca. 6 Euro), kann aber ab Gebrauch 24 Std für den öffentlichen Nahverkehr benutzt werden. Taxen in die Innenstadt brauchen je nach Verkehr ca. 25-40 Minuten und kosten inkl. Trinkgeld ca. 35-50 €. Hier gibt es mehr Infos über den Express Bus von STM

Metro: Die Metro ist das schnellste Fortbewegungsmittel und besteht aus 4 Hauptlinien. Hier findet ihr eine interaktive Map, in der die einzelnen Haltestellen Profile z.B. über die Geschichte und Architektur Kurzprofile beinhaltet.

Busse: Busse ergänzen das Metro System. Leider habe ich diese nie genutzt und kann nicht viel über den Fahrtkomfort und die Zuverlässigkeit sagen.

Tipp: Der Weekend pass (von Freitag 18:00 bis Montag früh 5:00) kostet insgesamt nur 13 CAD (ca. 8 Euro). Ein Wochenpass von Montags 5:00 bis Sonntags 24:00 kostet 25 CAD (ca. 16 Euro) .

Mehr Infos über Strecken und Preisen gibt es auf der Homepage der STM.   Wer sich für unbegrenzte Mobilität und Sightseeing in einem Paket interessiert, findet mehr unter Sehenswürdigkeiten.

Auto: Autofahren bzw. das Parken kann etwas verwirrend sein. Die Straßenhinweise sind meist nur in Französisch, so z.B. die Wochentage an denen man das Auto nicht in der Straße parken darf, da die Müllabfuhr, der Schneedienst etc. seine Runden fährt. Dies kann manchmal nervenaufreibend sein, dass Auto dann woanders abzustellen, da die anderen Straßen dementsprechend voll sind. Das Parken in der Innenstadt kann relativ teuer werden (40-50 CAD/ca. 24-32 € pro Tag), je näher man am Stadtkern ist, desto mehr zahlt man, manchmal liegen die Unterschiede für 1-3 Straßenblöcke bei 10-15 CAD.

Unterkünfte

Während der Hauptsaision von Juni bis September sind viele Unterkünfte ausgebucht und die Preise steigen an. Die größte  Hoteldichte mit der zentralsten Lage befindet in den Vierteln:  Centre-Ville, Griffintown und the Village. Je näher die Lage zum Fluss, desto höher ist der Zimmerpreis.  Die Altstadt (Vieux-Montréal) z.B. liegt zentral und direkt am Ufer, für diesen Lage muss man jedoch einiges mehr bezahlen.

Typisches Essen und Trinken

Die Kanadische Küche ist sehr beeinflusst durch die multikulturelle Einwanderung. Das Essen in Quebec hat eigene besondere Spezialitäten hervorgebracht. Hier folgt ein kleiner Auszug der typischen Küche in dieser Region Kanadas.

Poutine

Poutine sind doppel fritierte Pommes, die mit Bratensauce und Käse übergossen wird. Dieses Grundrezept kann mit vielen anderen Zutaten wie Zwiebeln, Jalapenos, Chili etc. kombiniert werden. Ursprünglich ist dieses Nationalgericht in den 1950er in Quebec erfunden worden. Poutine ist so verbreitet, dass sie sogar bei McDonalds und BurgerKing verkauft werden.

Ahornsirup  und “Sugar on snow”

Rund 80 % der weltweit  verkauften Ahornsirupe werden in Quebec hergestellt. Eine Besondere Art Ahornsirup zu essen ist “sugar on snow” oder “Maple Tiffy”.  Hier wird einfach heiß getröpfelter Ahornsirup auf Eis verteilt. Ein Geschäft in der Montrealer Innenstadt, dass alles aus Ahornsirup zaubert ist das Délices Érable & Cie , welches Maple Tee und Maple Icecream serviert.

Montreal-style bagel

Dieser Bagel wurde von jüdischen  Immigrant*innen aus Osteuropa nach Kanada gebracht, da die Art und Weise der Zubereitung ihre Wurzeln in Polen hat. Der Montreal-style bagel ist im Vergleich zu den herrkömmlichen Bagels kleiner, dünner und süßer.  Um sich einen echten “Montreal-sytle bagel” nennen zu können gibt es drei Gütekriterien: 1. Im Teig müssen Eier und Honig enthalten sein. 2. Der Bagel wird in Honig-Wasser zubereitet. 3. Die Bagels werden im Holzfeuer Ofen gebacken.

Tourtière

Tourtière ist eine würzige Fleisch-Pastete meist aus Kalb, Schwein, Kartoffeln welches oft in den Wintermonaten, an Weihnachten und Neujahr serviert wird.

Wem diese Küche nicht zusagt hat in Montreal den Zugang zu fast jeder internationalen Essen.

Sehenswertes

MontrealPass: Kostenloser Zutritt zu 23 Top-Sehenswürdigkeiten sowie freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln  für 48/72 Stunden  84/95 CAD (ca. 52/60 €): Mehr Infos gibt es hier: https://www.mtl.org/en/experience/passeport-mtl

Der MontrealPass ist vorallem in der 72 Stunden Variante nochmal eine Ersparnis wenn man sich etwas mehr Zeit nehmen möchte. Ob sich also lohnt ist eine individuellle Entscheidung und sollte davon abhängig gemacht werden, wieviele kostenpflichtige Sighseeings man sehen möchte und kann!

MuseumsPass:

Für 80 CAD (ca. 50 €) kann man auch den Museumspass für 38 Museen und freier Fahrt im öffentlichen Nahverkehr erwerben. Achtung! Montags sind die meisten Museen geschlossen! Mehr Infos gibt es hier: http://museesmontreal.org/en/passes/the-passes

Sehenswertes

Mont Royal

Fast Schneckenförmig kreist sich der Weg um dem Mont Royal, der in den warmen Monaten als Park und in Winter als Skiort viele Besucher*innen anlockt. Oben angekommen erwartet einen ein erstaunlicher Ausblick auf die Stadt. Zudem finden saisonale Aktivitäten und Feste statt, die auf der Homepage zu finden sind.

Öffnungzeiten: 24 Std.

Eintritt:frei

Metro:Station Peel (grüne Linie, näher), Parc du Mont-Royal (rote Linie),

Homepage (englisch/französisch)

Notre Dame Basilika

Die römisch-katholische Notre Dame Basilika  befindet sich in der Altstadt von Montreal.

Öffnungzeiten: So 12:30 – 16:00, Mo – Fr08:00 – 16:30, Sa 08:00 – 16:00

Eintritt: frei

Metro:Place-d’Armes (rote Linie)

Homepage (französisch)

Hotel de Ville

Das fünfstöckige städtische Rathaus sieht wunderschön aus und ist ein Besuch wert.

Metro: Champs de Mars (rote Linie)

ChinaTown

Das ChinaTown von Montreal ist das drittgrößte in Kanada, im Vergleich zu Toronto sehr überschaulich. Ein toller Ort um chinesisches und taiwanesisches Essen zu finden.

Öffnungzeiten: Je nach Shop, meistens zwischen 11:00 – 19:00

Eintritt: frei

Metro: Place-d’Armes (rote Linie)

Jardin Botanique

Der botanische Garten in Montreal ist der größte der Welt. Dieser Garten ist so riesig, dass man gute 4-6 Stundne hier verbingen kann. Dementsprechend ist der Eintritt sehr hoch. Um die Warteschlangen zu vermeiden, kann man ein Online-Ticket vorher kaufen.

Öffnungzeiten: 09:00 – 21:00

Eintritt: 20,50 KAD , Rabatt für Senioren 65+, Studierende und Kinder/Jugendliche unter 18

Metro:Pie – IX (grüne Linie)

Homepage (englisch/französisch)

The “(gay) village”

Im Stadtteil “the village” zeigt sich das LGBTQ freundliche Montreal. Zwischen der letzten Juli/ersten August Woche findet hier auch die Pride Parade statt. The Village hat vorallem ein sehr aktives Nachtleben mit vielen Bars, Kneipen und Restaurants.

Öffnungzeiten: Je nach Shop, meistens zwischen 12:00 – 23:00

Eintritt: frei

Metro:Sherbrooke (rote Linie), Beaudry oder Papineau (grüne Linie)

Wo übernachten in Dublin?

Dublin ist eine der schönsten und sehenswertesten Städte der Welt und steht trotz der kleinen Größe anderen Metropolen wie London oder Paris in nichts nach. Dublin ist eine der teursten Städte in Europa, besonders die Miet- und Hotelpreise haben es in sich. Besonders Unterkünfte der Mittelklasse sind rar – und im Vergleich zu Luxusunterkündte seltener. Eine Alternative bietet noch das Bed&Breckfast. Manchmal gibt es noch Last Minute Angebote bei www.visitdublin.com. Daher lohnt es sich wirklich weit im voraus nach einer Unterkunft umzuschauen.  Hier gebe ich euch einen kleinen Überblick über die zentralsten Stadtteile -mit ihren Vor- und Nachteilen.

Schauen wir uns doch mal folgende Stadtteile an:

  1. West Dublin/Kilmainham

  2. Nord Dublin/ Nördlich der Liffley

  3. The Liberties

  4. Temple Bar

  5. Ost Dublin

 

 

 

 

 

1. West Dublin/Kilmainham

Etwas weiter weg vom Stadtzentrum befindet sich im Westen der Stadtteil Kilmainham. Dieser Stadtteil ist ein ehemaliges Arbeiter*innenwohnviertel.

Vorteile

  • Ziemlich nah an der Heuston Station

  • Kilmainham Goal, Modern Art Museum und die Guiness-Brauerei direkt vor Ort

  • Relativ nah am Phoenix Park

Nachteile

  • Im Vergleich zu den anderen vorgstellten Stadtteilen abgelegener zum Stadtkern

  • Wenig Restaurants, Shops und Übernachtungsmöglichkeiten

Fazit: Wer lieber vom Touristenzentrum (ruhiger) übernachten möchte ist hier richtig.

2. Nord Dublin/ Nördlich der Liffey

Nördlich der Liffey gibt es einige Shops, Restaurants und Kirchen. Der Norden der Stadt wird auch als Arbeiter*innenviertel bezeichnet. Je nördlicher man wandert, desto mehr spürt man die soziale Ungleichheit der Stadt.

Vorteile

  • Ziemlich nah an der Heuston Station

  • Relativ Zentral

  • Viele Restaurants, Shops

  • Für viele Streetart-Fotograf*innen interessant, da hier viele Graffitis sind

Nachteile

  • Keine der “Must see” Sehenswürdigkeiten direkt vor Ort

  • Kann an einigen Ecken zwielichtig wirken

Fazit: Wer relativ günstig und zentral Übernachten will, sollte hier nach Unterkünfte suchen

The Liberties

The Liberties bildet den Stadtkern von Dublin. Hier gibt es sozusagen fast “alles”; Restaurants, Cafes, Pubs, Sehenswürdigkeiten etc. Es gibt Direktverbindungen mit den Schnellbussen zum Airport.

Vorteile

  • „Die zentralste“ Lage

  • Christchurch, St. Patricks Church etc. direkt vor Ort

  • Viele Restaurants, Shops, Pubs

  • Direkte Schnell-Busverbindungen zum Airport

Nachteile

  • Vergleichbare niedrige Unterkunftsdichte

  • (Sehr) teure Unterkünfte

  • Kann an einigen Ecken zwielichtig wirken

Fazit: Hier solltest du nach Unterkünfte schauen, wenn du direkt in der Innenstadt übernachten möchstest und in alle Himmelsrichtungen dich bewegen möchtest.

Temple Bar

Nah an der Liffey ist wahrscheinlich der bekannteste Stadteil Dublins, dass touristisch von morgens bis Abends belebt ist.

Vorteile

  • Direkt im größten Vernügungsviertel Dublins

  • Einige günstige Unterkünfte

  • Zentrale Lage

Nachteile

  • Kann je nach Unterkunft tagsüber und nachts (sehr) laut sein

  • Viele Touristen und Touristenfallen

  • Kann an einigen Ecken zwielichtig wirken

Fazit: Wer sich auf das Nachtleben fokussiert, ist hier richtig.

Ost Dublin

Der Südosten von Dublin ist einer der wohlhabesten Stadtteile. Dieser Stadtteil zeichnet sich durch eine hohe Museensdichte und dem grünen St. Stephens Park aus.

Vorteile

  • Abgesehen vom Phoenix Park mit dem St. Stephans Green und den anderen Grünanlagen der “grünste Teil” der Innenstadt

  • Zentrale Lage

  • Sehr viele Museen dicht aneinander

  • Viele Restaurants, Shops (Grafton Street, die Shoppingmeile Dublins)

  • Viele Denkmäler z.B. die Oskar Wilde Statue

Nachteile

  • Teuere Unterkünfte und Restaurants

Fazit: Der östliche Teil Dublins hat architektonisch die schönsten Wohnhäuser und die engste Dichte an Sehenswürdigkeiten, wer sich dies gönnen möchte ist hier richtig.

Dublin

Allgemeines

Dublin ist eine kleine Hauptstadt, deren mittelalterliche Gebäude mit den mordenen Gebäuden schon mitlerweile verschmelzen. Dublin hat eine halbe Million Einwohner*innen, genausoviele Einwohner*innen hat auch Köln, welches aber knapp vier mal größer ist. Ein kleiner Kniggetipp: Meistens werden Pubrunden bezahlt, das heisst man lädt sich gegenseitig ein und zahlt nicht sein „individuelles“ Bier ;).

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Budget

Dublin ist kein Low-Budget Ziel. Die Alkoholsteuer ist fast so hoch wie in Schweden und liegt bei ca. 23 %. Ein günstiges Pint Guiness kostet ca. 5 €. Es sind aber gerade die Pubs, die man bei einem Irland Urlaub nicht missen sollte, sie sind nicht nur eine Kneipe, um zu reden, singen, Musik zu hören und sich unter das Volk zu mischen. Restaurantbesuche sind nicht preiswert, meist wird Kranwasser zum Essen serviert. Es gibt viele Museen, die kostenlos sind. Hier habe ich mal eine kleine Übersicht der „Basis Kostenstellen“ aufgeschlüsselt.

Durchschnittspreise (Stand 09/2018)

Low Budget (ca. 45 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel: 15-25 €

Preiswertes Essen im Cafe oder Pub pro Gericht 9-15 €

Transport: fußläufig, einfache Busfahrt bis 2,80 €

Museen, Freizeitaktivitäten: kostenlos bis 8 €

Ein Preiswertes Bier/Guiness im Pub: 5 €

Mid-Range (ca. 100-130 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 70-100 € p.P 35-50€

Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 110-200 € p.P 65-100€

Early Bird Menü mit 2-3 Gängen am frühen Abend: 20-30 €

Transport: Busfahrt 24h Ticket: 10€

Museen, Freizeitaktivitäten: 10 – 25€

Pubbesuch: 10-20 €

High Class (ca. ab 265 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 200 € ~ p.P ab 100€

Ein Gourmetrestaurant oder 2 Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 50-80€

Transport: 2-3 Taxifahrten innerhalb des Zentrum  ab 20-30€

Museen, Freizeitaktivitäten: ab 35 €

Pubbesuch: ab 20-30 €

Mobilität

DSCN6110Heuston Station

Dublin ist eine kleine und überschaubare Hauptstadt. Viele Ziele im Zentrum lassen sich fußläufig sehr gut erreichen. Für die Vereinfachung des öffentlichen Nahverkehr gibt es die LEAP Card, die einmalig 5 Euro kostet und in LEAP Verkaufstellen oder in Supermärkten aufgeladen werden kann.Es gibt zudem die Visitorcard, in der man für eine bestimmte Zeit Stadtbusse,Airlinkbusse, Straßenbahn und die DART im Dubliner Stadtzentrum nutzen kann.

1 Tag (24 Stunden) – 10,00 €

3 Tage (72 Stunden) – 19,50 €

7 Tage (168 Stunden) – 40,00 €

Anreise über den Dublin Airport: Ins Zentrum fahren Airlink-Express (Bus 747) und Aircoach alle 10-15 Minuten und brauchen je nach Verkehr 45-60 Minuten bis in die Innenstadt. Eine einfache Busfahrt kostet 7 Euro, bzw. 12 Euro für ein Retour Ticket. Taxen in die Innenstadt brauchen ca.30-45 Minuten und kosten ca. 25 €.

Busse: Busse sind das Hauptverkehrsmittel in Dublin. Sie kommen endweder vor der Abfahrtzeit aber häufiger aufgrund des Verkehrs später als im Fahrplan. Das Busticket wird beim Fahrer erworben oder man benutzt seine LEAP Card. Man sollte passend zahlen, da man sein Wechselgeld als „Coupons“ zurück bekommt. Diese kann man z.B. im Touristencenter umtauschen – den Weg habe ich aber bei knapp 25 Cent echt nicht gemacht ;). Die Busse sind wenn sie nicht überfüllt sind sehr praktikabel, sie sind sauber und verfügen sogar über Wifi!

Wichtiger Hinweis: Busse halten nur bei deutlichem Handzeichen, sonst fahren sie einfach weiter. Fragt beim Einstieg nach, ob der Bus wirklich die Destination anfährt die ihr wollt, manchmal haben Linien andere Routen z.B. Linie 25, die in 25A und 25B aufgeteilt ist. Achtet außerdem darauf auf der “richtigen” Seite einzusteigen, da durch den Linksverkehr die Haltestelle auf der gegenüberliegende Seite liegt! Googlemaps ist dabei eine gute Hilfe.

Straßenbahnen: Die Straßenbahn „LUAS“ ist oberirdisch und besteht aus drei Linien. Tickets sind vor Fahrtantritt an den Automaten zu kaufen oder die LEAP Karte benutzen.

Züge: Das Zugnetz „DART“ verbindet Dublin über die Heuston oder ConnollyStation mit anderen Städten.

Taxen: Obwohl Dublin die Hauptstadt ist, findet man im Stadtzentrum relativ wenig Taxen, die frei sind. Daher lohnt es sich, ein Taxi zu rufen. Es gibt oft einen Grundpreis von 3 €. Achtet darauf, dass das Taxameter angeschaltet wird und euch nicht zusätzliche Kosten berechnet werden. Zum Beispiel zahlt man nachts und am Wochenende mehr, auch der Service fürs Kommen kostet 1 € sowie jedes größere Gepäckstück, ein Taxifahrer hat einfach unsere Rucksäcke als zusätzlich Gebühr drauf geschlagen. Außerdem gibt es kein einheitliches Taxisystem, es gibt verschiedene Farben und Unternehmen.

Rental Bikes: Dublin lässt sich auch gut per Fahrrad erkunden. Stationen von dublinbikes haben mehrere Stationen in der Stadt.

Unterkünfte

Hier gilt wie in vielen Städten – je näher dem Zentrum desto teuerer.  Das Preis-Leistung Verhältnis für alle Unterküfnte ist im Vergleich schlechter als in Deutschland. Unterkünfte in der Temple Bar Area sind zwar sehr zentral aber man kann mit viel Lärm rechnen, da es das frequentierteste (Nacht-) Viertel ist.

Hier geht es direkt zum Blogeintrag “Wo übernachten in Dublin?”

Essen und Trinken

Das irische Essen gehört leider für die meisten Menschen nicht zu den Favoriten, oder habt ihr schonmal ein irisches Restaurant gesehen ;)? Beim Bier (Guiness, Kilkenny, Smithwirks etc.) sieht es anders aus .Wenn man dem irischen Essen ausweichen möchte gibt es in Dublin eine große Auswahl an internationalen Restaurants und Cafes. Besonders lecker und auch günstig ist WOW!Burger ein Burger Restaurant das unterirdisch in einem Pub ist, ein Pub in einem Pub also ;). Außerdem gibt es eine Menge schöner Cafes im Stadtzentrum, eins davon das Avoca verkauft im gleichen Laden Deko und Kleidung :).

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Irish Stew ist ein traditionelles Gericht

Sehenswertes

DublinPass; Kostenloser Zutritt zu 30 Top-Sehenswürdigkeiten, Museen und Denkmälern, sowie derHop-On-Hop-Off-Busrundfahrt in Dublin, und Bus-Flughafentransfer  für 1. Tag Erwachsene 59 €, Kinder 29 €, mehr Infos : https://www.dublin-pass.de/

Der DublinPass lohnt sich vorallem für diejenigen, die in kurzer Zeit sehr viele Sehenswürdigkeiten abklappern möchten. Der Pass ist 24 Stunden gültig und gilt ab der ersten Einlösung zum Beispiel wenn ihr am Flughafen den Pass um 10:00 aktiviert ist er bis zum nächsten Tag um zehn Uhr gültig, um zehn öffnen aber erst viele der Museen. Ob sich also lohnt ist eine individuellle Entscheidung und sollte davon abhängig gemacht werden, wieviele kostenpflichtige Sighseeings man sehen möchte und kann!

Temple Bar Viertel

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Das Temple-Bar Viertel ist der touristische Ort von Dublin. Schon Mittags wird es in den Pubs und auf den Straßen voller. In Dublin werdet ihr aber auch an jeder anderen Ecke kleineren und größeren Pubs begegnen, wenn man dem Massentourismus ausweichen möchte.

Am Samstag findet von  10:00 – 16:30 ein Food Market statt. Es gibt lokale Spezialitäten, wie z.B. Austern, Eingemachtes, Säfte etc. Wenn man aber gerade nicht in diesem Viertel unterwegs ist lohnt sich m.E. eine „Extra-Anreise“ nicht, es ist wirklich ein kleiner Markt mit ca. 10-15 Ständen.

Bushaltestelle: z.B. “College Green” (Flughafenexpress 747) oder ” Temple Bar” (Linie 26, 66,67 u.a)

Trinity College und Book of Kells

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Das Trinity College ist Irlands größte und renommierteste Universität Irlands und liegt mitten in der Innenstadt. Die Gebäude der Universität sowie die Studierendenunterkunft sind aus dem gregorianischen/viktorianischen Zeitalter erbaut. Der Campus selber ist grün und hat teilweise Holz- und Kopfsteinpflaster. Die meisten Touris werden vor dem Long Room Schlange stehen und der Bibliothek. Die Bibliothek ist sehr beeindruckend, es sind über 4,5 Millionen Bücher und eine große Sammlung an historischen Manuskripten und Drucke der Bibel. In der Bibliothek ist auch das Buch auf Kells ausgestellt, eine christliche Buchmalerei aus dem 8/9 Jahrhundert. Das Buch of Kells ist meiner Meinung nach nett gesehen zu haben aber auch nicht schlimm wenn man es nicht getan hat, da der Campus und die Bibliothek als solches beeindruckender sind. Ich finde es vergleichbar mit der Mona Lisa im Louvre, man sieht es sich an um festzustellen, dass das große und ganze viel beeindruckender ist ;).

Tipp: Mit dem Online-Ticket (https://www.tcd.ie/visitors/book-of-kells/tickets-information/) könnt ihr die Schlange an der Kasse überspringen, allerdings ist die Eintrittszeit, die ihr bucht, bindend.

Bushaltestelle: z.B.  ” Trinity College” (Linie 25, 26, 66,67 u.a)

Homepage(englisch)

St. Patrick’s Cathedral

Die St. Patricks Cathedral war einst eine kleine Holzkapelle bis sie in den 1860er Jahren zur größten Kirche Dublins gewachsen ist. Geschichten zufolge soll hier St. Patrick 450 Gläubige getauft haben.

Öffnungszeiten: 

März bis Oktober: Mon – Fr: 9:00 – 17:00

Sam: 9:00 Uhr – 18:00 Son: 9:00– 10:30, 12:30  – 14:30 , 16:30 – 18:00

November bis Februar: Mon – Sa: 9:00 – 17:00

Son: 9:00– 10:30, 12:30  – 14:30

Tägliche Führungen (im Eintrittspreis enthalten) um 10:30 , 11:30, 14:30, 15:00, 15:30 Uhr.

Eintritt: Erwachsene: 5,50 €, Rabatt für Schüler*innen, Studierende und Gruppen

Bushaltestelle: z.B. ” Smithfield, Inns Quay” (Linie 25, 26, 66,67 u.a)

Christ Church Cathedral

Die Christ Church Cathedral ist einige Gehminuten von der St. Patrick´s Cathedral entfernt und ist die ältere der beiden Kirchen. Von den Wikingern zuerst als Holzkirche erbaut wurde sie von den Normannen im 12. Jhd neu als Steinkathedrale errichtet. Sie ist außerdem Sitz des Bischofs.

Tipp: Zur Sonntagsmesse ist die Kirche ohne Eintritt begehbar, so bekommt man gleich mit, wie der katholische Gottesdienst in Irland zelebriert wird. Allerdings sollte man sich bewusst machen, dass dies ein regulärer Gottesdienst ist, den man nicht durch seine touritische Aktivität stören sollte.

Öffnungszeiten:

April, Mai, September, Oktober
Mo – Sa: 09:30 – 18:00 (letzter Zutritt 17:15 )

Juni – August

Mo – Sa: 09:30 – 19:00 (letzter Zutritt 18:15)

November – März

09:30 – 17:00 (letzter Zutritt 16:15)

Öffnungszeiten am Sonntag:

Juni – August

12:30 – 14:30, 16:30 – 18:00 (letzter Zutritt 17:30)

September – Mai

12:30 – 14:30

Eintritt: Erwachsene: 6,00 €, Rabatt für Senior*innen,Studierende, Kinder/Jugendliche unter 16 und Gruppen

Bushaltestelle: ” Smithfield, Inns Quay” (Linie 25, 26, 66,67 u.a)

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Dublin Castle

Getarnt zwischen Häuserblocks in der Innenstadt befindet sich Dublin Castle. Die Burg wurde im Mittelalter erbaut und immer wieder durch Neubauten im 17,18,19 und 20 Jhrd. erweitert.

Eintritt: Erwachsene: 7 € / 10 € ungeführte/geführte Tour, Rabatt für Senior*innen,Studierende, Kinder/Jugendliche unter 17 und Familien

Bushaltestelle: z.B. ” Temple Bar” (Linie 26, 66,67 u.a)

Homepage(englisch)

Dublins Grüne Orte

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Phoenix Park

Der Phoenix Park ist mit seinen 709 ha größer als der Central Park in New York und der größte Park in einer europäischen Hauptstadt. Es lassen sich Wildtiere wie Hirsche und Dachse beobachten. Im Park befindet sich neben Monumenten und Sportanlagen der Dubliner Zoo.

Öffnungzeiten: 24 Std.

Eintritt: frei

Bushaltestelle: z.B. ” Phoenix Park” (Linie 25, 26, 66, 67,69 u.a)

St. Stephens Park

Der St. Stephens Park ist ein quadratischer praktischer 😉 und  öffentlicher Park im Stadtzentrum, direkt am Ende der Grafton Street, der Haupteinkaufstraße. Im Sommer finden kostenslose Konzerte und Theatheraufführungen statt.

Öffnungzeiten: 24 Std.

Eintritt: frei

Bushaltestelle: z.B. ” Stephens Green” (Linie 39a, 46 u.a)

Die Dubliner Museumslandschaft

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Dublin hat auch eine Vielfalt an Museen. Die engste Museendichte ist am St. Stephens Green, hier eine kleine Auswahl an Museen, die euch erwarten.

Direkt nebeneinander:

“National Museum of Ireland” (https://www.museum.ie/Home)

“National Gallery of Ireland” (https://www.nationalgallery.ie)

“National Museum of Ireland – Archaeology” (https://www.museum.ie/Home)

Weitere Museen:

“Little Museum of Dublin” (https://www.littlemuseum.ie/)

“Irish Whiky Museum” (https://www.irishwhiskeymuseum.ie)

“The Epic Irish Museum” ( https://epicchq.com/?utm_source=mybusiness&utm_medium=organic)

Kilmainham Gaol

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Das Kilmainhaim Goal ist ein ehemaliges Gefängnis und eine Gedenkstätte für die Menschen, Rebellen und exekutierten Anführer, die u.A. für die Unabhängigkeit Irlands von Großbritanien kämpften. Es kamen auch Kinder hier ins Gefängnis z.B. wenn sie ihre Bahnkarte nicht bezahlt hatten oder aufgrund der Hungersnöte beim Bäcker stahlen. Es gewährt einen tiefen Einblick in die (schmerzhafte) Geschichte der Republik Irlands. Jeder Raum und Flur wurde unter speziellen architektonischen Gründen kontruiert, z.B. die Flure so, dass die Gefangenen gezwungen waren, sich an die Mauer zu stellen, während sie kontrolliert wurden. Der Hauptraum hat mir den Atem verschlagen, was mich sehr überrascht hat. Ich habe das Bild dieses Raumes vorher in allen Guides gesehen, als ich aber selber aufgrund der ganzen Infos aus der Tour diesen Saal betritt, hat es mich umgehauen.

Tipp: Das Kilmainham Goal kann ausschließlich im Rahmen einer Tour besichtigt werden!  Durch Glück konnten wir an einer Tour teilnehmen, am Mittwoch Abend war bis auf Donnerstag und Freitag um 16:00 die Woche ausgebucht und das im Februar! Bucht daher rechtzeitig euer Ticket:  http://kilmainhamgaolmuseum.ie/ oder kommt Morgens früh um euch für den Tag eine Führung zu reservieren. Die Uhrzeit auf dem Ticket ist WIRKLICH bindend, wenn man zu spät ist verfällt es, außerdem kann man auch nicht wenn man z.B. 15 Minuten früher dort ist einfach mit der vorherigen Tour mitgehen!

Öffnungzeiten: 

Oktober – März: 9:30 – 17:30

April – Mai, September: 09:00 – 18:00

Juni – August: 09:00 – 19:00

Eintritt: Erwachsene: 8,00 €, Rabatt für Senior*innen,Studierende, Kinder/Jugendliche unter 16 und Familien

Bushaltestelle: z.B. “Kilmainham Jail” (Linie 69, 79 u.a)

Homepage (englisch)

Guinness Storehaus: 

Was wäre Irland ohne Guinness? Guiness ist der bekannteste Exportartikel und daher widmet das Storehaus alles über das über 250-jährige Bier. Über die Geschichte, den Herrstellungsprozess und dem Verkauf (Werbung) ist hier alles ausgestellt. Im 7.ten Stock der Gravity Bar hat man einen 360Grad-rundrum Blick über die Stadt. Dort erhält im Eintrittspreis erhaltene Bier um (noch besser ;))  die Aussicht zu genießen.

Öffnungzeiten: 

Januar – Juni, September – Dezember: 9.30 –19.00 Uhr (letzter Einlass 17.00)

Juli– August: 09:00 – 20:00

Eintritt25 € Tageskasse, online ab 18,50 € abhängig vom Tag, Rabatt für Senior*innen,Studierende und Kinder/Jugendliche unter 17 

Bushaltestelle: z.B. “James’s Gate, James Street” (Linie 13, 40, 123 ) od. Heuston Station (Regionalbahn, Linie 25,79 u.a.)

Homepage (deutsch)

Ein Hurlic oder Gaelic Football Spiel ansehen

Gaelic Football ist eine Mischung zwischen Fußball und Rugby. Hurlic hat einen Eintrag ins Guinessbuch für die schnellste Feldsportart bekommen.  Beide Sportarten sind  einzigartig irisch. Die Tickets lassen sich vor Ort kaufen, allerdings sind diese bei besonders großen Spielen schwer zu bekommen.

Tickets  und Store Locator für Gaelic Football/Hurling (englisch)

 

10 Dinge, die dich in Marokko überraschen werden

Andere Länder – andere Sitten – auch wenn dieser Spruch so 08/15 und verallgemeinernd ist, hat er doch ein Funken Wahrheit. Hier habe ich mal meine Top 10 der Dinge aufgelistet, die vielleicht den ein oder anderen überraschen wird.

  1. Taxifahrten. Ein „offizielles“ Taxi bedeutet nicht dass man vor Scam oder Betrug geschützt ist. Je weniger der Taxifahrer redet desto besser…Warum? In einem Gespräch wird oft getestet, wo man eigentlich herkommt, wo man noch überall hin möchte, was man gerne isst etc. Zufälligerweise bekommt man dann Tipps zu Restaurants oder Unterkünften, oder auch mal eine „private“ Tour für das zehn fache des Preises!
  2. Die Vielfalt an leckeren Säften! Es gibt keinen Vergleich zu den Säften, die in Deutschland verkauft werden und den Säften in Marroko! Mein absoluter Liebling neben Granatapfelsaft ist Zuckerrohrsaft! Diesen bekommt man an mobilen Verkaufsständen, die eine spezielle Presse haben.
  3. Als Ausländer*in wird man begutachtet und dass nicht nur von Verkäufer*innen o.Ä. sondern von den Einheimischen generell. Als Tourist*in fällt man allein durch seine Kleidung, seine Größe etc. auf dass viele Menschen einen anschauen oder teilweise anstarren.
  4. Der hohe Konsum von Brot und Pommes! Eine Low Carb Diät wird in Marroko sehr schwer werden! Zu allen Gerichten wird Brot serviert, zu fast allen anderen Gerichten Pommes (sogar zu Sandwichs!).
  5. Papiertaschentücher oder Servietten sind „Luxusartikel“ Als ich das erste Mal eine Marrokanerin Tempotaschentücher auf der Straße verkaufte habe ich mich noch gewundert. In den ersten Imbissen und Restaurants wurde mir schnell klar wieso; Anstatt Servietten wird lediglich Recyclingpapier benutzt! Auch hatten einige öffentliche Toiletten reines Papier für das Geschäft…
  6. Fehlende Supermärkte. Etwas was in Deutschland als selbstverständlich gilt, ist in Marroko Mangelware, hier wird alles auf den Märkten (Souks) oder in kleinen Shops gekauft.
  7. Müll, Müll, Müll.Leider gibt es trotz Bemühngen an Flughäfen und Bahnhöfen von Mülltrennung ein anderes großes Müllproblem. Die Entsorgung auf der Straße oder in der Natur und ich meine nicht mal ein paar Plastikflaschen oder Papier…
  8. Die massige Anzahl an „Faux guides“. Jaja vorallem in der Medina verirrt man sich und wird angesprochen von Kindern, Erwachsenen oder älteren Menschen, die dir den Weg zeigen wollen. Einmal waren wir auf der Suche nach einer Synagoge und ein kleiner Junge schreit uns entgegen „this way this way“ – einmal umgedreht sieht man das Minarett auf der anderen Seite – lehnt alle Anfragen ab, auch wenn ich verstehen kann, dass viele Menschen sehr arm sind und sich versuchen etwas dazu zu verdienen, man weiß dann doch nicht wohin sie einen führen und wie viel sie dafür haben möchten.
  9. Starke Gerüche in der Stadt – Auf den Straßen und in den Shops wird gekocht, gebraten, teilweise sogar geschlachtet daher riecht es überall sehr stark-im positiven oder negativen Sinne..
  10. Trotz des alltäglichen Scams  haben wir uns selten unsicher gefühlt! Ok, dass ist jetzt eher eine subjektive Sicht- bzw. Sicherheitsempfinden. Aber man sieht auch in den Großtädten wie Marrakesch oder Rabat abends viele Kindergruppen oder alleinreisende Frauen.

Rabat

Allgemeines

Rabat ist eine der vier Königsstädte Marokkos und die Hauptstadt des Landes. Ok, Wortwitze zum Namen der marrokanischen Hauptstadt spare ich mir (ok, ok, ich habs versucht :D).  Da auch der König Marokkos hier lebt, ist Rabat auch das diplomatische/politische Zentrum. Im Vergleich zu anderen marokkanischen Großstädten ist Rabat am saubersten und der Verkehr ist im Vergleich auch sehr geordnet.Rabat ist bisher noch ein sehr unterschätztes Reiseziel und steht bei den meisten auch nicht auf der Bucketliste zu Unrecht! Direkt am Meer gelegen erlebt man den frischen Wind der Atlantik Küste und hat direkten Zugang zu den historischen bedeuteten Gebäuden Marokkos.

Budget

Rabat ist touristisch wenig erschlossen, daher sind die Preise noch sehr moderat. Apropos war Rabat die einzige Stadt in der Taxifahrer alle ihren Compteur ohne Wiederstand und Aufforderung angeschaltet haben. Man kann mit etwas Scam auf den Märkten rechnen, aber alles in allem war Rabat die angenehmste Stadt, wenn es um Abzocke geht.

Durchschnittspreise (Stand 08/2018)

Low Budget (ca. 25 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel: 5-15 €
Essen im Cafe oder Straßenstand pro Gericht: 3 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: kostenlos bis 3 € (1 Taxifahrt im Stadtzentrum)
Museen, Freizeitaktivitäten: kostenlos bis 3€
SCAM: 5 €

Mid-Range (ca. 44,20 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 20-40 € p.P 10-20 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 60-80 € p.P 30-40€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen 8-10 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: 8 € (z.B. 2-3 Taxifahrten im Stadtzentrum)
Museen, Freizeitaktivitäten: 5 -10 €
SCAM: 5 €

High Class (ab 105 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 20-40 € p.P 10-20 €
Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 90 € p.P ab 45 €
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten im Restaurant ab 30 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: ab 15 €
Museen, Freizeitaktivitäten: ab 15 €
SCAM: 5 €

Mobilität

Rabat ist sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen, Marrakesch ist in 4 Stunden, Fes in ca. 3 Stunden ereichbar.

Unterkünfte

Als Unterkunft empfehle ich ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs “Rabat Ville”. Von dort aus hat man eine gute Basis und ist direkt zwischen den Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Cafes. Wir haben im B & B übernachtet, dass ganz in Ordnung war jedoch direkt an einer Moschee und daher kann man morgens auch mal um halb 6 aus dem Bett geworfen werden 😉

Sehenswertes

Kasbah of the Oudaias

Dieser malerische Ort liegt direkt hinter den Stadtmauern an der Küste. Hier leuchten die Häuser in einem weiß-blauen Ton. Dieser kleine Teil der Stadt ist wahrscheinlich ein kleines  und weniger touristisches Chefchaouen.

Hassan Tower und das Royal Mausoleum

Ein kleiner Fußmarsch bergaufwärts führt zum Hassan Tower und zum Royal Mausoleum. König Hassan II. ließ die Grabstätte zum Gedenken verstorbenen Vater Mohammed V., erbauen.

Medina (Souqs)

Aufgrund des wenigen Tourismus sieht man in der Medina fast ausschließlich Einheimische. Die Medina hat eine sehr große Essensauswahl. Hier gilt wie in jeder anderen marrokanischen Stadt: Handeln, handeln, handeln….

Chellah

Südlich der Stadt befindet sich das Chellah, das von den Karthagern erbaut wurde und von den Römern und den Arabern besetzt wurde. Daher gibt es unterschiedliche architektonische Einflüsse. Langsam nimmt aber die Natur sich dieses Fleckchen zurück, es ist sehr sehr grün und ruhig innerhalb des Chellah. Diese Stätte ist ein Ort für streunende Katzen und nistende Störche geworden, was dem Ort nochmal einen natürlichen Flair verleiht.

Royal Palace

Wenn man vom Bahnhof aus in Richtung Chellah läuft, kommt man an dem Royal Palace vorbei, dem Sitz des Königs, der leider nicht besuchbar ist. Trotzdem ist diese Außenanlage schön anzusehen und wenn man sowieso auf dem Weg zum Chellah ist, nimmt man diese Sehenswürdigkeit gleich mit.

Tagesausflüge:

Von Rabat bietet sich ein Ausflug nach Casablanca an. Eine Stunde Bahnfahrt verbindet den Bahnhof Rabat Ville mit dem Bahnhof Casa Voyageurs.

Marrakesch

Allgemeines

Marrakesch – eine Stadt, die man meist entweder liebt oder hasst, da sie so polarisierend ist. Marrakesch, auch bekannt als die “rote Stadt” ist die viertgrößte Stadt Marrokos und gehört zu den vier Königsttädten. Marrakesch ist wahrscheinlich die Stadt mit dem größten Kontrast zwischen der Altstadt (Medina)  und der Neustadt. Besonders in dem Stadtteil Gueliz haben sich viele westliche Ketten, Edelboutiquen und Malls niederglassen.

Marrakesch hat einen eindrücklichen Wandel hinter sich und ist gerade auch noch in einem Veränderungsprozess – in keiner anderen Stadt sieht man so viele Neubauten und Hochhäuser sowie Luxuskaufhäuser und Shops. Auch während der Nebensaison ist der internationale Tourismus spürbar, was seine positive Seiten hat aber auch sehr viele Schatten wirft. Ich bin davon ausgegangen, dass durch die touristische Infrastruktur vieles einfacher laufen würde, aber ich wurde eines besseren belehrts- viele Dinge sind noch nicht ausgereift wie z.B. das Kanalisationssystem.

Durch die Nähe zum Atlas-Gebirge hat man bei klarer Sicht eine wunderschöne Aussicht auf die Berge.

Budget

Marrakesch ist im Vergleich zu den anderen marrokanischen Städten teuerer. Solltet ihr euch überlegen Souvenirs zu kaufen, findet man diese in anderen Städten günstiger. In diesem Abschnitt nehme ich leider die Kategorie „Scam“ aufnehmen, da wir damit rechnen können nicht immer den angemessenen Preis bei einer x-belibigen Dienstleistung wie Essen oder Transport zu bekommen. So kann man z.B. damit rechnen als Tourist eine andere Menükarte als die Einheimischen zu bekommen.

Durchschnittspreise (Stand 06/2018)

Low Budget (ca. 47 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel, Pension: ca. 5-15 €
Essen im Cafe oder Imbiss: ca. 3 € pro Gericht

Ein Glas frischer Saft: ca. 0,40 €
1l Wasser: 0,50 €
Transport: 2 € für Fahrten mit dem lokalen Bus oder eine einfache Taxifahrt
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: kostenlos bis 5 €

SCAM: ca. 30 €

Mid-Range (ca. 80 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel, Pension etc.: 25-40 € p.P 12,5-20 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 40-90 € p.P 20-45 €
Ein einfaches Mittag- und Abendessen: ab 10 €

1l Wasser: 0,50 €
Transport: 5 € für ein paar kurze Taxifahrten
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: ca. 10-20 €

SCAM: ca. 30 €

High Class (ca. ab 130 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 100 € ~ p.P ab 50€
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 50 €
Transport: ab 10 €
Museen, Freizeitaktivitäten: ab 30  €
Transport für Ausflüge ins Umland: Mietwagen: ab 50 €

SCAM: ca. 30 €

Übernachtung

 

Wie in den meisten marokkanischen Großstädten ist der Kern Marrakesch unterteilt in die Altstadt/Medina und in die Neustadt (Gueliz). Die Medina hat die meiste Auswahl an Riads und günstigen Hostels. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Medina. Gueliz hingegen hat eine höhere Auswahl an Mittelklassen- und Luxushotels und ist um einiges ruhiger als die Medina.  Der Bahnhof liegt in Gueliz.

Mobilität

Ankunft über den Internationalen Airport Marrakesch-Menara (RAK): Der Flughafen liegt ca. 5 km von der Altstadt entfernt. Es gibt vom Flughafen zwei Möglichkeiten ins Stadtzentrum zu gelangen : Der lokale Bus oder das Taxi. Bei den Taxen wird zwischen “Petit” und “Grand” Taxi unterschieden. Es gibt bei Taxen meist “Vermittler” mit denen man einen Preis verhandeln sollte, damit man nicht den überteurten Preis von 150 MAD (oder mehr) annimmt. Ein Preis von ca. 80-100 MAD ist da schon gut, auch wenn man z.B. von der Alstadt zum Flughafen für 70 MAD fahren kann. Uns wurde jedoch von Einheimischen erzählt, dass die Fahrt vom Flughafen immer teuerer ist als zum Flughafen, aus welchen nachvollziehbaren Gründen auch immer…Eine andere Alternative ist natürlich einen Transfer von der Unterkunft zum Flughafen zu organisieren um entspannter anzukommen.

Der Express Flughafen-Bus Nr. 19 fährt im 30-Minuten Takt für 20 MAD (30 MAD Returnticket innerhalb von 2-Wochen) unterschiedliche Ziele in Marrakesch an. Zudem gibt es noch den lokalen Bus Nr. 11, der aber eher mit wenig Gepäck genutzt werden sollte, da dieser oft hält und zu bestimmten Uhrzeiten mit Leuten gefüllt ist.

Ankunft über den (Bus-) Bahnhof:

Der Bahnhof liegt in Gueliz und ca. 10 Fahrminuten von der Medina entfernt. Der Busbahnhof von dem aus viele Fernbusse halten liegt direkt hinter dem Bahnhof. Am Bahnhof halten viele petit und grande Taxen, die versuchen einen horrendenen Preis zu verlangen. Für eine 10 minütige Fahrt soltet ihr nicht mehr als 40 MAD zahlen. Alternativ kann man sich von der Straße ein Taxi heran winken lassen.

Innerhalb des Stadtzentrums:

Taxen: 

Theoretisch ist alles fußläufig erreichbar. Die einfachste und flexiblste Art durch die Stadt zu reisen sind die petit-Taxen. Diese solltet ihr vorzugsweise direkt von der Straße abfangen anstatt an einem Sammelpunkt, da dort oft ein Vermittler steht, der “Festpreise” verkaufen möchte. Besteht auf den Taxameter (Compteur) , auch wenn viele sich weigern, es gibt eine Fülle von alternativen Taxen. Taxen gibt es in der Innenstadt wie Sand am Meer und sie sind im Vergleich zu deutschen Taxen sehr günstig. Eine kurze Fahrt im Stadtzentrum sollte euch nicht mehr als 20 MAD (2 €) kosten.

Busse: Die lokalen Busse sind sehr langsam und sehr oft überfüllt, dafür aber sehr günstig.

Sehenswertes in Marrakesch

Koutoubia Moschee

Die Koutoubia Moschee ist wahrscheinlich “das” Wahrzeichen der Stadt. Sie markiert den Übergang von der Medina zu Gueliz oder umgekehrt :). Für Nicht-Muslime ist der Eintritt leider untersagt. Vor der Moschee gibt es einen kleinen Minipark zum entspannen.

Djemaa el Fna

Der Djemaa el Fna ist der zentrale Marktplatz der Stadt. Einst ein Hinrichtungsort ist er jetzt Sammelstätte für Gaukler*innen, Künstler*innen und Händler*innen. Morgens ist es noch sehr überschaulich, abends nimmt das Treiben zu und es wird richtig voll. Es ist falsch anzunehmen, dass der Djemaa el Fna ausschließlich für Touris gedacht ist, da auch die Einheimischen hier ihre Lebensmittel kaufen und essen gehen, allerdings gibt es vorallem als Tourist*in einige Dinge die man unbedingt beachten sollte um nicht in eine Scam-Falle zu tappen:

  1. Auf keinen Fall mit der Kamera oder dem Handy rumlaufen. Schon bei dem leisesten Verdacht auf ein Foto werdet ihr von einem Gaukler und/oder deren Kompanen angesprochen und bedrängt werdet einen übertriebenen Preis zu zahlen (ich habe sogar Berichte gelesen, dass Leute noch nicht einmal ein Foto gemacht hatten aber ihre Kamera draußen hatten, das hat ausgereicht um bedrängt zu werden!).
  2. Nicht stehen bleiben. Bleibt man kurz stehen um sich einiges genauer anzuschauen, wird man in der Regel sofort angequatscht, entweder für ein Henna Tattoo, eine Show Einlage oder irgentetwas anderes… Lehnt man ab, wird man sehr oft beschimpft. Hier habe ich auch gehört, dass einigen Leuten einfach Affen auf die Schulter gesetzt werden, für die man natürlich zahlen soll, man hat sie ja schließlich angefasst.
  3. Nicht dort essen, wo keine Einheimischen sichtbar sind. Eigentlich ist dass eine Regel, die ich immer befolge, allerdings ist auf dem Djemaa el Fna noch einmal mehr Vorsicht geboten.
  4. Rechnung  und Bestellung kontrollieren. Auch etwas, was wir von anderen Touris gehört haben. Ihr bekommt “aus Versehen” etwas  was ihr nicht bestellt habt und es wird euch später verrechnet…Es wird gerne einfach mal eine “0” mehr auf die Rechnung geschrieben. Apropos… auch sollen Oliven und Brot nicht an jedem Stand kostenlos sein, hier wird es einfach mitberechnet, sobald man sich daran bedient.

Die Souks (Kleinmärkte  von Marrakesch)

Man kommt eigentlich nicht zum Djemaa el Fna ohne an den Souks vorbei zukommen. Von Teekannen, Teppichen, Kleidungen und Gewürzen gibt es hier die landestypischen Souvenirs. Je weiter man rein in die Souks geht, desto geringer werden die Preise aber womöglich auch die französisch Kenntnisse der Verkäufer*innen. In den Souks ist die Orientierung sehr schwierig, auch google Maps ist hier überflüssig. Das einfachste wäre wahrscheinlich ein Kompass 🙂

Ben Youssef Madrasa

Die Ben Youssef Madrasa ist eine der größten Koranschulen in Nordafrika. Architektoniosch ist dieses Gebäude eines der beeindruckesten.

El-Badi Palast

Im inneren des Badi-Palace

Der El-Badi Palast ist indem Sinne heute kein Palast mehr, da nurnoch die Außenmauern und das Gelände erhalten sind. Trotzdem ist ein Besuch lohnenswert, da es noch einen wunderschönen Innenhof mit Orangenbäumen und eine sehr gute Aussicht der Stadt vom Turm gibt. Der Eintritt liegt bei 10 MAD.

El Bahia Palace

Der El Bahia Palace ist ein  8.000 m² großer Palast und besitzt über 160 Räume, und viele kleine Patios/Riads. Obwohl die Räume mitlerweile leer sind kann man sich das Ausmaß des Reichtums ausmalen. Der Eintritt liegt bei 10 MAD.

Garden de Majorelle

Der Garden de Majorelle ist einer von Yves Saint Laurent Garten (Designer ist Jaque Majorelle)  in Mitten von Gueliz. Mit 70 MAD ist er einer der teuersten Sehenswürdigkeiten. Meist wartet man an der Warteschlange genauso lang wie der eigentliche Aufenthalt – ca. 30-45 Minuten. Viel zu sehen gibt es nämlich nicht und leider ist die kleien Fläche voller Touris, so dass Entspannung auch nicht so leicht wird.Für das Berber Museum im Garten muss nocheinmal 30 MAD bezahlt werden. Ich persönlich fand den Garten zwar schön aber die Wartezeit und dem Eintritt nicht angemessen! Zudem muss man wenn man den Garten verlässt vorsicht vor den aggressiven Taxifahrern und Kellner*innen sein, die versuchen dich mitzunehmen.

Insider Tipp: Der jüdische Friedhof (Cementerio Judio)

Südöstlich vom Bahia Palast befindet sich in ca. 7 Gehminuten der jüdische Friedhof, der touristisch noch nicht wirklich erschlossen ist. Wer den jüdischen Friedhof in Prag kennt, findet hier nochmal eine ganz andere Art des Friedhofs.

Ausflüge

Ourika-Tal/ Atlas Gebirge

Es gibt diverse lokale Touren, die Ausflüge ins Ourika Tal und/oder in das Atlas Gebirge anbieten.

Sahara Tour

Viele Anbieter und Hotels bieten mehrtätige Ausflüge in die Sahara an.Es gibt auch die Möglichkeit Atlas Gebirge + Ourzazate und die Sahara in eienr Tour zusammen zu buchen. Im Endeffekt sind es oft die gleichen Touren, die aber zu einem unterschiedlichen Preis angeboten werden. Außerdem sind die Sahara Touren, die von Marrakesch aus starten am teuersten.

So das waren meine Tipps und Hinweise für Marrakesch. Habt ihr andere Erfahrungen oder Eindrücke gesammlt? Was waren eure Highlights?

Easy Travel: Dinge, die du vor der Reise wissen solltest

Marroko unterscheidet sich in vielen alltäglichen Dingen von Deutschland. Daher ist es wie ich finde ein sehr interessantes Urlaubsland.
Hier habe ich Dinge aufgelistet, die gut zu wissen sind um das Reisen leichter zu gestalten.

  • Supermärkte gibt es kaum – in der Medina gar nicht – dort gibt es Obst, Gemüse, Dinge des alltäglichen Bedarfs an Marktständen oder in den kleinen Kiosken. Deckt euch vor der Reise mit Taschentücher ein, da diese Mangelware sind.
  • Packt auch Klopapier und Handdesinfektionsmittel ein. Klopapier und Handseife auf Toiletten sind Mangelware oder werden bei der Toilettenfrau für ein paar MAD erworben…na dann lieber selber in der Handtasche haben ;D

Einkauf während der Reise

  • Kauft Wasser in den kleinen Kiosken, Leitungswasser wird zwar manchmal kostenlos zum Essen und die Einheimischen trinken es auch, ich würde als Tourist*in aber die Finger davon lassen!
  • Preisschilder sucht man sehr oft vergeblich Es ist meist überall so, dass Preise verhandelt werden. Je schlechter eure Sprachkenntnisse desto schlechter in der Regel der Deal.

Essen

  • Probiert die Esstände oder die kleineren Cafes u.Ä. aus, meist bekommt man viel leckeres und authentischeres Essen als von den üblichen Touri-Hotspot. Keine Angst auch wenn es unhygenischer aussehen mag, wir haben uns meistens etwas durch gekochtes/gegrilltes gekauft und hatten nie gesundheitliche Probleme danach.

Taxen

  • Besteht auf den Taximeter (Compteuer) in Taxen um unangenehme Überraschungen zu vermeiden! Plant hier bei der Suche des Taxi etwas Zeit ein, besonders in Marrakesch wollen die meisten Taxifahrer keinen Compteuer einstellen, besonders die Taxen die vor Sehenswürdigkeiten und Hotels warten – haltet besser ein Taxi auf der Straße an. Es gibt sie in den Städten tatsächlich wie Sand am Meer daher wartet ruhig ein bisschen bis jemand bereit ist den Compteuer einschaltet Wenn alles nichts hilft verhandelt besser VOR der Fahrt um den Preis als danach!

Orientierung

  • Wenn man sich verirrt gibt es viele „guides“ die freundlich ihre Hilfe anbieten. Einmal den service angenommen, müsst ihr dafür bezahlen und/oder werdet noch in einen Laden eines Verwandeten geschickt. Lehnt dies besser ab und fragt Personen, die gerade im Laden o.Ä. arbeiten nach dem Weg.
  • Wenn Riads in den Medinas sind, denkt daran dass ihr euer Gepäck bis zur Unterkunft befördern müsst – dh. durch sowieso schon sehr enge und stolperreiche Gassen sind große Koffer mehr als unpraktisch, da teilweise die Taxen nicht in die Medina fahren können um euch abzuladen. Zudem wird man oft angesprochen,  da Einheimische sich etwas durch das Koffertragen dazu verdienen möchten. Wenn ihr handlicheres Gepäck habt ist es um einiges leichter durch die Medina zu kommen

Öffentliches WLAN

  • Auch in größeren Städten gibt es außerhalb von Hotels oder westlichen Ketten wie z.B. Starbucks, Mc Donalds etc. wenig, wenn nicht sogar kein einziges Wifi

Casablanca

Allgemeines

Casablanca – zunächst war meine Assoziation zuvor eine cosmopolitische Stadt wenn nicht sogar die wahre Hauptstadt von Marokko! Wahrscheinlich kommt dieses Vorurteil von mir sowieso auch von anderen Personen von dem gleichnamigen Film „Casablanca“ , der nochnichtmal in dieser spielt (sondern in Hollywood und Paris).

Casablanca zieht trotz der wenigen Sehenswürdigkeiten trotzdem eine Menge Tagestouristen oder one-night Touristen an. Im Vergleich zu Marrakesch und Essaouira trifft man im Stadtkern weniger Touristen an. Insgesamt hatten wir 2 Übernachtungen und somit 2 1/2 Tage, was meiner Meinung nach mehr als genug ist. Leider schneidet Casablanca von allen Städten in Maroko am schlechtesten ab. Wieso? Die Stadt wirkt sehr „verbaut“, viele Straßen enden einfach im nirgendwo- meist da eine Baustelle auftaucht und dann muss man zurück durch den ganzen smokigen Verkehr. Nachts fand ich es in einigen Gegenden viel unsicherer als in anderen Städten. Und auch so gibt es weniger zu sehen und zu erleben – selbst das „internationale“ Viertel „Le Gauthier“ fühlt sich so an als wären dort ständig die Boardsteine hochgeklappt. Also haben wir die Zeit zum Ausruhen, Tee und Säfte trinken ausgenutzt Die Unterkunft war im Gegensatz zur Stadt nämlich die beste der ganzen Reise! Nichtsdestotrotz macht euch ein eigenes Bild! Hier kommen einige Tipps…

Budget

Casablanca hat wenig Tourismus. Trotzdem muss man ähnlich wie in Marrakesch mit Scam rechnen (vor allem bei den Taxifahrten).

Durchschnittspreise (Stand 08/2018)

Low Budget (ca. 44 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel: 5-15 €
Essen im Cafe oder Straßenstand pro Gericht: 3 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: 3 €
Museen, Freizeitaktivitäten: 10 €
SCAM: 15 €

Mid-Range (ca. 69 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 30-50 € p.P 15-25€
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 60-80 € p.P 30-40€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen 10 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: 8 € (z.B.2-3 Taxifahrten)
Museen, Freizeitaktivitäten: 12 €
SCAM: 15 €

High Class (ca. ab 97€ pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 80 € ~ p.P ab 40€
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 20 €
Transport: 3-4 Taxifahrten innerhalb des Zentrum ab 12 €
Museen, Freizeitaktivitäten: ab 15 €
SCAM: 25 €

Mobilität

Anreise über den Casablanca Airport (CMN): Casablanca besitzt einen Internationalen Airport (Mohammed V). Die Busse von CTM fahren in 60 Minuten ins Stadtzentrum. Zudem gibt eine Bahnverbindung zu den beiden Bahnhöfen (ca. 30-45 Minuten). Fahrpreis: 43 MAD (ca. 4 Euro)

Zug: Casblanca besitzt zwei große Bahnhöfe in der Innenstadt „Casa Voyageur“ und „Casa Port“. Der Casa Port ist etwas näher an der großen Moschee „Hassan II“ gelegen. Zu den Taxipreisen von/ab dem Flughafen kann ich leider keine Erfahrungswerte nennen. Allerdings gilt auch hier: Handeln und nie den erst genannten Preis nehmen.

Busse/Straßenbahn: Leider kann ich nichts über die Zuverlässigkeit oder den Comfort dieser beiden Verkehrsmittel sagen. Da die Taxen aber sehr günstig sind, würde ich darauf zurückgreifen oder die Stadt per Fuß erkunden!

Taxen:  Die petit-Taxen in Casablanca sind rot, die grand-Taxen sind weiß. Besteht auch in Casablanca auf den Compteuer (Taxameter)! um keine bösen Überraschungen zu erleben.Eine Taxifahrt in einem petit taxi von 10 Minuten sollte euch nicht mehr als 30 MAD (ca. 3 Euro kosten). Apropos ist es in Casablanca bis auf den Bahnhof und dem Airport sehr schwierig ein freies Taxi zu bekommen. Die meisten petit-Taxen sind daher schon voll oder fahren wenn noch Platz ist ein bestimmtes Ziel an. Die grand-Taxen fahren nur, wenn sie voll sind. Und voll bedeutet 2 Personen vorne und 4 Personen auf der Rückbank! Da hilft nur die Vorbestellung im Hotel, allerdings nimmt das Hotel eine „Servicecharge“ von ca. 15 MAD (1,50 €). Und ja, bei den allgemeinen Fahrtpreisen eine Abzocke des Hotels.

Übernachtung

Da sich eigentlich alles sehenswerte im Norden befindet, sind die Unterkünfte von der Lage her ziemlich ähnlich unterscheiden sich von der Preiskategorie von einfach bis luxiorös.

Übernachtungstipp: Da wir über Weihnachten verreist sind und etwas gönnen wollten sind wir in das Hotel Le Grand Mogador abgetaucht. Da zu dieser Zeit wenig Tourist*innen in der Stadt waren, haben wir ein Zimmer im 17ten Stock bekommen. Die Zimmer waren sehr groß und gemütlich. Die Aussicht war auch sehr interessant:

Essen und Trinken

In Casablanca gibt es die üblichen Imbisstände und Saftbars mit Tajine, Couscous etc. . Es gibt im Stadtteil „Gauthier“ viele große Restaurants mit internationaler Küche, dadurch das aber weniger Besucher*innen anzutreffen sind ist das Essen nicht besonders frisch.

Sehenswertes (Stand 08/2018)

Hassan II. Moschee

Sieben Jahre lang wurde die Hassan II Moschee, die eine der größten der Welt ist, erbaut. Sie liegt teilweise auf dem Atlantik. Man kann diese Moschee von der ganzen Stadt aus sehen. Führungen gibt es in vielen Sprachen (englisch, französisch, deutsch, spanisch etc.) täglich außer freitags. Es ist eine der zwei Moscheen, die man als “nicht Gläubiger/Muslime” betreten darf. Von außen sowie Innen ein wunderschönes Bauwerk!

Eintritt: 120 DH

Öffnungszeiten außerhalb der Gebetszeiten(!):

Samstags bis Dienstags: 09:00, 10:00, 11:00, 12:00, 15:00, 16:00

Freitags: 09:00, 10:00, 15:00, 16:00

Die Öffnungszeiten können variieren, schaut hier auf der offiziellen Webpage der Moschee nach aktuellen Informationen (leider nur auf französisch oder arabisch).

Eintritt: Erwachsene 120 MAD, Marokkaner*innen oder ausländische Studierende 60 MAD, Kinder oder marokkanische Studierende 30 MAD, Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt

Die Medina von Casablanca

Die Medina von Casablanca ist im Vergleich zu Marrakeschs Medina übersichtlicher und seht hauptsächlich nur Einheimische. Selbst wenn man sich verlaufen sollte, ist man in zehn Minuten an einem der Ausgänge. Man kann sehr lecker und günstig in den kleinen Imbissen essen.

Morocco Mall

Die neue Mall im Westen Casablancas mit ist mit 600 Shops die größte Shooping-Mall in Afrika. Besonders hervorstechend ist das Aquarium mit vielen Süßfischarten. Ich selber kann nichts dazu berichten, da die Mall doch recht weit ausserhalb der Stadt war und somit nur per Taxi erreibar ist. Zudem richtet sich die Mall eher an „High-Class“ Konsument*innen, was ich insbesondere in einem Schwellenland als kritisch ansehe.