Reisevorbereitung Japan Q&A

Brauche ich ein Visum für Japan? (Stand 11/2018)

Ja und Nein – Das ist abhängig vom “Reisezweck”. Wichtig ist, ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.

Nein – für touristische Zwecke/Geschäftsreisen. Deutsche/Österreischer*innen/Schweizer*inne wird bei der Anreise ein Aufenthalt von 90 Tagen/max. 180 Tagen gewährt.

Ja – bei jeglicher Aufnahme von bezahlter und unbezahlter Arbeit, Studium oder Berufsausbildung

Über die Einreise entscheidet letzenendes der zuständige Zollbeamte – ein kurzzeitiges Ausreisen nach der maximalen Aufenthaltszeit z.b für ein paar Tage in die Nachbarländer um dann wieder ohne Visum in Japan einzureisen ist nicht zulässig.

Hier findest du alle aktuellen Infos des Auswärtigen Amts

Von welchen deutschen Flughäfen wird Japan direkt angeflogen? Welche Alternativen gibt es?

Düsseldorf, Frankfurt am Main und München von ANA (All Nipon Airways) und Lufthansa. Alternativ kann man natürlich auch mit einem Zwischenstopp von anderen deutschen Flughäfen anfliegen z.B. mit KLM (via Amsterdam), AirFrance (via Paris), LOT (via Warschau), Emirates (via Dubai) Finnair (via Helsinki) ,AirChina (via Peking) oder AirQatar (via Doha).

Apropos gehen die meisten Direktflüge nach Tokyo, Osaka, Nagoya oder Fukuoka. Die Inseln Okinawa und Hokkaido werden von Deutschland nicht direkt angeflogen.

Was muss ich sonst bei der Einreise beachten?

Im Flugzeug bekommt man in der Regel eine Einreisekarte, die aber auf jeden Fall auch am Flughafen ausliegt. Darin eingetragen werden persönliche Daten, sowie Fragen zum Zoll. Außerdem muss eine Aufenthaltsadresse angegeben werden. Es reicht aus, die erste Unterkunft Adresse einzutragen. Japan erfasst bei der Einreise biometrische Daten – Foto, Fingerabdrücke. Eventuell wird man zudem noch nach dem Ziel der Einreise, mögliche Zwischenstoppe o.Ä. befragt.

Welche Besonderheiten gelten während meines Aufenthaltes?

In Japan besteht Passzwang (Reisepass oder Residence Card) für Ausländer*innen. Sollte man sich in Japan nicht ausweisen können, können mehrere Tage Haftstrafe und eine empfindliche Geldstrafe drohen.

Wie lange sollte ich in Japan bleiben?

Je länger desto besser. Bedenke, dass es meist einige Tage (oder sogar eine Woche) dauern kann, bis dein Körper und dein Kopf sich an die Zeitumstellung gewöhnt haben.  Japan ist so gigantisch groß, alleine in Tokyo kann man zwei Wochen verbringen, ohne dass es einem langweilig wird. Meine Empfehlung sind mindestens zwei Wochen, um aber etwas mehr Entspannung zu haben sind drei Wochen optimaler.

Wie komme ich am schnellsten von A nach B?

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung?

Ja, das ist empfehlenswert auch wenn man bei medizinischen Leistungen in Vorkasse treten muss. Japans medizinischer Standard ist jedoch sehr hoch und teuer, daher ist es umso wichtiger Belege und Rechnungen zu sammeln um diese später erstattet zu bekommen.

Welche Impfungen braucht man?

Eine ausführliche Reiseberatung  je nach Reisestil und Reisebedingung sollte immer in einem Tropeninstitut durchgeführt werden.  Diese sollte spätestens vier Wochen vorher erfolgen, da einige Impfungen mehrmals gespritzt werden müssen.  Ich bin nicht befugt eine Reisemedizinische Empfelung auszusprechen, kann daher nur für mich selbst sagen, dass ich bis auf die Standardimpfungen keine weiteren Impfungen hatte.

Mit welchen Sprachen komme ich in Japan zu Recht?Wie weit ist Englisch verbreitet?

Japanisch logo :D. Nein Scherz beiseite, obwohl Japanisch obligatorisch in der Schule gelernt wird, sprechen viele Japaner*innen kaum oder kein Englisch, auch nicht in den Großstädten.  Gerade in der ländlichen Region wird es schwierig sich ohne einige Wörter Japanisch zu versändigen, vorallem bei kleinen und leckeren Imbissbuden :p. Am einfachsten wird es in den Tourismuszentren der größeren Städte mit Englisch. Allerdings sind Japaner*innen in der Regel sehr geduldig und hilfsbereit.

Wie sicher ist Japan?

Japan hat eine sehr niedrige Gewaltkriminalität und auch kleinere Verbrechen wie Taschendiebstahl sind sehr selten. Allerdings gibt es auch “unsichtbare” Gewalt wie Beispielsweise “Shikan” , das begrabschen von Frauen in überfüllten Zügen. Außerdem warnt das Auswärtige Amt vor Trickbetrückereien und Kreditkartenbetrug in bestimmten Vierteln Tokyos (z.B. Roppongi). Generell aheb ich mich aber in Japan viel sicherer als in Deutschland gefühlt.

10 Dinge, die dich in Marokko überraschen werden

Andere Länder – andere Sitten – auch wenn dieser Spruch so 08/15 und verallgemeinernd ist, hat er doch ein Funken Wahrheit. Hier habe ich mal meine Top 10 der Dinge aufgelistet, die vielleicht den ein oder anderen überraschen wird.

  1. Taxifahrten. Ein „offizielles“ Taxi bedeutet nicht dass man vor Scam oder Betrug geschützt ist. Je weniger der Taxifahrer redet desto besser…Warum? In einem Gespräch wird oft getestet, wo man eigentlich herkommt, wo man noch überall hin möchte, was man gerne isst etc. Zufälligerweise bekommt man dann Tipps zu Restaurants oder Unterkünften, oder auch mal eine „private“ Tour für das zehn fache des Preises!
  2. Die Vielfalt an leckeren Säften! Es gibt keinen Vergleich zu den Säften, die in Deutschland verkauft werden und den Säften in Marroko! Mein absoluter Liebling neben Granatapfelsaft ist Zuckerrohrsaft! Diesen bekommt man an mobilen Verkaufsständen, die eine spezielle Presse haben.
  3. Als Ausländer*in wird man begutachtet und dass nicht nur von Verkäufer*innen o.Ä. sondern von den Einheimischen generell. Als Tourist*in fällt man allein durch seine Kleidung, seine Größe etc. auf dass viele Menschen einen anschauen oder teilweise anstarren.
  4. Der hohe Konsum von Brot und Pommes! Eine Low Carb Diät wird in Marroko sehr schwer werden! Zu allen Gerichten wird Brot serviert, zu fast allen anderen Gerichten Pommes (sogar zu Sandwichs!).
  5. Papiertaschentücher oder Servietten sind „Luxusartikel“ Als ich das erste Mal eine Marrokanerin Tempotaschentücher auf der Straße verkaufte habe ich mich noch gewundert. In den ersten Imbissen und Restaurants wurde mir schnell klar wieso; Anstatt Servietten wird lediglich Recyclingpapier benutzt! Auch hatten einige öffentliche Toiletten reines Papier für das Geschäft…
  6. Fehlende Supermärkte. Etwas was in Deutschland als selbstverständlich gilt, ist in Marroko Mangelware, hier wird alles auf den Märkten (Souks) oder in kleinen Shops gekauft.
  7. Müll, Müll, Müll.Leider gibt es trotz Bemühngen an Flughäfen und Bahnhöfen von Mülltrennung ein anderes großes Müllproblem. Die Entsorgung auf der Straße oder in der Natur und ich meine nicht mal ein paar Plastikflaschen oder Papier…
  8. Die massige Anzahl an „Faux guides“. Jaja vorallem in der Medina verirrt man sich und wird angesprochen von Kindern, Erwachsenen oder älteren Menschen, die dir den Weg zeigen wollen. Einmal waren wir auf der Suche nach einer Synagoge und ein kleiner Junge schreit uns entgegen „this way this way“ – einmal umgedreht sieht man das Minarett auf der anderen Seite – lehnt alle Anfragen ab, auch wenn ich verstehen kann, dass viele Menschen sehr arm sind und sich versuchen etwas dazu zu verdienen, man weiß dann doch nicht wohin sie einen führen und wie viel sie dafür haben möchten.
  9. Starke Gerüche in der Stadt – Auf den Straßen und in den Shops wird gekocht, gebraten, teilweise sogar geschlachtet daher riecht es überall sehr stark-im positiven oder negativen Sinne..
  10. Trotz des alltäglichen Scams  haben wir uns selten unsicher gefühlt! Ok, dass ist jetzt eher eine subjektive Sicht- bzw. Sicherheitsempfinden. Aber man sieht auch in den Großtädten wie Marrakesch oder Rabat abends viele Kindergruppen oder alleinreisende Frauen.

Easy Travel: Dinge, die du vor der Reise wissen solltest

Marroko unterscheidet sich in vielen alltäglichen Dingen von Deutschland. Daher ist es wie ich finde ein sehr interessantes Urlaubsland.
Hier habe ich Dinge aufgelistet, die gut zu wissen sind um das Reisen leichter zu gestalten.

  • Supermärkte gibt es kaum – in der Medina gar nicht – dort gibt es Obst, Gemüse, Dinge des alltäglichen Bedarfs an Marktständen oder in den kleinen Kiosken. Deckt euch vor der Reise mit Taschentücher ein, da diese Mangelware sind.
  • Packt auch Klopapier und Handdesinfektionsmittel ein. Klopapier und Handseife auf Toiletten sind Mangelware oder werden bei der Toilettenfrau für ein paar MAD erworben…na dann lieber selber in der Handtasche haben ;D

Einkauf während der Reise

  • Kauft Wasser in den kleinen Kiosken, Leitungswasser wird zwar manchmal kostenlos zum Essen und die Einheimischen trinken es auch, ich würde als Tourist*in aber die Finger davon lassen!
  • Preisschilder sucht man sehr oft vergeblich Es ist meist überall so, dass Preise verhandelt werden. Je schlechter eure Sprachkenntnisse desto schlechter in der Regel der Deal.

Essen

  • Probiert die Esstände oder die kleineren Cafes u.Ä. aus, meist bekommt man viel leckeres und authentischeres Essen als von den üblichen Touri-Hotspot. Keine Angst auch wenn es unhygenischer aussehen mag, wir haben uns meistens etwas durch gekochtes/gegrilltes gekauft und hatten nie gesundheitliche Probleme danach.

Taxen

  • Besteht auf den Taximeter (Compteuer) in Taxen um unangenehme Überraschungen zu vermeiden! Plant hier bei der Suche des Taxi etwas Zeit ein, besonders in Marrakesch wollen die meisten Taxifahrer keinen Compteuer einstellen, besonders die Taxen die vor Sehenswürdigkeiten und Hotels warten – haltet besser ein Taxi auf der Straße an. Es gibt sie in den Städten tatsächlich wie Sand am Meer daher wartet ruhig ein bisschen bis jemand bereit ist den Compteuer einschaltet Wenn alles nichts hilft verhandelt besser VOR der Fahrt um den Preis als danach!

Orientierung

  • Wenn man sich verirrt gibt es viele „guides“ die freundlich ihre Hilfe anbieten. Einmal den service angenommen, müsst ihr dafür bezahlen und/oder werdet noch in einen Laden eines Verwandeten geschickt. Lehnt dies besser ab und fragt Personen, die gerade im Laden o.Ä. arbeiten nach dem Weg.
  • Wenn Riads in den Medinas sind, denkt daran dass ihr euer Gepäck bis zur Unterkunft befördern müsst – dh. durch sowieso schon sehr enge und stolperreiche Gassen sind große Koffer mehr als unpraktisch, da teilweise die Taxen nicht in die Medina fahren können um euch abzuladen. Zudem wird man oft angesprochen,  da Einheimische sich etwas durch das Koffertragen dazu verdienen möchten. Wenn ihr handlicheres Gepäck habt ist es um einiges leichter durch die Medina zu kommen

Öffentliches WLAN

  • Auch in größeren Städten gibt es außerhalb von Hotels oder westlichen Ketten wie z.B. Starbucks, Mc Donalds etc. wenig, wenn nicht sogar kein einziges Wifi