Wie viel Budget sollte ich für Kyoto einplanen?

 

Kyoto steht auf der Bucketliste der meisten Japanreisenden ganz oben – besonders im Frühjahr und im Herbst. Aber auch außerhalb dieser Jahreszeiten ist Kyoto immer gut besucht – das liegt vor allem daran, dass viele Schulausflüge und Studienreisen nach Kyoto führen.

Mit Tokyo gehört Kyoto also zu den teuersten Städten in Japan. Allerdings bietet Kyoto für jedes Budget etwas an. Eine gute Nachricht vorab – die meisten historischen Gebäude und Tempel nehmen lediglich einen Obolus bzw. sind teilweise komplett kostenlos. Tiefer in die Tasche greift man für die Unterkunft (bzw. insbesondere für das Preis – Leistungsverhältnis). Für ein kleines zehn Quadratmeter Zimmer fangen die Preise beispielsweise ab 100 € an.

Unterkünfte

Kyoto bietet Massenweise Unterkünfte an und es ist so, dass nicht die Lage der Unterkunft alleine über den Preis entscheidet, sondern die Unterkunft mit ihrer Größe und Ausstattung. So gibt es beispielsweise am Bahnhof Kyoto alles   Viele günstige Unterkünfte haben ein Gemeinschaftsbad. Egal für welche Unterkunft ihr euch entscheidet neben Lage ist es auch zudem wichtig, ob es Bewertungen zur Hellhörigkeit des Zimmers gibt.

Low Budget: Bett im Mehrbett-Hostel, Kapselhotel, Businesshotel, Budget Ryokan [ohne Verpflegung]: ca. 2000 – 7000 Yen (ca. 20-60 € pro Person, pro Nacht)

Mid-Range: Doppelzimmer im Mittelklassen-Hotel, Business Hotel, Airbnb oder Mittelklassen Ryokan : ca. 7000 – 12000 Yen (ca. 65-100 € pro Person, pro Nacht)

High Class: Doppelzimmer im luxuriösen Hotel oder traditionellen Ryokan: ca. ab 18000 Yen ab (ca. 150 € pro Person, pro Nacht)

Verpflegung

Shabu-Shabu

Kyoto bietet eine reiche Palette an regionalen Spezialitäten an und das für jeden Geldbeutel. Man wird definitiv nicht verhungern Hier gilt wie auch in Rest von Japan – regionales Essen ist günstiger als „westliches“ Essen wie z.B. Pizza, Spaghetti etc.

Low Budget:

Snack im Imbiss: ab ca. 300 Yen (ca. 2,50 €)

Convience Store Snack: z.B. Onigiri Reisball ab ca. 100 Yen (ca. 0,80 €)

Einfaches Essen (z.B. Soda, Udon, Curry etc.): ab ca. 400 Yen (ca. 3 €)

Mid-Range:

Ein einfaches Mittag- und Abendessen: ab ca. 700 Yen bis ca. 2500 Yen (ca. 5,50 – 20 € pro Person)

High Class:

Ein teures Essen z.B. Kaiseki, luxioriöses Restaurant ab ca. 2500 Yen (ab ca. 20 € pro Person, pro Gericht)

Weitere Lebensmittel:

1l Wasser im Kombini: ca. 100 Yen (ca. 0,80 €)

1l Kuhmilch im Kombini: ca. 180 Yen (ca. 1,40 €)

1 Dose lokales Bier im Kombini: ca. 250 Yen (ca. 2 €)

100 Gramm Äpfel: ca. 200 Yen (ca. 1,60 €)

1 Banane: ca. 35 Yen (ca. 0,30 €)

Transport 

Flüge nach Kyoto bzw. Osaka (KIX):

Der internationale Flughafen Osaka wird aus Deutschland direkt von München, Frankfurt und Düsseldorf angeflogen. Von anderen Flughäfen wird je nach Fluggesellschaft ein Zwischenstopp eingelegt z.B. in Helsinki (Finnair), Dubai (Emirates), KLM (Amsterdam), Paris (Air France). Osaka liegt ca. 80 Fahrtminuten mit der Bahn von Kyoto entfernt.

Transport – Anreise vom internationalen Airport Osaka (KIX):

Mit der Bahn: Haruka Express von KIX bis Kyoto Bahnhof ab 2850 Yen (ca. 23 €) oder Japan Rail Pass

Mit dem Fernbus: ab 2,550 Yen (ca. 20,50€) one way oder ab 4,180Yen (ca. 35 €) für Hin- und Rückfahrt, nur gültig innerhalb von 14 Tagen

Mit dem Airport Shuttle Service/Großraumtaxi: ca. ab 4200 Yen (ca. 34 €) + ca. 1000 Yen pro Gepäckstück

Anfahrt aus Tokyo

Mit dem Shinkansen „Hikari“ (2 Std. 40 Minuten): 13 500 Yen (ca. 111 €) oder Japan Rail Pass

Mit dem Fernbus (ca. 7-8 Std., Nachtbus ca. 10 Stunden): ab ca. 3600 Yen (ca. 30 €)

Innerhalb des Stadtzentrums

Kyotos Verkehrsnetz ist sehr günstig. Mittlerweile gibt es viele Fahrrad Verleiher in der Stadt, was eine gute Alternative sein kann, da die Busse meist sehr überfüllt sind. Die Subway ist für touristische Zwecke eher uninteressant, da die meisten Sehenswürdigkeiten per Bus oder JR Zug erreichbar sind.

Einzelfahrt mit dem Bus: 230 Yen (ca. 1,85 €)

Einzelfahrt mit der Subway: 210 Yen (ca. 1,70 €)

Bus Tagespass: 500 Yen (ca. 4 €)

Taxifahrt: ca. 650 Yen für die ersten 2 k

davm. Ca. 1500 Yen (ca. 12 €) für 10-15 Minuten innerhalb des Stadtzentrums.

Fahrrad Verleih: ab 1000 Yen pro Tag

Sehenswürdigkeiten

Oft entdeckt zufällig immer wieder kleine Sehenswürdigkeiten – wie hier in Arashiyama (Kyoto West)

Obwohl Kyoto sehr touristisch ist, hat man bei den meisten Sehenswürdigkeiten nicht das Gefühl nicht über das Ohr gehauen zu werden. Schreine sind meistens kostenlos. Theoretisch kann man auch viele Tempel/Schreine sehen, ohne einen Yen auszugeben.

Low Budget: kostenlos, bis ca. 400 Yen (ca. 3,50 €)

Mid-Range: ab ca. 400 Yen – 3000 Yen (ab 5,50 € – 25€)

High Class: ab ca. 3000 Yen (ab 25 €)

Hier ein paar Beispiele:

Fushimi-Inari-Taisha-Schrein: kostenlos

Philosophenweg: kostenlos

Kaiserpalast: kostenlos

Maruyama Park: kostenlos

Kinkakuji Tempel: 400 Yen (ca. 3,50 €)

Kiyomizudera Tempel: 400 Yen (ca. 3,50 €)

Ryoanji Tempel (Steingarten): 500 Yen

Iwatayama Monkey Park: 550 Yen

Segano Scenic Railway 620 Yen (ca. 5 €) one way

Kyoto Tower: 770 Yen / 700 Yen online Coupon (ca. 6,25 € /5,75 €)

Burg Nijo: 800 Yen (ca. 6,50 €)

Manga Museum: 800 Yen (ca. 6,50 €)

Kyoto National Museum: 520 Yen (permanent exhibition), typically 1500 yen for special exhibitions

Kyoto Studio Park/ Movieland: 2200 Yen (ca. 18 €) + extra Eintritt für bestimme Gebäude

Hozugawa River Cruise: 4100 Yen (ca. 34 €)

„Geisha Entertaiment Evening“: ab ca. 70000 Yen (ab ca. 570 €)

Weitere mögliche Ausgaben:

Simkarte unlim: mehrere Anbieter z.B. ab 2200 Yen (18€) für 8 Tage ( 275 Yen pro Tag)

Wifi Router unlim für mehrere Geräte.: mehrere Anbieter z.B. ab 6500 Yen (53€) für 8 Tage (812 Yen pro Tag)

Fazit:

In Kyoto kann man sehr viel Geld ausgeben muss man aber nicht. Man kann auch mit geringerem Budget zentral wohnen, authentisch Essen gehen und viele Sehenswürdigkeiten sehen. Viele Tourist*innen greifen tief in die Tasche, da sie besondere Aktivitäten wie „Geisha Entertainment“, Kaiseki und ein traditionelles Ryokan erleben möchten.

Im Durchschnitt kann man wie folgt kalkulieren:

Low Budget (ca. 6000 Yen/ ca. 50 € pro Tag, pro Person)

Mid-Range (ca. 14000/ca. 120 € pro Tag, pro Person)

High Class (ca. ab 28000/ca. 230 € pro Tag, pro Person)

Reisevorbereitung Japan Q&A

Brauche ich ein Visum für Japan? (Stand 11/2018)

Ja und Nein – Das ist abhängig vom “Reisezweck”. Wichtig ist, ein Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.

Nein – für touristische Zwecke/Geschäftsreisen. Deutsche/Österreischer*innen/Schweizer*inne wird bei der Anreise ein Aufenthalt von 90 Tagen/max. 180 Tagen gewährt.

Ja – bei jeglicher Aufnahme von bezahlter und unbezahlter Arbeit, Studium oder Berufsausbildung

Über die Einreise entscheidet letzenendes der zuständige Zollbeamte – ein kurzzeitiges Ausreisen nach der maximalen Aufenthaltszeit z.b für ein paar Tage in die Nachbarländer um dann wieder ohne Visum in Japan einzureisen ist nicht zulässig.

Hier findest du alle aktuellen Infos des Auswärtigen Amts

Von welchen deutschen Flughäfen wird Japan direkt angeflogen? Welche Alternativen gibt es?

Düsseldorf, Frankfurt am Main und München von ANA (All Nipon Airways) und Lufthansa. Alternativ kann man natürlich auch mit einem Zwischenstopp von anderen deutschen Flughäfen anfliegen z.B. mit KLM (via Amsterdam), AirFrance (via Paris), LOT (via Warschau), Emirates (via Dubai) Finnair (via Helsinki) ,AirChina (via Peking) oder AirQatar (via Doha).

Apropos gehen die meisten Direktflüge nach Tokyo, Osaka, Nagoya oder Fukuoka. Die Inseln Okinawa und Hokkaido werden von Deutschland nicht direkt angeflogen.

Was muss ich sonst bei der Einreise beachten?

Im Flugzeug bekommt man in der Regel eine Einreisekarte, die aber auf jeden Fall auch am Flughafen ausliegt. Darin eingetragen werden persönliche Daten, sowie Fragen zum Zoll. Außerdem muss eine Aufenthaltsadresse angegeben werden. Es reicht aus, die erste Unterkunft Adresse einzutragen. Japan erfasst bei der Einreise biometrische Daten – Foto, Fingerabdrücke. Eventuell wird man zudem noch nach dem Ziel der Einreise, mögliche Zwischenstoppe o.Ä. befragt.

Welche Besonderheiten gelten während meines Aufenthaltes?

In Japan besteht Passzwang (Reisepass oder Residence Card) für Ausländer*innen. Sollte man sich in Japan nicht ausweisen können, können mehrere Tage Haftstrafe und eine empfindliche Geldstrafe drohen.

Wie lange sollte ich in Japan bleiben?

Je länger desto besser. Bedenke, dass es meist einige Tage (oder sogar eine Woche) dauern kann, bis dein Körper und dein Kopf sich an die Zeitumstellung gewöhnt haben.  Japan ist so gigantisch groß, alleine in Tokyo kann man zwei Wochen verbringen, ohne dass es einem langweilig wird. Meine Empfehlung sind mindestens zwei Wochen, um aber etwas mehr Entspannung zu haben sind drei Wochen optimaler.

Wie komme ich am schnellsten von A nach B?

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung?

Ja, das ist empfehlenswert auch wenn man bei medizinischen Leistungen in Vorkasse treten muss. Japans medizinischer Standard ist jedoch sehr hoch und teuer, daher ist es umso wichtiger Belege und Rechnungen zu sammeln um diese später erstattet zu bekommen.

Welche Impfungen braucht man?

Eine ausführliche Reiseberatung  je nach Reisestil und Reisebedingung sollte immer in einem Tropeninstitut durchgeführt werden.  Diese sollte spätestens vier Wochen vorher erfolgen, da einige Impfungen mehrmals gespritzt werden müssen.  Ich bin nicht befugt eine Reisemedizinische Empfelung auszusprechen, kann daher nur für mich selbst sagen, dass ich bis auf die Standardimpfungen keine weiteren Impfungen hatte.

Mit welchen Sprachen komme ich in Japan zu Recht?Wie weit ist Englisch verbreitet?

Japanisch logo :D. Nein Scherz beiseite, obwohl Japanisch obligatorisch in der Schule gelernt wird, sprechen viele Japaner*innen kaum oder kein Englisch, auch nicht in den Großstädten.  Gerade in der ländlichen Region wird es schwierig sich ohne einige Wörter Japanisch zu versändigen, vorallem bei kleinen und leckeren Imbissbuden :p. Am einfachsten wird es in den Tourismuszentren der größeren Städte mit Englisch. Allerdings sind Japaner*innen in der Regel sehr geduldig und hilfsbereit.

Wie sicher ist Japan?

Japan hat eine sehr niedrige Gewaltkriminalität und auch kleinere Verbrechen wie Taschendiebstahl sind sehr selten. Allerdings gibt es auch “unsichtbare” Gewalt wie Beispielsweise “Shikan” , das begrabschen von Frauen in überfüllten Zügen. Außerdem warnt das Auswärtige Amt vor Trickbetrückereien und Kreditkartenbetrug in bestimmten Vierteln Tokyos (z.B. Roppongi). Generell aheb ich mich aber in Japan viel sicherer als in Deutschland gefühlt.

Hakodate: Tipps für die Hafenstadt auf Hokkaido

Hast du schon mal von Hakodate gehört? Ich nämlich vor meinem Besuch nicht! Dabei ist das kleine Juwel in Hokkaido eine der schönsten Städte. Durch ihre Lage am Meer und dem Hafen ist Hakodate war Hakodate offen für internationale Einflüsse. Hakodate ist besonders ruhig, wenn nicht sogar fast verlassen am Abend, hier spielt das Leben am Tag oder voarllaem am Morgen (Morning Market).

Wann ist die beste Reiszeit?

Klima HakodateJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø
Temperatur
in C°
22613182125
272418114
Ø
Regentage
1512128969109101415
Touristen-
saison
niedrigniedrigniedrigniedrighoch mittelhoch hochmittel mittel niedrigmittel

Die beste Reisezeit für Hakodate ist von April bis Oktober mit milden Temperaturen und wenig Regen. Allerdings ist im Mai (Kirschblütensaison) und der Juli/August (japanische Sommerferien) besonders gefüllt mit Touristen*innen.

Budget

Hakodate ist als Kleinstadt etwas günstiger als andere Städte, da sie touristisch auch noch nicht so hoch frequentiert wird.

Durchschnittspreise (Stand 08/2019)

Low Budget (ca. 4800 Yen/40 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel, Kapselhotel: ca. 2000 – 4200 Yen (ca. 20-35 € pro Person, pro Nacht)
Snack im Imbiss: ab ca. 300 Yen (ca. 2,50 €)
Transport: zu Fuß
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: kostenlos, bis ca. 500 Yen (ca. 4 €)

Mid-Range (ca. 110 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel, Pension etc.: ca. 50-80 € p.P 25-40 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: ca. 70-130 € p.P 30-65€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen: ca. 25 €
1l Wasser: ca. 0,80 €
Transport: 600 Yen (ca. 4,80 €) 24 Std-Metrokarte
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: ca. 10-25 €
Transport im Umland: ca. 20 €

High Class (ca. ab 230 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 140 € ~ p.P ab 75€
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 40 €
Transport: 1-2 Taxifahrten innerhalb des Zentrum ab 20 €
Museen, Freizeitaktivitäten, Schiffsfahrt etc.: ab 30  €
Transport im Umland z.B. Mietwagen: ab 60 €

Mobilität

Anreise über den Hakodate Airport (HKD):

Vom Flughafen gibt es einen Direktbus für 300 Yen, der im 20-Minuten Takt in die Innenstadt fährt. Von Europa gibt es keine Direktverbindung, Hakodate wird aber von vielen Flughäfen in Japan oder von einigen innerhalb Asiens angeflogen.

Innerhalb des Stadtzentrums:

Prinzipiell sind die Sehenswürdigkeiten im Zentrum fußläufig erreichbar. Lediglich die Burg Goryōkaku liegt etwas außerhalb des Zentrums aber kann theoretisch auch per Fuß erreicht werden. Allerdings liegt Hakodate auf einem Berg, daher können Wege je nach Steigung etwas länger dauern. Mit der Straßenbahn kommt man am bequemsten von Ost nach West und vom Süden nach Norden.

Shin-Hakodate nach Hakodate

                                                                                  Abends ist die Bahn wie leergefegt und das in Japan 😉 

 

Wenn ihr mit dem Shinkansen aus Tokio anreist werdet ihr am Bahnhof Shin-Hakodate angekommen, welcher ca. 20 Fahrtzeit vom Bahnhof Hakodate entfernt ist. Der schnellste Weg zwischen den beiden Bahnhöfen ist der Hokuto Shinkansen Express (aus Sapporo). Wenn ihr den Jr-Pass habt deckt er diese Fahrt, wenn nicht gibt es noch den günstigeren Regional Express, der öfter hält und ca. 10 Minuten länger fährt.

Übernachtung

Hakodate hat noch nicht eine große Auswahl an Unterkünften. Als ich im Mai 2018 dort war gab es jedoch viele Baustellen für Hotels. Dies liegt vorallem an der 2016 eröffneten Shinkansen Verbindung nach Tokio.

Unsere Unterkunft war direkt am Shin-Hakodate Bahnhof. Der Bahnhof und die Umgebung haben leider (noch) nichts zu bieten, da es sich um ein neu erschlossenes Gebiet handelt. Für uns war es ganz praktisch, da wir abends aus Sapporo anreisten und nach zwei Tagen wieder nach Tokyo aufgebrochen sind, mussten wir lediglich zwei Aufzüge nehmen um zum Gleis zu kommen. Außerdem war das Frühstück sehr vielfältig es gab japanisches und westliches Essen.

Hier ist unsere Unterkunft:

https://hotel-lagent.jp/hakodatehokuto/

https://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g1122373-d12241648-Reviews-Hotel_La_gent_Plaza_Hakodate_Hokuto-Hokuto_Hokkaido.html

Essen und Trinken – Regionale Spezialitäten

Das Essen in Hokkaido wird selbst bei einigen Japaner*innen als das leckerste im Land bezeichnet! Das liegt vor allem an dem großen Anteil der landwirtschaftlichen Fläche und Betriebe. Bekannt ist vorallem der frische Mais oder die teuren Yubari Melonen. Da es im Winter sehr sehr kalt wird haben sich unterschiedliche regionale Spezialitäten herausgebildet wie beispielsweise unterschiedliche Ramensuppe pro Städteregion z.B. Sapporo, Asahikawa und Hakodate. Hier kommt ihr zu den überregionalen Gerichten.

Hakodate Salt Ramen

Hakodate ist bekannt für die Salz-basierte Misosuppe. Diese gibt es in fast jedem Restaurant, obwohl ich empfelen würde diese in einem Ramenshop oder einem Laden zu essen, dessen Karte nicht so groß ist.

(Cherry Blossom) Softeis

Das Softeis soll in Hokkaido aufgrund der großen Landwirtschaft am besten schmecken. Während des Hanami gibt es das saisonale Kirschblüteneis.

Sehenswertes in Hakodate

Morning Market

Der Morning Market (Asa-Ichi) befindet sich einige Gehminuten von der Hakodate Zugstation entfernt. In einer großen Halle befinden sich viele kleine Verkaufsstände und anliegend kleine Gassen mit anderen kleinen Ständen. Er öffnet meistens gegen 05:00 und schließt langsam um 12:00. Der Morning Markt ist vorallem für die Krebse und Tintenfische bekannt. Obwohl der Morning Market sehr touristisch ausgeprägt lohnt sich ein kleiner Besuch, da auch Locals immernoch ihre Ware hier kaufen. Es gibt viele kleinere Restaurants und Imbisse, die direkt am Markt angrenzen und meist bis zum späten nachmittag geöffnet haben.

Bahnhaltestelle: Hakodate eki-mae

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: 5:00~12:00

Fort Goryōkaku (“Fünfeckbefestigung”)

Etwas außerhalb des Stadtkerns gelegen befindet sich die erste japanische Festung, die im westlichen Stil erbaut worden ist. Das Fort Goryōkaku ist einer der bekanntesten und schönsten Orte um die Kirschblüte zu sehen.

Bahnhaltestelle: Goryōkaku-kōen-mae

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Park 24 Stunden

Die “Vergänglichkeit” der Kirschblüte habe ich zu spüren bekommen, ein paar Tage zu spät und alles ist verblüht….

Goryōkaku Tower

Um wirklich die Sternenform des Goryōkaku zu sehen, ist ein Blick von oben nötig, wie praktisch dass es diesen

Bahnhaltestelle: Goryōkaku-kōen-mae

Eintritt: 900 Yen (ca. 7,80 €)

Öffnungszeiten: 8:00~19:00 (April bis Ende Oktober)
9:00 ~ 18:00 (Ende Oktober bis April)

Mount Hakodate

Der Mount Hakodate ist mit seinen 334 Metern wahrscheinlich “DIE” Sehenswürdkeit in Hakodate. Die Nachtaussicht wurde mit Hongkong und Neapel zu den schönsten der Welt ausgezeichnet.

Bahnhaltestelle: Jujigai (10 Minuten Fußweg bis zur Seilbahn. Nachts von 17-22 Uhr gibt es auch Shuttlebusse direkt zur Seilbahn. Die Seilbahn fährt nur von April-November.

Eintritt: 900 Yen (ca. 7 €) Tagesticket, man kann also tagsüber und nachts kommen + 1280 Yen ( ca. 11 €) Roundtrip Seilbahn oder 780 Yen One-Way ( ca. 6  €).

Öffnungszeiten: 10:00 ~ 22:00 (~21:00 von Oktober bis April).

Insidertipp: Achtet auf das Wetter und eine wolkenfreie Sicht, sonst kann der Ausblick etwas enttäuschend sein.

Red Brick Warehouses (Kanemori Warehouse)

Die Red Brick Warehouses direkt am Hafen von Hakodate bieten Shopping- und Essensmöglichkeiten an.

Bahnhaltestelle: Jujigai

Eintritt: frei

Öffnungszeiten der meisten Geschäfte von 9:30 ~ 19:00

Motomachi

Motomachi ist das Viertel der ehemaligen ausländischen Handelsleute. Als 1854 die Abschottung Japans endete, zogen einige Menschen aus China, Russland, Großbritanien und vielen anderen Ländern nach Hakodate. Daher gibt es in diesem kleinen Viertel viele Häuser in unterschiedlichen Baustilen.

Eintritt: frei; Old British Consulate 300 Yen(~ 2,50 €) ; Russische Orthodoxe Kirche 200 Yen (~ 1,50 €),

Öffnungszeiten: Old British Consulate; 9:00 ~ 19:00 ( 17:00 November bis März)

Russische Orthodoxe Kirche; 10:00 ~17:00 ( 16:00 an Samstagen)

Events

Port Festival

Das Port Festival findet meist vom 01-05 August statt. Es ist das größte Festival in Hakodate mit Essenständen, Feuerwerk, einer 200 000 Personen-Parade und dem interaktiven “Squid Dance”. Es soll so einfach sein, dass man einfach mitmachen kann ;).

Beste Reisezeit Japans nach Inselregionen – Klima, Regen, Taifune

Ich liebe es, mich im Vorfeld immer sehr gerne mit den unterschiedlichen regionalen Klimazonen eines Landes, zu beschäftigen ! Außerdem ist es wichtig die “richtige” Reisezeit zu finden, da sie für einen großem Teil zu dem  Erfolg des Urlaubs beiträgt! Da sich Japan auf einer Strecke von ca. Norwegen bis Italien erstreckt ist für jede Vorliebe etwas dabei! Da wäre zum Beispiel Okinawa, dass ganzjährig über warme bis subtropische Temperaturen verfügt – oder Hokkaido im Norden, dass so schneereich und kalt im Winter sein kann, dass sogar das Meer einfriert!

Für mich ist jedenfalls klar – ich möchte das dicht besiedlte Land am liebsten außerhalb der Hochsaison, also außerhalb von japanischen und chinesischen Feiertagen besuchen und eine schöne saisonale Kulisse haben – Challange accepted ;).

Generell sind die Tipps eine Orientierungshilfe! Im Austausch mit anderen Japan-Reisenden habe ich festgestellt, dass es jährlich zu einigen Monaten erhebliche Unterschiede geben kann. So erlebten wir den Mai in Tokyo mit sommerlichen und trockenen 26-30 Grad, während eine Freundin das Jahr zuvor über viel Regen und milden Temperaturen berichtete.

Hier ein kleiner und grober Überblick: Hier beziehe ich mich fast auschließlich auf das Klima und die damit verbundenen (Un) Angenhmlichkeiten.

Grün bedeutet die “ideale” Reisezeit, also einen Mix aus angenehmen (milden) Klima und vorallem in Japan besonders gibt es kaum Naturkatastrophen in diesem Zeitraum. Gelb steht für eine gute Reisezeit unter bestimmten Bedingungen oder Interessen (z.B. Wintersport). Rot steht dann logischerweise für die ungünstigste Reisezeit wie beispielsweise schlechte Wetterbedingungen; Taifune, Hitzewellen, Regenzeit etc.

Wir sehen also, dass Japans Klima sehr divers ist – zum Beispiel lässt sich Honshu die größte Insel auch nochmal in unterschiedliche Zonen einteilen z.B. in die Alpenregion oder auch in Nordhonshu und Südhonshu. Allerdings sage ich an dieser Stelle gerne noch einmal das es nicht “DIE” beste Reisezeit gibt, z.B. sieht der Mai optimal aus; grüne Landschaften,milde Temperaturen, wenig Regen aber z.B. für mich als Allergiegeplagte ist dann “meine” Pollenhochsaison .

Januar

Der Januar beginnt (logischerweise :D) mit Neujahr und der ersten Hochsaison der Japaner*innen, die zu ihren Familien fahren und die Tempel besuchen um für das neue Jahr zu beten. Die ersten Tage nach Neujahr wird auch als die “dritte Hauptreisezeit” der Japaner*innen bezeichnet. Auch sind viele Geschäfte,Behörden und Sehenswürdigkeiten geschlossen. Am 01. Januar selber hat fast alles geschlossen.

Hokkaido

Die Insel Hokkaido ist die schneereichste Regionen und ist daher ein Paradies für Winterliebhaber*innen und/oder Wintersportler*innen. Der Winter ist so hart, dass sogar das Meer einfriert! Wer dieses Spektakel sehen möchte, sei Wakkanai, dem nördlichsten Punkt Hokkaidos zu empfehlen. Weitere schöne Orte sind u.a. Mombetsu oder der Shiretoko Nationalpark. Die Sonnenstunden sind sehr kurz.

Honshu

Auch Honshu eignet sich für einen Skiurlaub. Die japanischen Alpen um Nagoya  oder die Region Tohoku im Norden. Vom internationalen Tourismus noch relativ unentdeckt sind z.B. die Orte um Morioka und dem Berg Iwate. Aber auch für einen Städteurlaub in Tokio, Osaka oder Kyoto herrschen recht gute Bedingungen. Zwar ist es mit relativ 10 Grad relativ frisch, jedoch regnet es wenig und es ist low season. Ein wenig wärmer wird es im Westen (Hiroshima, Miyajima). Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Shikoku

Der Januar in Shikoku ist relativ kalt bei ca. 6 Grad aber dafür trocken. Das dünnbesiedlte Shikoko wird im Januar noch um einiges leerer sein als sonst. Bei den kühleren Temperaturen würde sich z.B. die Besichtigung von den japanischen Burgen/Schlössern anbieten, 4 von 12 befinden sich auf der kleinen Insel. Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Kyushu

Kyushu hat einen milden aber relativ feuchten Winter. Der Januar ist mit durchschnittlichen 10 Grad der kälteste Monat des Jahres. Während es im Norden von Kyushu stark schneien kann, ist es im Süden seltener der Fall. Die heißen Quellen von Beppu bieten eine gute Aufwärmung an. Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Okinawa

In Okinawa beginnt der Frühling bei durchschnittlichen 19 Grad mit dem aufblühen der Kirschblüte ca. Mitte bis Ende Januar. Leider gibt es für Okinawa keine offizielle japanische Wetterstation, deswegen wird diese kaum offiziell angekündigt. Okinawa besitzt auch im Winter eine blumenreiche und grüne Vegetation. Jetzt ist es am leersten in Okinawa. Abends/Nachts kann es sich etwas abkühlen (ca. 4 Grad), was vorallem dem Nordost Wind zu dieser Jahreszeit geschuldet ist. Die Wassertemperaturen von 23 Grad ist die “kühlste” im ganzen Jahr.

Februar

Auch der Februar zeichnet sich durch relativ wenig Regen aus. Vorallem wird man weniger Reisende als üblich antreffen. Wahrscheinlich ist jetzt die ideale Reisezeit um vorallem die “Indoor” Hotspots der beliebsten Sehenswürdigkeit in Tokyo und Kyoto zu sehen.

Hokkaido

Hier ist es immernoch sehr kalt und es schneit sehr viel. Was bietet sich also noch außer Skifahren an ;)? In Sapporo und anderen Städten finden Schneefestivals statt wobei das Sapporo Yuki Matsuri das bekannteste und beliebteste ist. Die Sonnenstunden sind sehr kurz.

Honshu

Es ist immernoch Wintersportsaison in den japanischen Alpen um Nagoya  oder die Region Tohoku im Norden. Vom internationalen Tourismus noch relativ unentdeckt sind z.B. die Orte um Morioka und dem Berg Iwate. Auch für einen Städteurlaub in Tokio, Osaka oder Kyoto herrschen recht gute Bedingungen. Ein wenig wärmer wird es im Westen (Hiroshima, Miyajima). Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Shikoku

Shikoku  bleibt im Februar auch noch relativ kalt bei ca. 8 Grad und es regnet etwas mehr. Das dünnbesiedlte Shikoko wird im Februar noch um einiges leerer sein als sonst. Bei den kühleren Temperaturen würde sich z.B. die Besichtigung von den japanischen Burgen/Schlössern anbieten, 4 von 12 befinden sich auf der kleinen Insel. Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Kyushu

Kyushu hat einen milden aber relativ feuchten Winter. Im Februar ist es etwas wärmer aber auch feuchter als im Januar. Sehenswert im Februar ist zum Beispiel das “Nagasaki lantern festival”.

Okinawa

Okinawa besitzt auch im Winter eine blumenreiche und grüne Vegetation. Jetzt ist es am leersten in Okinawa. Abends/Nachts kann es sich etwas abkühlen (ca. 4 Grad), was vorallem dem Nordost Wind zu dieser Jahreszeit geschuldet ist. Die Wassertemperaturen von 23 Grad ist die “kühlste” im ganzen Jahr.

März

Der März wird meist als “offizieller” Frühlingsanfang gesehen, was hauptsächlich auf die Inseln Kyushu, Shikoko und Honshu zutrifft. Die Kirschblüte klettert innerhalb einiger Wochen von Süden nach Norden über Japan hinweg. Meist fängt die Kirschblüte an Ende März zu blühen, fast passend zu den japanischen Frühlingsschulferien.

Hokkaido

Im März ist immernoch Winter und Skisaison in Hokkaido und es regnet/schneit nur etwas weniger als im Februar.

Honshu

Langsam erwacht Honshu aus dem Winterschlaf und die Temperaturen werden etwas milder. Tokyo und Kyoto werden im März durchschnittlich Temperaturen um 10 Grad haben.

Shikoku

Shikoku wird im März um einiges milder. Jetzt ist eine gute Zeit diese Insel zu besuchen und die ersten Wanderungen zu unternehmen. Ende März können die Kirschblüten anfangen zu blühen.

Kyushu

In Kyushu blühen meist gegen Ende März die Kirschblüten.Das Wetter in Kyushu kann im Vergleich zu ihren Nachbarinseln um einiges wärmer und milder sein. Trotzdem sind bei durschnittlichen 12 Grad noch wärmere Kleidung ratsam. Ende März können die Kirschblüten anfangen zu blühen.

Okinawa

Der März in Okinawa ist vergleichbar mit dem Februar. Allerdings wird es langsam wärmer. Der März hat Durchschnittstemperaturen von 21 Grad.

April

April, April bedeutet Kirschblüten- und Touristenhochsaion. Bis Ende April hat die Kirschblüte den Nordzipfel von Honshu ereicht. Nicht nur nationale sondern auch internationale Reisende strömen in die Großstädte und Parks um an dem Spektakel teilzunehmen. Vorallem auf Honshu heißt es jetzt: Überfüllte Züge, Hotels, Restaurants…ach einfach alles!

Hokkaido

Der April ist wahrscheinlich einer der wenig besuchten Monate in Hokkaido. Die Skisaison ist beendet und noch ist es nicht so warm. Viele Busse zu den Sehenswürdikeiten sind auch in der “low season”, dh. sind weniger frequentiert oder fahren gar nicht. Solange man aber in den Städten ist sollte dies kein Problem sein.

Honshu

Die Temperaturen auf der Hauptinsel werden immer milder. Aufgrund der Kirschblüte herrscht im April Hochsaison. In den Parks versammeln sich Menschen um das Kirschblütenfest (Hanami) zu feiern.

Shikoku

In Shukoku blühen meist gegen Ende März/Anfang April die Kirschblüten. Es kann auch hier relativ voll werden.

Kyushu

In Kyushu blühen meist gegen Ende März/Anfang April die Kirschblüten. Das Wetter ist zwar etwas regenerisch aber mit durchschnittlichen 15 Grad sehr angenehm.

Okinawa

Im April kann die Wassertemperatur auf 24 Grad steigen, was zum baden, schnorchen und tauchen einlädt!

Mai

Anfang Mai ist die Hauptreisezeit der Japaner*innen. Zur “Goldenen Woche” haben viele Menschen Urlaub, Geschäfte sind teilweise geschlossen und Züge und Hotels überfüllt. Außerdem ziehen die Übernachtungspreise an. In Hokkaido beginnt nun der Frühling, in Okinawa die Regenzeit. Wahrscheinlich ist der Mai der beste Monat für eine komplette Landesrundreise, auch wenn die klmatischen Bedingungen nicht überall perfekt sind, sind sie landesweit im durschnittlich sehr gut.

Hokkaido

Anfang Mai erwacht nun auch der Frühling in Hokkaido. Auch hier leiten die Kirschblüten den Beginn der Saison ein. Wenn man Glück hat überschneiden sich die Pflaumen- und Kirschblüten. Sapporo wird durchschnittliche Temepraturen von 12 Grad haben. In Nordhokkaido kann es immernoch teilweise schneien.

Honshu

Der Mai ist relativ ruhig und warm in Honshu. Wer es lieber etwas kühler mag kann in die Berge oder ans Meer fahren.

Shikoku

Der Mai ist der letzte Monat vor der Regenzeit. Bei Durschnittstemperaturen von 22 Grad ist es noch sehr angenehm zum wandern.

Kyushu

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt Kyushu zu besuchen bevor die Regenzeit beginnt. Es ist schon um einiges wärmer

Okinawa

Die Regenzeit in Okinawa beginnt schon im Mai und hält bis ca. Juni an. Es ist also bei durchschnittlich 26 Grad und ca. 85 % Luftfeuchte warm und feucht. Bei durchschnittlichen 12 Regentagen hält sich die Saison aber in Grenzen und es wird somit nicht die ganze Zeit regnen und kann sogar als Erfrischung betrachtet werden :).

Juni

 

Außer in Hokkaido herrscht jetzt in ganz Japan die sommerliche Regenzeit (tsuyu). Der offizielle Anfang und Ende werden jährlich vom japanischen Wetterdienst veröffentlicht. Der Vorteil an der Regensaison ist das aufleuchten der grünen Vegetation. Im Juni ist auch noch nicht mit Touristenströmen zu rechnen. Während der Regenzeit ist es fast windstill und schwül. Um dem Regen komplett zu vermeiden bietet sich Hokkaido an.

Trotz des Sommers empfele ich euch eine dünne Jacke für die Metro und für die Malls mitzunehmen, da es dort aufgrund der Klimanlage sehr frisch werden kann. Außerdem empfielt sich eine gute Regenjacke.

Hokkaido

In Hokkaido ist noch Frühling und die Blumen erwachen aus ihrme Winterschlaf. Da Hokkaido die meisten Nationalparks hat, lohnt sich ein Ausflug hierhin.

Honshu

In Honshu fängt die Regenzeit an. Es kann vorallem in den Großstädten Tokyo, Osaka, Kyoto etc. sehr schwül werden.

Shikoku

In Shikoku regnet es auch aufgrund der Regenzeit sehr viel. Es ist etwas kühler als in den Großstädten Honshus und Kyushu und kann daher als Rückzugsort genutzt werden.

Kyushu

In Kyushu ist es nicht nur regnerisch sondern auch schwül.

Okinawa

Es ist noch Regenzeit und es wird sogar noch wärner. Das sind ungefähr tagsüber 28 Grad und ca. 85 % Luftfeuchte sehr warm und feucht. Bei durchschnittlichen 12 Regentagen hält sich die Saison aber in Grenzen und es wird somit nicht die ganze Zeit regnen und bei den Temperaturen kann es eine schöne Erfrischung sein.

Juli

Bis auf Hokkaido und Okinawa hält die Regenzeit noch bis meist Mitte Juli an. Die Schulferien beginnen national und international und es kann mit vielen Reisenden gerechnet werden. Trotz des Sommers empfele ich euch eine dünne Jacke für die Metro und für die Malls mitzunehmen, da es dort aufgrund der Klimanlage sehr frisch werden kann. Außerdem empfielt sich eine gute Regenjacke.

Hokkaido

Hokkaido ist im Sommer ein sehr beliebtes Ziel vorallem im nationalen Tourismus. Dies liegt an dem Ausbleiben der Regenzeit als auch an den milden Temperaturen, die auch im Juli kaum über 20 Grad klettern.

Honshu

Der Fuji kann nur in der Zeit von Anfang Juli bis Ende August bestiegen werden. Da dies die einzige Zeit im Jahr ist, ist es dementsprechend überfüllt. Wenn du also auch den Fuji besteigen möchtest ist jetzt die Gelegenheit dazu!

Shikoku

Der Juli

Kyushu

Okinawa

Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate in Okinawa und in dieser Zeit ein sehr beliebtes Ziel bei japanischen Tourist*innen, da im August Sommerferien sind.  Die Wassertemperaturen liegen bei 30 Grad und laden regelrecht zum baden ein. Da jetzt die Taifun-Saison anfängt kann diese Okinawa auch direkt oder indirekt (Regenströme) treffen.

August

Der August ist landesweit der heißeste Monat des Jahres. Im August fliehen viele Japaner*innen an die Küste z.B. Izu-Halbinseln, Okinawa oder in die Berge z.B. Nagano, Tohoku oder Hokkaido. Außerdem ist der August besonders in Tokyo auch als Shoppingmonat bekannt, da viele Geschäfte besondere Rabatte anbieten.

Trotz des Sommers empfele ich euch eine dünne Jacke für die Metro und für die Malls mitzunehmen, da es dort aufgrund der Klimanlage sehr frisch werden kann. Außerdem empfielt sich eine gute Regenjacke.

Hokkaido

Auf Hokkaido ist jetzt Hochsaison und das zu Recht. Vorallem zieht es viele Reisende in die Nationalparks (u.A. Lavendelfelder in Furano). Sapporo hat durschnittlich 20 Grad, sodass man auch in den Großstädten keinen Klimawechsel (von Klimaanlage – heißer Außenluft ) erwarten muss.

Honshu

Der Fuji kann nur in der Zeit von Anfang Juli bis Ende August bestiegen werden. Da dies die einzige Zeit im Jahr ist, ist es dementsprechend überfüllt. Wenn du also auch den Fuji besteigen möchtest ist jetzt die Gelegenheit dazu!

Shikoko

Der August ist der heißteste Monat in Shikoku.

Kyushu

Okinawa

Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate in Okinawa und in dieser Zeit ein sehr beliebtes Ziel bei japanischen Tourist*innen, da im August Sommerferien sind.  Die Wassertemperaturen liegen bei 30 Grad und laden regelrecht zum baden ein. Taifune können direkt oder indirekt Okinawa treffen.

September

Hokkaido

Honshu

Shikoko

Kyushu

Kyushi ist im September noch sehr warm (durchschnittlich bei 28 Grad) und teilweise schwül. Außerdem ist das Risiko von Taifunen hoch.

Okinawa

Es ist jetzt Taifun-Hochsaison. Es ist immer noch heiß (durchschnittlich 30 Grad) und schwül aber es wird an den Küsten leerer. Der Herbst ist relativ trocken und die Wassertemperaturen liegen durchschnittlich auch bei hohen 29 Grad.

Oktober

Der Oktober läutet den Herbst mit seinem rotem Laubkleid (außer Okinawa) ein.

Achtung: In Oktober haben die chinesischen Nachbarn ihre “Golden Week” und schon lange werden die freie Tage zum Shoppen im Ausland verbracht. Diese arbeitsfreie Woche beginnt am 01.10. Die japanische Regierung stellt in dieser Zeit extra (chinesischsprechendes) Personal ein, die in den Ballungszentren den Anstrum bewältigen sollen. Außerhalb der Großstädte wird es aber ruhiger zugehen, da die meisten Tourist*innen in dieser Woche zum Shoppen kommen.

Hokkaido

In Hokkaido wird es kühler, bei durchschnittlich 12 Grad in Sapporo.

Honshu

Die Taifunsaison endet in Honshu meist im Oktober. In Nordhonshu beginnt meist Anfang Oktober die Laubsaison. In Zentral Honshu um Tokyo und Kyoto dauert es meist noch etwas bis Ende September.

Shikoku

Kyushu

Es können teilweise noch Taifune vorkommen. Allerdings ist es um einiges trockener als noch im September.

Okinawa

Die einzige Region Japans die kein Herbstlaub zu sehen bekommt ist Okinawa. Wahrscheinlich wäre das auch bei durchschnittlichen 27 Grad Lufttemperatur und 28 Grad Wassertemperatur unrealistisch oder ?

November

Hokkaido

In Hokkaido sind wahrscheinlich jetzt die Bäume schon alle verblüht. Daher wird es sehr kahl aussehen. Ähnlich wie im April kann es Einschränkungen im Vekehr geben, da low-season ist und die Skisaison noch nicht angefangen hat. In den Großstädten wird es aber jetzt schön leer sein.

Honshu

In der Bergregion kann es schon anfangen zu schneien.

Shikoku

Als letzte Region färbt sich das Laub ca. Mitte November bis Anfang Dezember in Shikoku rot. Eine ideale Kulisse für Wanderungen!

Kyushu

Kyushu bildet Anfang November die vorletzte Region, in der das Laub sich rot färbt. Das liegt vor allem daran, dass es noch teilweise tagsüber bis 18 Grad warm werden kann. Kyushu ist zum roten Laub noch nicht so touristisch überlaufen wie Honshu. Daher lohnt sich ein Besuch jetzt besonders.

Okinawa

Die Taifun-Saison endet offiziell auf Okinawa. Die Temperaturen werden angenehm mild und es findet die Tour de Okinawa statt. Außerdem bleibt es weiterhin relativ trocken. Die ideale Reisetemperatur für Wanderungen aller Art.

Dezember

Bis auf Okinawa beginnt in Japan der Winter. Dieser zeigt sich in unterschiedlichen regionalen Ausprägungen. Als Weihnachtsfeiertag zählt der 25.12., am 24.12 wird ein anderer Geburtstags, nämlich der des derzeitigen Kaisers gefeiert ;).

Hokkaido

In Hokkaido beginnt die Skisaison. Der Dezember ist in Hokkaido der “wärmste” Wintermonat, bei durchschnittlich 0 Grad in Sapporo und Nachttemperaturen.

Honshu

 

Shikoku

Shikoku ist im Dezember relativ trocken. Durchschnittlich werden 10 Grad erreicht und nachts ist meist auch nicht kälter als 7 Grad, sodass es kein kaltes Winterziel ist und bei warmer Kleidung noch angenehm.

Kyushu

Kyushu kann im Dezember regenerisch werden. Bei durschnittlichen Temperaturen in Fukuoka von 10 Grad ist es jedoch immernoch sehr mild für den Dezember und kann mit warmen Klamotten angenehm sein.

Okinawa

Der Dezember eignet sich insbesondere für Winterfliehende (wie mich :D) an, da der Dezember mit seinen 21 Grad ganz und gar nicht weiße Weihnachten versprechen wird.

Easy Travel: Dinge, die du vor der Reise wissen solltest

Vor meiner Reise hatte ich viele Fragen im Kopf: Wie wird dies und jenes in Japan laufen? Was passiert wenn ich nicht weiterkomme? Ein beruhigender Fakt für Erstreisende für Japan: (Fast) alles ist sehr gut organisiert! Bisher habe ich kein Land bereist, welches selbst in sehr sehr kleinen Städten über ein kleines Touristenhäuschen verfügte und wo viel Personal z.B. an Flughäfen oder Bahnhöfen eingesetzt wird damit alles organisiert funktioniert. Mein Freund hatte am Flughafen z.B. einen leeren Kulli für das Einreiseformular, als er den Stift hinlegte kam in diesem Monat noch jemand, der diesen ersetzte! Der Wahnnsinn!

Nichtsdesdotrotz gibt es einige Dinge, die anders sind, daher habe ich einiges aufgelistet, um das Reisen leichter zu gestalten.

Reisezeit

  • Japan ist eines der Länder, welches in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an ausländischen Tourist*innen zu verzeichnen hat. Kamen 2007 knapp 7 Millionen aus dem Ausland, sind es mitlerweile 30 % , besonders aus China, Südkorea und Taiwan, Tendenz steigend. Der inländische Tourismus ist auch sehr hoch und wird insbesondere durch volle Züge und ausgebuchte Hotel an Neujahr, der Golden Week (erste Woche im Mai), Obon (Mitte August) , zur Kirschblütensaison (März bis Mai) sowie zum “roten” Herbst (Oktober bis Mitte November) deutlich. Sommerferien sind im August, dann sind meistens die Hotels an der Küste und in den Bergen brechend voll.
  • Wahrscheinlich geht es dir wir mir, ich wollte unbedingt zur Sakura Season nach Japan. Auch wenn die Kirschblüten ein einmaliges Erlebnis sind, sollte man sich bewusst sein, dass besonders Tokio als überbevölkerte Stadt einmal noch vollgestopfter als sonst ist! Die Kirschblüten ziehen nämlich Touris aus aller Welt an! Zudem ziehen die Hotelpreise insbesondere in Tokio, Kyoto und am Fuji an. Ein Tipp wäre daher eher “untouristische” Städte und Gegenden aufzusuchen um die Kirschblüte zu sehen
  • Die “ideale” Reisezeit ist regional unterschiedlich; Klicke hier für meinen Artikel zu den Inselregionen im Jahresüberblick

Gepäck

  • Packe minimalistisch: Weniger ist mehr! Platz ist sehr wichtig in Japan. Die Zimmer in den Unterkünften sind sehr klein, in manchen könnt ihr den Koffer nur auf dem Bett aufmachen. Auch in den öffentlichen Verkehrmitteln werdet ihr wenig Platz haben. Auch wenn die Verlockung groß ist ein großes Gepäckstück mitzunehmen, es kann damit sehr frustrierend sein. Manche Bahnhöfe und viele Ubahnstationen haben übrigens keinen Aufzug und/oder Rolltreppe.
  • Kleidung könnt ihr  sehr günstig waschen (meist 200 Yen~1,50€ für 6 Kg). Waschsaloons gibt es in größeren Städten sehr häufig, aber selbst in kleineren Städten finden sich in der Regel Waschsalons
  • Gepäckfreies reisen: In Japan gibt es einen sehr angenehmen Service; ihr könnt euer Gepäck von vielen Stellen aus zum nächsten Hotel Flughafen oder Bahnhof senden lassen. Ob beispielsweise ein Supermarkt diesen Service anbietet, erkennt ihr an dem “Kuro Neko” (schwarze Katze) Symbol. Der Preis berechnet sich nach der Entfernung und der Größe/Gewicht. Ein großer Koffer kostet beispielsweise von Tokio nach Osaka ca. 2800 Yen (23 Euro).

Spartipp: Einkauf vor der Reise

  • Drogerieartikel sind in Japan um einiges teuerer als in Deutschland. Deo oder Sonnencreme (in 50 ml! Packungen) können umgerechnet ca. 5 € kosten.

Spartipp: Einkauf während der Reise

  • In einigen Convience Stores werden abends (so ab 18:00) frische Lebensmittel z.B. Onigiris, Bentoboxen, Sushi reduziert verkauft.

Nachhaltiger Reisen

  • In Japan wird fast alles in Plastik verpackt und auch Plastiktüten werden in Massen an die Kunden gegeben. Selbst Bananen sind einzelnd in Plastik verpackt! Nimm vor deiner Reise doch ein- oder zwei Jutebeutel mit, dass ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern transportiert deinen Einkauf besser als eine dünne Plastiktüte! Ich habe die Plastiktüten als Mülltüten aufbewahrt und hatte am Ende meiner Reise trotzdem knapp 20 (!) Tüten übrig.

Mülleimer

  • In Japan gibt es wenig öffentliche Mülleimer. Ihr könnt wie oben beschrieben die Plastiktüten aus dem Convience Store als Mülltüte benutzen. Mülleimer gibt es aber auch direkt in den Convience Stores oder größere befinden sich an den größeren Bahnhöfen.

Bargeld / Automaten

  • Auch wenn Japanden Ruf als “Bargeldland” weg hat, hat man keine Probleme mit seiner Visa oder AmericanExpress an Automaten Bargeld zu ziehen. Diese befinden sich beispielsweise bei der Post oder an fast jedem Convicence Store, von denen es sehr viele gibt. Je nach Betrag zahlt man pro Auszahlung eine kleine Gebühr :
  1. bis 19.999 Yen: 108 Yen (ca. 80 Cent)
  2. ab 20.000-100.000 Yen: 216 Yen (ca. 1,70 €)

Tempelbesuche

  • Da bei Tempelbesuchen die Schuhe ausgezogen werden, rate ich euch extra Socken mitzunehmen, vorallem wenn man im Sommer Sandalen o.Ä trägt.

Öffentliches Verkehrsnetzwerk

  • Die Züge in Japan sind (über)pünktlich. Auch wenn wir es einmal getan haben; Rennen am Bahnhof ist verboten. Plant daher immer genug Zeit zum Umsteigen ein.
  • Zwischen Mitternacht und 05:00 morgens fahren keine Züge oder andere öffentliche Verkehrsmittel, auch nicht in Tokio und ja, auch nicht am Wochenende! Taxen haben zudem einen Nachtzuschlag.

Öffentliches Wifi

  • An den internationalen Flughäfen kann man sich eine japanische Simkarte (meist 4 GB, für 15 oder 30 Tage) oder einen Wifi-Router ausleihen. Für den Wifi-Router ist es meistens günstiger diesen vorab online zu bestellen. Die japanische Simkarte ist ausschließlich füs die Internetnutzung gedacht. Wir hatten einen Wifi-Router ohne Limits, mit dem man 10 Geräte anmelden kann. Er hat ca. 3,60 € am Tag gekostet und war Gold wert.
  • Es gibt kostenloses Wifi in Flughäfen , Starbucks oder einigen Malls. Die Qualität ist vergleichbar mit öffentlichen Netzwerken in Deutschland – es kann durchaus langsam werden.