10 Dinge, die dich in Marokko überraschen werden

Andere Länder – andere Sitten – auch wenn dieser Spruch so 08/15 und verallgemeinernd ist, hat er doch ein Funken Wahrheit. Hier habe ich mal meine Top 10 der Dinge aufgelistet, die vielleicht den ein oder anderen überraschen wird.

  1. Taxifahrten. Ein „offizielles“ Taxi bedeutet nicht dass man vor Scam oder Betrug geschützt ist. Je weniger der Taxifahrer redet desto besser…Warum? In einem Gespräch wird oft getestet, wo man eigentlich herkommt, wo man noch überall hin möchte, was man gerne isst etc. Zufälligerweise bekommt man dann Tipps zu Restaurants oder Unterkünften, oder auch mal eine „private“ Tour für das zehn fache des Preises!
  2. Die Vielfalt an leckeren Säften! Es gibt keinen Vergleich zu den Säften, die in Deutschland verkauft werden und den Säften in Marroko! Mein absoluter Liebling neben Granatapfelsaft ist Zuckerrohrsaft! Diesen bekommt man an mobilen Verkaufsständen, die eine spezielle Presse haben.
  3. Als Ausländer*in wird man begutachtet und dass nicht nur von Verkäufer*innen o.Ä. sondern von den Einheimischen generell. Als Tourist*in fällt man allein durch seine Kleidung, seine Größe etc. auf dass viele Menschen einen anschauen oder teilweise anstarren.
  4. Der hohe Konsum von Brot und Pommes! Eine Low Carb Diät wird in Marroko sehr schwer werden! Zu allen Gerichten wird Brot serviert, zu fast allen anderen Gerichten Pommes (sogar zu Sandwichs!).
  5. Papiertaschentücher oder Servietten sind „Luxusartikel“ Als ich das erste Mal eine Marrokanerin Tempotaschentücher auf der Straße verkaufte habe ich mich noch gewundert. In den ersten Imbissen und Restaurants wurde mir schnell klar wieso; Anstatt Servietten wird lediglich Recyclingpapier benutzt! Auch hatten einige öffentliche Toiletten reines Papier für das Geschäft…
  6. Fehlende Supermärkte. Etwas was in Deutschland als selbstverständlich gilt, ist in Marroko Mangelware, hier wird alles auf den Märkten (Souks) oder in kleinen Shops gekauft.
  7. Müll, Müll, Müll.Leider gibt es trotz Bemühngen an Flughäfen und Bahnhöfen von Mülltrennung ein anderes großes Müllproblem. Die Entsorgung auf der Straße oder in der Natur und ich meine nicht mal ein paar Plastikflaschen oder Papier…
  8. Die massige Anzahl an „Faux guides“. Jaja vorallem in der Medina verirrt man sich und wird angesprochen von Kindern, Erwachsenen oder älteren Menschen, die dir den Weg zeigen wollen. Einmal waren wir auf der Suche nach einer Synagoge und ein kleiner Junge schreit uns entgegen „this way this way“ – einmal umgedreht sieht man das Minarett auf der anderen Seite – lehnt alle Anfragen ab, auch wenn ich verstehen kann, dass viele Menschen sehr arm sind und sich versuchen etwas dazu zu verdienen, man weiß dann doch nicht wohin sie einen führen und wie viel sie dafür haben möchten.
  9. Starke Gerüche in der Stadt – Auf den Straßen und in den Shops wird gekocht, gebraten, teilweise sogar geschlachtet daher riecht es überall sehr stark-im positiven oder negativen Sinne..
  10. Trotz des alltäglichen Scams  haben wir uns selten unsicher gefühlt! Ok, dass ist jetzt eher eine subjektive Sicht- bzw. Sicherheitsempfinden. Aber man sieht auch in den Großtädten wie Marrakesch oder Rabat abends viele Kindergruppen oder alleinreisende Frauen.

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