Rabat

Allgemeines

Rabat ist eine der vier Königsstädte Marokkos und die Hauptstadt des Landes. Ok, Wortwitze zum Namen der marrokanischen Hauptstadt spare ich mir (ok, ok, ich habs versucht :D).  Da auch der König Marokkos hier lebt, ist Rabat auch das diplomatische/politische Zentrum. Im Vergleich zu anderen marokkanischen Großstädten ist Rabat am saubersten und der Verkehr ist im Vergleich auch sehr geordnet.Rabat ist bisher noch ein sehr unterschätztes Reiseziel und steht bei den meisten auch nicht auf der Bucketliste zu Unrecht! Direkt am Meer gelegen erlebt man den frischen Wind der Atlantik Küste und hat direkten Zugang zu den historischen bedeuteten Gebäuden Marokkos.

Budget

Rabat ist touristisch wenig erschlossen, daher sind die Preise noch sehr moderat. Apropos war Rabat die einzige Stadt in der Taxifahrer alle ihren Compteur ohne Wiederstand und Aufforderung angeschaltet haben. Man kann mit etwas Scam auf den Märkten rechnen, aber alles in allem war Rabat die angenehmste Stadt, wenn es um Abzocke geht.

Durchschnittspreise (Stand 08/2018)

Low Budget (ca. 25 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel: 5-15 €
Essen im Cafe oder Straßenstand pro Gericht: 3 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: kostenlos bis 3 € (1 Taxifahrt im Stadtzentrum)
Museen, Freizeitaktivitäten: kostenlos bis 3€
SCAM: 5 €

Mid-Range (ca. 44,20 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 20-40 € p.P 10-20 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 60-80 € p.P 30-40€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen 8-10 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: 8 € (z.B. 2-3 Taxifahrten im Stadtzentrum)
Museen, Freizeitaktivitäten: 5 -10 €
SCAM: 5 €

High Class (ab 105 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 20-40 € p.P 10-20 €
Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 90 € p.P ab 45 €
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten im Restaurant ab 30 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: ab 15 €
Museen, Freizeitaktivitäten: ab 15 €
SCAM: 5 €

Mobilität

Rabat ist sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen, Marrakesch ist in 4 Stunden, Fes in ca. 3 Stunden ereichbar.

Unterkünfte

Als Unterkunft empfehle ich ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs “Rabat Ville”. Von dort aus hat man eine gute Basis und ist direkt zwischen den Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Cafes. Wir haben im B & B übernachtet, dass ganz in Ordnung war jedoch direkt an einer Moschee und daher kann man morgens auch mal um halb 6 aus dem Bett geworfen werden 😉

Sehenswertes

Kasbah of the Oudaias

Dieser malerische Ort liegt direkt hinter den Stadtmauern an der Küste. Hier leuchten die Häuser in einem weiß-blauen Ton. Dieser kleine Teil der Stadt ist wahrscheinlich ein kleines  und weniger touristisches Chefchaouen.

Hassan Tower und das Royal Mausoleum

Ein kleiner Fußmarsch bergaufwärts führt zum Hassan Tower und zum Royal Mausoleum. König Hassan II. ließ die Grabstätte zum Gedenken verstorbenen Vater Mohammed V., erbauen.

Medina (Souqs)

Aufgrund des wenigen Tourismus sieht man in der Medina fast ausschließlich Einheimische. Die Medina hat eine sehr große Essensauswahl. Hier gilt wie in jeder anderen marrokanischen Stadt: Handeln, handeln, handeln….

Chellah

Südlich der Stadt befindet sich das Chellah, das von den Karthagern erbaut wurde und von den Römern und den Arabern besetzt wurde. Daher gibt es unterschiedliche architektonische Einflüsse. Langsam nimmt aber die Natur sich dieses Fleckchen zurück, es ist sehr sehr grün und ruhig innerhalb des Chellah. Diese Stätte ist ein Ort für streunende Katzen und nistende Störche geworden, was dem Ort nochmal einen natürlichen Flair verleiht.

Royal Palace

Wenn man vom Bahnhof aus in Richtung Chellah läuft, kommt man an dem Royal Palace vorbei, dem Sitz des Königs, der leider nicht besuchbar ist. Trotzdem ist diese Außenanlage schön anzusehen und wenn man sowieso auf dem Weg zum Chellah ist, nimmt man diese Sehenswürdigkeit gleich mit.

Tagesausflüge:

Von Rabat bietet sich ein Ausflug nach Casablanca an. Eine Stunde Bahnfahrt verbindet den Bahnhof Rabat Ville mit dem Bahnhof Casa Voyageurs.

Hakodate

Allgemeines

Hast du schon mal von Hakodate gehört? Ich nämlich vor meinem Besuch nicht! Dabei ist das kleine Juwel in Hokkaido eine der schönsten Städte. Durch ihre Lage am Meer und dem Hafen ist Hakodate war Hakodate offen für internationale Einflüsse. Hakodate ist besonders ruhig, wenn nicht sogar fast verlassen am Abend, hier spielt das Leben am Tag oder voarllaem am Morgen (Morning Market).

Klima HakodateJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø
Temperatur
in C°
22613182125
272418114
Ø
Regentage
1512128969109101415
Touristen-
saison
niedrigniedrigniedrigniedrighoch mittelhoch hochmittel mittel niedrigmittel

Die beste Reisezeit für Hakodate ist von April bis Oktober mit milden Temperaturen und wenig Regen. Allerdings ist im Mai (Kirschblütensaison) und der Juli/August (japanische Sommerferien) besonders gefüllt mit Touristen*innen.

Budget

Hakodate ist als Kleinstadt etwas günstiger als andere Städte, da sie touristisch auch noch nicht so hoch frequentiert wird.

Durchschnittspreise (Stand 07/2018)

Low Budget (ca. 40 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel, Kapselhotel: ca. 20-35 €
Essen im Cafe oder Imbiss: ca. 4 € pro Besuch
1l Wasser: ca. 0,80 €
Transport: zu Fuß
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: kostenlos bis 5 €

Mid-Range (ca. 110 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel, Pension etc.: ca. 50-80 € p.P 25-40 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: ca. 70-130 € p.P 30-65€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen: ca. 25 €
1l Wasser: ca. 0,80 €
Transport: 600 Yen (ca. 4,80 €) 24 Std-Metrokarte
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: ca. 10-25 €
Transport im Umland: ca. 20 €

High Class (ca. ab 230 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 140 € ~ p.P ab 75€
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 40 €
Transport: 1-2 Taxifahrten innerhalb des Zentrum ab 20 €
Museen, Freizeitaktivitäten, Schiffsfahrt etc.: ab 30  €
Transport im Umland z.B. Mietwagen: ab 60 €

Mobilität

Anreise über den Hakodate Airport (HKD):

Vom Flughafen gibt es einen Direktbus für 300 Yen, der im 20-Minuten Takt fährt.

Innerhalb des Stadtzentrums:

Prinzipiell sind die Sehenswürdigkeiten im Zentrum fußläufig erreichbar. Lediglich das Goryōkaku liegt etwas außerhalb des Zentrums aber kann theoretisch auch per Fuß erreicht werden. Allerdings liegt Hakodate auf einem Berg, daher können Wege je nach Steigung etwas länger dauern. Mit der Straßenbahn kommt man am bequemsten von Ost nach West und vom Süden nach Norden.

Shin-Hakodate nach Hakodate

Abends ist die Bahn wie leergefegt und das in Japan 😉

Wenn ihr mit dem Shinkansen aus Tokio anreist werdet ihr am Bahnhof Shin-Hakodate angekommen, welcher ca. 20 Fahrtzeit vom Bahnhof Hakodate entfernt ist. Der schnellste Weg zwischen den beiden Bahnhöfen ist der Hokuto Express (aus Sapporo). Wenn ihr den Jr-Pass habt deckt er diese Fahrt, wenn nicht gibt es noch den günstigeren regional Express, der öfter hält und ca. 10 Minuten länger fährt.

Übernachtung

Hakodate hat noch nicht eine große Auswahl an Unterkünften. Als ich im Mai 2018 dort war gab es jedoch viele Baustellen für Hotels. Dies liegt vorallem an der 2016 eröffneten Shinkansen Verbindung nach Tokio.

Essen und Trinken – Regionale Spezialitäten

Das Essen in Hokkaido wird selbst bei einigen Japner*innen als das leckerste im Land bezeichnet! Das liegt vor allem an dem großen Anteil der landwirtschaftlichen Fläche und Betriebe. Bekannt ist vorallem der frische Mais oder die teuren Yubari Melonen. Da es im Winter sehr sehr kalt wird haben sich unterschiedliche regionale Spezialitäten herausgebildet wie beispielsweise unterschiedliche Ramensuppe pro Städteregion z.B. Sapporo, Asahikawa und Hakodate. Hier kommt ihr zu den überregionalen Gerichten.

Hakodate Salt Ramen

Hakodate ist bekannt für die Salz-basierte Misosuppe. Diese gibt es in fast jedem Restaurant, obwohl ich empfelen würde diese in einem Ramenshop oder einem Laden zu essen, dessen Karte nicht so groß ist.

(Cherry Blossom) Softeis

Das Softeis soll in Hokkaido aufgrund der großen Landwirtschaft am besten schmecken. Während des Hanami gibt es das saisonale Kirschblüteneis.

Sehenswertes in Hakodate

Morning Market

Der Morning Market (Asa-Ichi) befindet sich einige Gehminuten von der Hakodate Zugstation entfernt. In einer großen Halle befinden sich viele kleine Verkaufsstände und anliegend kleine Gassen mit anderen kleinen Ständen. Er öffnet meistens gegen 05:00 und schließt langsam um 12:00. Der Morning Markt ist vorallem für die Krebse und Tintenfische bekannt. Obwohl der Morning Market sehr touristisch ausgeprägt lohnt sich ein kleiner Besuch, da auch Locals immernoch ihre Ware hier kaufen. Es gibt viele kleinere Restaurants und Imbisse, die direkt am Markt angrenzen und meist bis zum späten nachmittag geöffnet haben.

Bahnhaltestelle: Hakodate eki-mae

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: 5:00~12:00

Fort Goryōkaku (“Fünfeckbefestigung”)

Etwas außerhalb des Stadtkerns gelegen befindet sich die erste japanische Festung, die im westlichen Stil erbaut worden ist. Das Fort Goryōkaku ist einer der bekanntesten und schönsten Orte um die Kirschblüte zu sehen.

Bahnhaltestelle: Goryōkaku-kōen-mae

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Park 24 Stunden

Die “Vergänglichkeit” der Kirschblüte habe ich zu spüren bekommen, ein paar Tage zu spät und alles ist verblüht….

Goryōkaku Tower

Um wirklich die Sternenform des Goryōkaku zu sehen, ist ein Blick von oben nötig, wie praktisch dass es diesen

Bahnhaltestelle: Goryōkaku-kōen-mae

Eintritt: 900 Yen (ca. 7,80 €)

Öffnungszeiten: 8:00~19:00 (April bis Ende Oktober)
9:00 ~ 18:00 (Ende Oktober bis April)

Mount Hakodate

Der Mount Hakodate ist mit seinen 334 Metern wahrscheinlich “DIE” Sehenswürdkeit in Hakodate. Die Nachtaussicht wurde mit Hongkong und Neapel zu den schönsten der Welt ausgezeichnet.

Bahnhaltestelle: Jujigai (10 Minuten Fußweg bis zur Seilbahn. Nachts von 17-22 Uhr gibt es auch Shuttlebusse direkt zur Seilbahn. Die Seilbahn fährt nur von April-November.

Eintritt: 900 Yen (ca. 7 €) Tagesticket, man kann also tagsüber und nachts kommen + 1280 Yen ( ca. 11 €) Roundtrip Seilbahn oder 780 Yen One-Way ( ca. 6  €).

Öffnungszeiten: 10:00 ~ 22:00 (~21:00 von Oktober bis April).

Insidertipp: Achtet auf das Wetter und eine wolkenfreie Sicht, sonst kann der Ausblick etwas enttäuschend sein.

Red Brick Warehouses (Kanemori Warehouse)

Die Red Brick Warehouses direkt am Hafen von Hakodate bieten Shopping- und Essensmöglichkeiten an.

Bahnhaltestelle: Jujigai

Eintritt: frei

Öffnungszeiten der meisten Geschäfte von 9:30 ~ 19:00

Motomachi

Motomachi ist das Viertel der ehemaligen ausländischen Handelsleute. Als 1854 die Abschottung Japans endete, zogen einige Menschen aus China, Russland, Großbritanien und vielen anderen Ländern nach Hakodate. Daher gibt es in diesem kleinen Viertel viele Häuser in unterschiedlichen Baustilen.

Eintritt: frei; Old British Consulate 300 Yen(~ 2,50 €) ; Russische Orthodoxe Kirche 200 Yen (~ 1,50 €),

Öffnungszeiten: Old British Consulate; 9:00 ~ 19:00 ( 17:00 November bis März)

Russische Orthodoxe Kirche; 10:00 ~17:00 ( 16:00 an Samstagen)

Events

Port Festival

Das Port Festival findet meist vom 01-05 August statt. Es ist das größte Festival in Hakodate mit Essenständen, Feuerwerk, einer 200 000 Personen-Parade und dem interaktiven “Squid Dance”. Es soll so einfach sein, dass man einfach mitmachen kann ;).

Easy Travel: Dinge, die du vor der Reise wissen solltest

Vor meiner Reise hatte ich viele Fragen im Kopf: Wie wird dies und jenes in Japan laufen? Was passiert wenn ich nicht weiterkomme? Ein beruhigender Fakt für Erstreisende für Japan: (Fast) alles ist sehr gut organisiert! Bisher habe ich kein Land bereist, welches selbst in sehr sehr kleinen Städten über ein kleines Touristenhäuschen verfügte und wo viel Personal z.B. an Flughäfen oder Bahnhöfen eingesetzt wird damit alles organisiert funktioniert. Mein Freund hatte am Flughafen z.B. einen leeren Kulli für das Einreiseformular, als er den Stift hinlegte kam in diesem Monat noch jemand, der diesen ersetzte! Der Wahnnsinn!

Nichtsdesdotrotz gibt es einige Dinge, die anders sind, daher habe ich einiges aufgelistet, um das Reisen leichter zu gestalten.

Reisezeit

  • Japan ist eines der Länder, welches in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an ausländischen Tourist*innen zu verzeichnen hat. Kamen 2007 knapp 7 Millionen aus dem Ausland, sind es mitlerweile 30 % , besonders aus China, Südkorea und Taiwan, Tendenz steigend. Der inländische Tourismus ist auch sehr hoch und wird insbesondere durch volle Züge und ausgebuchte Hotel an Neujahr, der Golden Week (erste Woche im Mai), Obon (Mitte August) , zur Kirschblütensaison (März bis Mai) sowie zum “roten” Herbst (Oktober bis Mitte November) deutlich. Sommerferien sind im August, dann sind meistens die Hotels an der Küste und in den Bergen brechend voll.
  • Wahrscheinlich geht es dir wir mir, ich wollte unbedingt zur Sakura Season nach Japan. Auch wenn die Kirschblüten ein einmaliges Erlebnis sind, sollte man sich bewusst sein, dass besonders Tokio als überbevölkerte Stadt einmal noch vollgestopfter als sonst ist! Die Kirschblüten ziehen nämlich Touris aus aller Welt an! Zudem ziehen die Hotelpreise insbesondere in Tokio, Kyoto und am Fuji an. Ein Tipp wäre daher eher “untouristische” Städte und Gegenden aufzusuchen um die Kirschblüte zu sehen
  • Die “ideale” Reisezeit ist regional unterschiedlich; Klicke hier für meinen Artikel zu den Inselregionen im Jahresüberblick

Gepäck

  • Packe minimalistisch: Weniger ist mehr! Platz ist sehr wichtig in Japan. Die Zimmer in den Unterkünften sind sehr klein, in manchen könnt ihr den Koffer nur auf dem Bett aufmachen. Auch in den öffentlichen Verkehrmitteln werdet ihr wenig Platz haben. Auch wenn die Verlockung groß ist ein großes Gepäckstück mitzunehmen, es kann damit sehr frustrierend sein. Manche Bahnhöfe und viele Ubahnstationen haben übrigens keinen Aufzug und/oder Rolltreppe.
  • Kleidung könnt ihr  sehr günstig waschen (meist 200 Yen~1,50€ für 6 Kg). Waschsaloons gibt es in größeren Städten sehr häufig, aber selbst in kleineren Städten finden sich in der Regel Waschsalons
  • Gepäckfreies reisen: In Japan gibt es einen sehr angenehmen Service; ihr könnt euer Gepäck von vielen Stellen aus zum nächsten Hotel Flughafen oder Bahnhof senden lassen. Ob beispielsweise ein Supermarkt diesen Service anbietet, erkennt ihr an dem “Kuro Neko” (schwarze Katze) Symbol. Der Preis berechnet sich nach der Entfernung und der Größe/Gewicht. Ein großer Koffer kostet beispielsweise von Tokio nach Osaka ca. 2800 Yen (23 Euro).

Spartipp: Einkauf vor der Reise

  • Drogerieartikel sind in Japan um einiges teuerer als in Deutschland. Deo oder Sonnencreme (in 50 ml! Packungen) können umgerechnet ca. 5 € kosten.

Spartipp: Einkauf während der Reise

  • In einigen Convience Stores werden abends (so ab 18:00) frische Lebensmittel z.B. Onigiris, Bentoboxen, Sushi reduziert verkauft.

Nachhaltiger Reisen

  • In Japan wird fast alles in Plastik verpackt und auch Plastiktüten werden in Massen an die Kunden gegeben. Selbst Bananen sind einzelnd in Plastik verpackt! Nimm vor deiner Reise doch ein- oder zwei Jutebeutel mit, dass ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern transportiert deinen Einkauf besser als eine dünne Plastiktüte! Ich habe die Plastiktüten als Mülltüten aufbewahrt und hatte am Ende meiner Reise trotzdem knapp 20 (!) Tüten übrig.

Mülleimer

  • In Japan gibt es wenig öffentliche Mülleimer. Ihr könnt wie oben beschrieben die Plastiktüten aus dem Convience Store als Mülltüte benutzen. Mülleimer gibt es aber auch direkt in den Convience Stores oder größere befinden sich an den größeren Bahnhöfen.

Bargeld / Automaten

  • Auch wenn Japanden Ruf als “Bargeldland” weg hat, hat man keine Probleme mit seiner Visa oder AmericanExpress an Automaten Bargeld zu ziehen. Diese befinden sich beispielsweise bei der Post oder an fast jedem Convicence Store, von denen es sehr viele gibt. Je nach Betrag zahlt man pro Auszahlung eine kleine Gebühr :
  1. bis 19.999 Yen: 108 Yen (ca. 80 Cent)
  2. ab 20.000-100.000 Yen: 216 Yen (ca. 1,70 €)

Tempelbesuche

  • Da bei Tempelbesuchen die Schuhe ausgezogen werden, rate ich euch extra Socken mitzunehmen, vorallem wenn man im Sommer Sandalen o.Ä trägt.

Öffentliches Verkehrsnetzwerk

  • Die Züge in Japan sind (über)pünktlich. Auch wenn wir es einmal getan haben; Rennen am Bahnhof ist verboten. Plant daher immer genug Zeit zum Umsteigen ein.
  • Zwischen Mitternacht und 05:00 morgens fahren keine Züge oder andere öffentliche Verkehrsmittel, auch nicht in Tokio und ja, auch nicht am Wochenende! Taxen haben zudem einen Nachtzuschlag.

Öffentliches Wifi

  • An den internationalen Flughäfen kann man sich eine japanische Simkarte (meist 4 GB, für 15 oder 30 Tage) oder einen Wifi-Router ausleihen. Für den Wifi-Router ist es meistens günstiger diesen vorab online zu bestellen. Die japanische Simkarte ist ausschließlich füs die Internetnutzung gedacht. Wir hatten einen Wifi-Router ohne Limits, mit dem man 10 Geräte anmelden kann. Er hat ca. 3,60 € am Tag gekostet und war Gold wert.
  • Es gibt kostenloses Wifi in Flughäfen , Starbucks oder einigen Malls. Die Qualität ist vergleichbar mit öffentlichen Netzwerken in Deutschland – es kann durchaus langsam werden.