Rabat

Allgemeines

Rabat ist eine der vier Königsstädte Marokkos und die Hauptstadt des Landes. Ok, Wortwitze zum Namen der marrokanischen Hauptstadt spare ich mir (ok, ok, ich habs versucht :D).  Da auch der König Marokkos hier lebt, ist Rabat auch das diplomatische/politische Zentrum. Im Vergleich zu anderen marokkanischen Großstädten ist Rabat am saubersten und der Verkehr ist im Vergleich auch sehr geordnet.Rabat ist bisher noch ein sehr unterschätztes Reiseziel und steht bei den meisten auch nicht auf der Bucketliste zu Unrecht! Direkt am Meer gelegen erlebt man den frischen Wind der Atlantik Küste und hat direkten Zugang zu den historischen bedeuteten Gebäuden Marokkos.

Budget

Rabat ist touristisch wenig erschlossen, daher sind die Preise noch sehr moderat. Apropos war Rabat die einzige Stadt in der Taxifahrer alle ihren Compteur ohne Wiederstand und Aufforderung angeschaltet haben. Man kann mit etwas Scam auf den Märkten rechnen, aber alles in allem war Rabat die angenehmste Stadt, wenn es um Abzocke geht.

Durchschnittspreise (Stand 08/2018)

Low Budget (ca. 25 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel: 5-15 €
Essen im Cafe oder Straßenstand pro Gericht: 3 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: kostenlos bis 3 € (1 Taxifahrt im Stadtzentrum)
Museen, Freizeitaktivitäten: kostenlos bis 3€
SCAM: 5 €

Mid-Range (ca. 44,20 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 20-40 € p.P 10-20 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 60-80 € p.P 30-40€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen 8-10 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: 8 € (z.B. 2-3 Taxifahrten im Stadtzentrum)
Museen, Freizeitaktivitäten: 5 -10 €
SCAM: 5 €

High Class (ab 105 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel: 20-40 € p.P 10-20 €
Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 90 € p.P ab 45 €
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten im Restaurant ab 30 €
1 Liter Wasser: 0,50 €
Transport: ab 15 €
Museen, Freizeitaktivitäten: ab 15 €
SCAM: 5 €

Mobilität

Rabat ist sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen, Marrakesch ist in 4 Stunden, Fes in ca. 3 Stunden ereichbar.

Unterkünfte

Als Unterkunft empfehle ich ein Hotel in der Nähe des Bahnhofs “Rabat Ville”. Von dort aus hat man eine gute Basis und ist direkt zwischen den Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Cafes. Wir haben im B & B übernachtet, dass ganz in Ordnung war jedoch direkt an einer Moschee und daher kann man morgens auch mal um halb 6 aus dem Bett geworfen werden 😉

Sehenswertes

Kasbah of the Oudaias

Dieser malerische Ort liegt direkt hinter den Stadtmauern an der Küste. Hier leuchten die Häuser in einem weiß-blauen Ton. Dieser kleine Teil der Stadt ist wahrscheinlich ein kleines  und weniger touristisches Chefchaouen.

Hassan Tower und das Royal Mausoleum

Ein kleiner Fußmarsch bergaufwärts führt zum Hassan Tower und zum Royal Mausoleum. König Hassan II. ließ die Grabstätte zum Gedenken verstorbenen Vater Mohammed V., erbauen.

Medina (Souqs)

Aufgrund des wenigen Tourismus sieht man in der Medina fast ausschließlich Einheimische. Die Medina hat eine sehr große Essensauswahl. Hier gilt wie in jeder anderen marrokanischen Stadt: Handeln, handeln, handeln….

Chellah

Südlich der Stadt befindet sich das Chellah, das von den Karthagern erbaut wurde und von den Römern und den Arabern besetzt wurde. Daher gibt es unterschiedliche architektonische Einflüsse. Langsam nimmt aber die Natur sich dieses Fleckchen zurück, es ist sehr sehr grün und ruhig innerhalb des Chellah. Diese Stätte ist ein Ort für streunende Katzen und nistende Störche geworden, was dem Ort nochmal einen natürlichen Flair verleiht.

Royal Palace

Wenn man vom Bahnhof aus in Richtung Chellah läuft, kommt man an dem Royal Palace vorbei, dem Sitz des Königs, der leider nicht besuchbar ist. Trotzdem ist diese Außenanlage schön anzusehen und wenn man sowieso auf dem Weg zum Chellah ist, nimmt man diese Sehenswürdigkeit gleich mit.

Tagesausflüge:

Von Rabat bietet sich ein Ausflug nach Casablanca an. Eine Stunde Bahnfahrt verbindet den Bahnhof Rabat Ville mit dem Bahnhof Casa Voyageurs.

Marrakesch

Allgemeines

Marrakesch – eine Stadt, die man meist entweder liebt oder hasst, da sie so polarisierend ist. Marrakesch, auch bekannt als die “rote Stadt” ist die viertgrößte Stadt Marrokos und gehört zu den vier Königsttädten. Marrakesch ist wahrscheinlich die Stadt mit dem größten Kontrast zwischen der Altstadt (Medina)  und der Neustadt. Besonders in dem Stadtteil Gueliz haben sich viele westliche Ketten, Edelboutiquen und Malls niederglassen.

Marrakesch hat einen eindrücklichen Wandel hinter sich und ist gerade auch noch in einem Veränderungsprozess – in keiner anderen Stadt sieht man so viele Neubauten und Hochhäuser sowie Luxuskaufhäuser und Shops. Auch während der Nebensaison ist der internationale Tourismus spürbar, was seine positive Seiten hat aber auch sehr viele Schatten wirft. Ich bin davon ausgegangen, dass durch die touristische Infrastruktur vieles einfacher laufen würde, aber ich wurde eines besseren belehrts- viele Dinge sind noch nicht ausgereift wie z.B. das Kanalisationssystem.

Durch die Nähe zum Atlas-Gebirge hat man bei klarer Sicht eine wunderschöne Aussicht auf die Berge.

Budget

Marrakesch ist im Vergleich zu den anderen marrokanischen Städten teuerer. Solltet ihr euch überlegen Souvenirs zu kaufen, findet man diese in anderen Städten günstiger. In diesem Abschnitt nehme ich leider die Kategorie „Scam“ aufnehmen, da wir damit rechnen können nicht immer den angemessenen Preis bei einer x-belibigen Dienstleistung wie Essen oder Transport zu bekommen. So kann man z.B. damit rechnen als Tourist eine andere Menükarte als die Einheimischen zu bekommen.

Durchschnittspreise (Stand 06/2018)

Low Budget (ca. 47 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel, Pension: ca. 5-15 €
Essen im Cafe oder Imbiss: ca. 3 € pro Gericht

Ein Glas frischer Saft: ca. 0,40 €
1l Wasser: 0,50 €
Transport: 2 € für Fahrten mit dem lokalen Bus oder eine einfache Taxifahrt
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: kostenlos bis 5 €

SCAM: ca. 30 €

Mid-Range (ca. 80 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel, Pension etc.: 25-40 € p.P 12,5-20 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: 40-90 € p.P 20-45 €
Ein einfaches Mittag- und Abendessen: ab 10 €

1l Wasser: 0,50 €
Transport: 5 € für ein paar kurze Taxifahrten
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: ca. 10-20 €

SCAM: ca. 30 €

High Class (ca. ab 130 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 100 € ~ p.P ab 50€
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 50 €
Transport: ab 10 €
Museen, Freizeitaktivitäten: ab 30  €
Transport für Ausflüge ins Umland: Mietwagen: ab 50 €

SCAM: ca. 30 €

Übernachtung

 

Wie in den meisten marokkanischen Großstädten ist der Kern Marrakesch unterteilt in die Altstadt/Medina und in die Neustadt (Gueliz). Die Medina hat die meiste Auswahl an Riads und günstigen Hostels. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Medina. Gueliz hingegen hat eine höhere Auswahl an Mittelklassen- und Luxushotels und ist um einiges ruhiger als die Medina.  Der Bahnhof liegt in Gueliz.

Mobilität

Ankunft über den Internationalen Airport Marrakesch-Menara (RAK): Der Flughafen liegt ca. 5 km von der Altstadt entfernt. Es gibt vom Flughafen zwei Möglichkeiten ins Stadtzentrum zu gelangen : Der lokale Bus oder das Taxi. Bei den Taxen wird zwischen “Petit” und “Grand” Taxi unterschieden. Es gibt bei Taxen meist “Vermittler” mit denen man einen Preis verhandeln sollte, damit man nicht den überteurten Preis von 150 MAD (oder mehr) annimmt. Ein Preis von ca. 80-100 MAD ist da schon gut, auch wenn man z.B. von der Alstadt zum Flughafen für 70 MAD fahren kann. Uns wurde jedoch von Einheimischen erzählt, dass die Fahrt vom Flughafen immer teuerer ist als zum Flughafen, aus welchen nachvollziehbaren Gründen auch immer…Eine andere Alternative ist natürlich einen Transfer von der Unterkunft zum Flughafen zu organisieren um entspannter anzukommen.

Der Express Flughafen-Bus Nr. 19 fährt im 30-Minuten Takt für 20 MAD (30 MAD Returnticket innerhalb von 2-Wochen) unterschiedliche Ziele in Marrakesch an. Zudem gibt es noch den lokalen Bus Nr. 11, der aber eher mit wenig Gepäck genutzt werden sollte, da dieser oft hält und zu bestimmten Uhrzeiten mit Leuten gefüllt ist.

Ankunft über den (Bus-) Bahnhof:

Der Bahnhof liegt in Gueliz und ca. 10 Fahrminuten von der Medina entfernt. Der Busbahnhof von dem aus viele Fernbusse halten liegt direkt hinter dem Bahnhof. Am Bahnhof halten viele petit und grande Taxen, die versuchen einen horrendenen Preis zu verlangen. Für eine 10 minütige Fahrt soltet ihr nicht mehr als 40 MAD zahlen. Alternativ kann man sich von der Straße ein Taxi heran winken lassen.

Innerhalb des Stadtzentrums:

Taxen: 

Theoretisch ist alles fußläufig erreichbar. Die einfachste und flexiblste Art durch die Stadt zu reisen sind die petit-Taxen. Diese solltet ihr vorzugsweise direkt von der Straße abfangen anstatt an einem Sammelpunkt, da dort oft ein Vermittler steht, der “Festpreise” verkaufen möchte. Besteht auf den Taxameter (Compteur) , auch wenn viele sich weigern, es gibt eine Fülle von alternativen Taxen. Taxen gibt es in der Innenstadt wie Sand am Meer und sie sind im Vergleich zu deutschen Taxen sehr günstig. Eine kurze Fahrt im Stadtzentrum sollte euch nicht mehr als 20 MAD (2 €) kosten.

Busse: Die lokalen Busse sind sehr langsam und sehr oft überfüllt, dafür aber sehr günstig.

Sehenswertes in Marrakesch

Koutoubia Moschee

Die Koutoubia Moschee ist wahrscheinlich “das” Wahrzeichen der Stadt. Sie markiert den Übergang von der Medina zu Gueliz oder umgekehrt :). Für Nicht-Muslime ist der Eintritt leider untersagt. Vor der Moschee gibt es einen kleinen Minipark zum entspannen.

Djemaa el Fna

Der Djemaa el Fna ist der zentrale Marktplatz der Stadt. Einst ein Hinrichtungsort ist er jetzt Sammelstätte für Gaukler*innen, Künstler*innen und Händler*innen. Morgens ist es noch sehr überschaulich, abends nimmt das Treiben zu und es wird richtig voll. Es ist falsch anzunehmen, dass der Djemaa el Fna ausschließlich für Touris gedacht ist, da auch die Einheimischen hier ihre Lebensmittel kaufen und essen gehen, allerdings gibt es vorallem als Tourist*in einige Dinge die man unbedingt beachten sollte um nicht in eine Scam-Falle zu tappen:

  1. Auf keinen Fall mit der Kamera oder dem Handy rumlaufen. Schon bei dem leisesten Verdacht auf ein Foto werdet ihr von einem Gaukler und/oder deren Kompanen angesprochen und bedrängt werdet einen übertriebenen Preis zu zahlen (ich habe sogar Berichte gelesen, dass Leute noch nicht einmal ein Foto gemacht hatten aber ihre Kamera draußen hatten, das hat ausgereicht um bedrängt zu werden!).
  2. Nicht stehen bleiben. Bleibt man kurz stehen um sich einiges genauer anzuschauen, wird man in der Regel sofort angequatscht, entweder für ein Henna Tattoo, eine Show Einlage oder irgentetwas anderes… Lehnt man ab, wird man sehr oft beschimpft. Hier habe ich auch gehört, dass einigen Leuten einfach Affen auf die Schulter gesetzt werden, für die man natürlich zahlen soll, man hat sie ja schließlich angefasst.
  3. Nicht dort essen, wo keine Einheimischen sichtbar sind. Eigentlich ist dass eine Regel, die ich immer befolge, allerdings ist auf dem Djemaa el Fna noch einmal mehr Vorsicht geboten.
  4. Rechnung  und Bestellung kontrollieren. Auch etwas, was wir von anderen Touris gehört haben. Ihr bekommt “aus Versehen” etwas  was ihr nicht bestellt habt und es wird euch später verrechnet…Es wird gerne einfach mal eine “0” mehr auf die Rechnung geschrieben. Apropos… auch sollen Oliven und Brot nicht an jedem Stand kostenlos sein, hier wird es einfach mitberechnet, sobald man sich daran bedient.

Die Souks (Kleinmärkte  von Marrakesch)

Man kommt eigentlich nicht zum Djemaa el Fna ohne an den Souks vorbei zukommen. Von Teekannen, Teppichen, Kleidungen und Gewürzen gibt es hier die landestypischen Souvenirs. Je weiter man rein in die Souks geht, desto geringer werden die Preise aber womöglich auch die französisch Kenntnisse der Verkäufer*innen. In den Souks ist die Orientierung sehr schwierig, auch google Maps ist hier überflüssig. Das einfachste wäre wahrscheinlich ein Kompass 🙂

Ben Youssef Madrasa

Die Ben Youssef Madrasa ist eine der größten Koranschulen in Nordafrika. Architektoniosch ist dieses Gebäude eines der beeindruckesten.

El-Badi Palast

Im inneren des Badi-Palace

Der El-Badi Palast ist indem Sinne heute kein Palast mehr, da nurnoch die Außenmauern und das Gelände erhalten sind. Trotzdem ist ein Besuch lohnenswert, da es noch einen wunderschönen Innenhof mit Orangenbäumen und eine sehr gute Aussicht der Stadt vom Turm gibt. Der Eintritt liegt bei 10 MAD.

El Bahia Palace

Der El Bahia Palace ist ein  8.000 m² großer Palast und besitzt über 160 Räume, und viele kleine Patios/Riads. Obwohl die Räume mitlerweile leer sind kann man sich das Ausmaß des Reichtums ausmalen. Der Eintritt liegt bei 10 MAD.

Garden de Majorelle

Der Garden de Majorelle ist einer von Yves Saint Laurent Garten (Designer ist Jaque Majorelle)  in Mitten von Gueliz. Mit 70 MAD ist er einer der teuersten Sehenswürdigkeiten. Meist wartet man an der Warteschlange genauso lang wie der eigentliche Aufenthalt – ca. 30-45 Minuten. Viel zu sehen gibt es nämlich nicht und leider ist die kleien Fläche voller Touris, so dass Entspannung auch nicht so leicht wird.Für das Berber Museum im Garten muss nocheinmal 30 MAD bezahlt werden. Ich persönlich fand den Garten zwar schön aber die Wartezeit und dem Eintritt nicht angemessen! Zudem muss man wenn man den Garten verlässt vorsicht vor den aggressiven Taxifahrern und Kellner*innen sein, die versuchen dich mitzunehmen.

Insider Tipp: Der jüdische Friedhof (Cementerio Judio)

Südöstlich vom Bahia Palast befindet sich in ca. 7 Gehminuten der jüdische Friedhof, der touristisch noch nicht wirklich erschlossen ist. Wer den jüdischen Friedhof in Prag kennt, findet hier nochmal eine ganz andere Art des Friedhofs.

Ausflüge

Ourika-Tal/ Atlas Gebirge

Es gibt diverse lokale Touren, die Ausflüge ins Ourika Tal und/oder in das Atlas Gebirge anbieten.

Sahara Tour

Viele Anbieter und Hotels bieten mehrtätige Ausflüge in die Sahara an.Es gibt auch die Möglichkeit Atlas Gebirge + Ourzazate und die Sahara in eienr Tour zusammen zu buchen. Im Endeffekt sind es oft die gleichen Touren, die aber zu einem unterschiedlichen Preis angeboten werden. Außerdem sind die Sahara Touren, die von Marrakesch aus starten am teuersten.

So das waren meine Tipps und Hinweise für Marrakesch. Habt ihr andere Erfahrungen oder Eindrücke gesammlt? Was waren eure Highlights?

Japan kulinarisch

Japan ist ein kulinarisches Paradies. Obwohl die Preise für Essen und auch fürs Essen gehen sehr niedrig sein kann, hat das in der Regel keinen Einfluss auf die Qualität der Speisen. Tokyo ist die Stadt mit den meisten Michealin-Sternen, wahrscheinlich zu Recht ;)! Die japanische Küche gehörte schon immer zu meinen Lieblingen, dass liegt vor allem daran dass ich in der Nähe von Düsseldorf aufgewachsen bin und daher relativ früh und sehr oft mit der japanischen Küche in Verbindung gekommen bin.

Hier stelle ich euch einige Gerichte vor, die landesweit gegessen werden, für regionale Spezialitäten schaut bei den Blogeinträgen über die Stadt nach 🙂

Gyoza ~

ab 300 Yen , durchschnittlich 400-500 Yen für ca. 10 Gyoza (ca. 3,20 – 4,50€)

Gyoza auch bekannt als “Wangtang” aus China, sind kleien Teigtaschen mit Füllung. Die gängigen Füllungen sind Gemüse (mit Hackfleisch) oder Hühnchen. Die Gyozas werden meist in Sojasauce gedippt.

Sushi ~

ab 100 Yen pro Nigiri , durchschnittlich 1000-1500 Yen für eine kleine Platte mit Misosuppe in einem kleinem Sushiladen (ca. 8 – 13€).

Sushi ist meist roher Fisch, Ei, Gemüse oder Fischeier auf Reis.Es gibt Nigiris und Makis (mit Meeresalgen/Nori). Welche Fischsorten serviert werden hängt oft von dem Laden, der Region oder auch dem Tag (Fang) ab. Den Geschmack der Misosuppe werde ich nie wieder vergessen D: und es wäre alleine für mich ein Grund direkt wieder zurück zu fliegen…

Ramen Nudeln ~

ab 700 Yen , durchschnittlich 800-1000 Yen (ca. 7 – 9€)

Ramen bestehen aus den chinesischen gewellten Weizennudeln und werden je nach Lokalität mit Gemüse, Fleisch, Fisch, Butter oder Ei ergänzt. Ramen gibt es mit unterschiedlichen Suppenbasen, z.B. Miso, Salz oder Sojasauce. In unterschiedlichen Regionen haben sich verschiedene Ramenbasen als regionale Spezialität entwickelt. Im Süden z.B. werdet ihr verstärkt Tonkatsu-Ramen (Basis sind Schweinerippchen) finden.

Soba Nudeln ~

ab 300 Yen , durchschnittlich 400-600 Yen (ca. 3,50 – 5€)

Soba Nudeln sind Buchweizennudeln und werden kalt oder heiß serviert. Die Brühe schmeckt etwas rauchig. Es gibt Restaurants, die nur Soba mit Beilagen wie z.B. Reis mit Ei oder Tempura servieren.

Udon Nudeln ~

ab 300 Yen , durchschnittlich 400-600 Yen (ca. 3,50 – 5€)

Udon sind dicke Weizenmehlnudeln und werden auch kalt oder heiß serviert. Die Brühe ist meist klar. Es gibt auch Udon in einer speziellen Eisauce. Udon Nudeln werden meist mit vielen Lauchzwiebeln serviert. Udons gehören zu meinen Lieblingsgerichten, besonders in das, was ich in Osaka (siehe Bild) gegessen habe, war sehr sehr lecker.

Japanisches Curry ~

ab 500 Yen , durchschnittlich 500-700 Yen (ca. 4 – 6€)

Japanisches Curry ist vor allem bei Studierenden ein beliebtes Gericht, da es günstig und lecker ist und zudem gut sättigt. Es gibt diesen mit unterschiedlichen Beilagen wie Gemüse, Hünchen oder Rind.

Japanisches Frühstück

meist im Übernachtungspreis inkludiert

Unser Frühstück in Asahikawa (Hokkaido)

Ein authentisches japanisches Frühstück wird in sehr vielen Ryokans serviert. Morgens wird bereits warmes wie Reis,Fisch und Misosuppe serviert. Was serviert wird ist wieder abhängig von der Region, Jahreszeit und der Unterkunft.

Special: Kitkat Sorten

ab 250 Yen , durchschnittlich 400-600 Yen (ca. 3,50 – 5€)

KitKat von Nestle sollte eigentlich eher etwas “typisch” schweizerisches sein. Bisher ist mir auch etwas schleierhaft warum es soooo viele unterschiedliche Sorten im Land der aufgehenden Sonne gibt. Ich persönlich fand die unterschiedlichen Sorten ernüchternd und mir gefiel nur Matcha…aber Freundinnen von mir lieben es, ist glaueb ich eine Frage des Geschmacks :).

Hakodate

Allgemeines

Hast du schon mal von Hakodate gehört? Ich nämlich vor meinem Besuch nicht! Dabei ist das kleine Juwel in Hokkaido eine der schönsten Städte. Durch ihre Lage am Meer und dem Hafen ist Hakodate war Hakodate offen für internationale Einflüsse. Hakodate ist besonders ruhig, wenn nicht sogar fast verlassen am Abend, hier spielt das Leben am Tag oder voarllaem am Morgen (Morning Market).

Klima HakodateJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Ø
Temperatur
in C°
22613182125
272418114
Ø
Regentage
1512128969109101415
Touristen-
saison
niedrigniedrigniedrigniedrighoch mittelhoch hochmittel mittel niedrigmittel

Die beste Reisezeit für Hakodate ist von April bis Oktober mit milden Temperaturen und wenig Regen. Allerdings ist im Mai (Kirschblütensaison) und der Juli/August (japanische Sommerferien) besonders gefüllt mit Touristen*innen.

Budget

Hakodate ist als Kleinstadt etwas günstiger als andere Städte, da sie touristisch auch noch nicht so hoch frequentiert wird.

Durchschnittspreise (Stand 07/2018)

Low Budget (ca. 40 € pro Tag, pro Person):

Bett im Mehrbett Hostel, Kapselhotel: ca. 20-35 €
Essen im Cafe oder Imbiss: ca. 4 € pro Besuch
1l Wasser: ca. 0,80 €
Transport: zu Fuß
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: kostenlos bis 5 €

Mid-Range (ca. 110 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im preiswerten Hotel, Pension etc.: ca. 50-80 € p.P 25-40 €
Doppelzimmer im mittelteueren Hotel: ca. 70-130 € p.P 30-65€
Ein einfaches Mittag- und Abendessen: ca. 25 €
1l Wasser: ca. 0,80 €
Transport: 600 Yen (ca. 4,80 €) 24 Std-Metrokarte
Museen, Freizeitaktivitäten etc.: ca. 10-25 €
Transport im Umland: ca. 20 €

High Class (ca. ab 230 € pro Tag, pro Person):

Doppelzimmer im luxioriösen Hotel: ab 140 € ~ p.P ab 75€
Ein Gourmetrestaurant oder 2 große Mahlzeiten am Tag in Restaurants : ab 40 €
Transport: 1-2 Taxifahrten innerhalb des Zentrum ab 20 €
Museen, Freizeitaktivitäten, Schiffsfahrt etc.: ab 30  €
Transport im Umland z.B. Mietwagen: ab 60 €

Mobilität

Anreise über den Hakodate Airport (HKD):

Vom Flughafen gibt es einen Direktbus für 300 Yen, der im 20-Minuten Takt fährt.

Innerhalb des Stadtzentrums:

Prinzipiell sind die Sehenswürdigkeiten im Zentrum fußläufig erreichbar. Lediglich das Goryōkaku liegt etwas außerhalb des Zentrums aber kann theoretisch auch per Fuß erreicht werden. Allerdings liegt Hakodate auf einem Berg, daher können Wege je nach Steigung etwas länger dauern. Mit der Straßenbahn kommt man am bequemsten von Ost nach West und vom Süden nach Norden.

Shin-Hakodate nach Hakodate

Abends ist die Bahn wie leergefegt und das in Japan 😉

Wenn ihr mit dem Shinkansen aus Tokio anreist werdet ihr am Bahnhof Shin-Hakodate angekommen, welcher ca. 20 Fahrtzeit vom Bahnhof Hakodate entfernt ist. Der schnellste Weg zwischen den beiden Bahnhöfen ist der Hokuto Express (aus Sapporo). Wenn ihr den Jr-Pass habt deckt er diese Fahrt, wenn nicht gibt es noch den günstigeren regional Express, der öfter hält und ca. 10 Minuten länger fährt.

Übernachtung

Hakodate hat noch nicht eine große Auswahl an Unterkünften. Als ich im Mai 2018 dort war gab es jedoch viele Baustellen für Hotels. Dies liegt vorallem an der 2016 eröffneten Shinkansen Verbindung nach Tokio.

Essen und Trinken – Regionale Spezialitäten

Das Essen in Hokkaido wird selbst bei einigen Japner*innen als das leckerste im Land bezeichnet! Das liegt vor allem an dem großen Anteil der landwirtschaftlichen Fläche und Betriebe. Bekannt ist vorallem der frische Mais oder die teuren Yubari Melonen. Da es im Winter sehr sehr kalt wird haben sich unterschiedliche regionale Spezialitäten herausgebildet wie beispielsweise unterschiedliche Ramensuppe pro Städteregion z.B. Sapporo, Asahikawa und Hakodate. Hier kommt ihr zu den überregionalen Gerichten.

Hakodate Salt Ramen

Hakodate ist bekannt für die Salz-basierte Misosuppe. Diese gibt es in fast jedem Restaurant, obwohl ich empfelen würde diese in einem Ramenshop oder einem Laden zu essen, dessen Karte nicht so groß ist.

(Cherry Blossom) Softeis

Das Softeis soll in Hokkaido aufgrund der großen Landwirtschaft am besten schmecken. Während des Hanami gibt es das saisonale Kirschblüteneis.

Sehenswertes in Hakodate

Morning Market

Der Morning Market (Asa-Ichi) befindet sich einige Gehminuten von der Hakodate Zugstation entfernt. In einer großen Halle befinden sich viele kleine Verkaufsstände und anliegend kleine Gassen mit anderen kleinen Ständen. Er öffnet meistens gegen 05:00 und schließt langsam um 12:00. Der Morning Markt ist vorallem für die Krebse und Tintenfische bekannt. Obwohl der Morning Market sehr touristisch ausgeprägt lohnt sich ein kleiner Besuch, da auch Locals immernoch ihre Ware hier kaufen. Es gibt viele kleinere Restaurants und Imbisse, die direkt am Markt angrenzen und meist bis zum späten nachmittag geöffnet haben.

Bahnhaltestelle: Hakodate eki-mae

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: 5:00~12:00

Fort Goryōkaku (“Fünfeckbefestigung”)

Etwas außerhalb des Stadtkerns gelegen befindet sich die erste japanische Festung, die im westlichen Stil erbaut worden ist. Das Fort Goryōkaku ist einer der bekanntesten und schönsten Orte um die Kirschblüte zu sehen.

Bahnhaltestelle: Goryōkaku-kōen-mae

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: Park 24 Stunden

Die “Vergänglichkeit” der Kirschblüte habe ich zu spüren bekommen, ein paar Tage zu spät und alles ist verblüht….

Goryōkaku Tower

Um wirklich die Sternenform des Goryōkaku zu sehen, ist ein Blick von oben nötig, wie praktisch dass es diesen

Bahnhaltestelle: Goryōkaku-kōen-mae

Eintritt: 900 Yen (ca. 7,80 €)

Öffnungszeiten: 8:00~19:00 (April bis Ende Oktober)
9:00 ~ 18:00 (Ende Oktober bis April)

Mount Hakodate

Der Mount Hakodate ist mit seinen 334 Metern wahrscheinlich “DIE” Sehenswürdkeit in Hakodate. Die Nachtaussicht wurde mit Hongkong und Neapel zu den schönsten der Welt ausgezeichnet.

Bahnhaltestelle: Jujigai (10 Minuten Fußweg bis zur Seilbahn. Nachts von 17-22 Uhr gibt es auch Shuttlebusse direkt zur Seilbahn. Die Seilbahn fährt nur von April-November.

Eintritt: 900 Yen (ca. 7 €) Tagesticket, man kann also tagsüber und nachts kommen + 1280 Yen ( ca. 11 €) Roundtrip Seilbahn oder 780 Yen One-Way ( ca. 6  €).

Öffnungszeiten: 10:00 ~ 22:00 (~21:00 von Oktober bis April).

Insidertipp: Achtet auf das Wetter und eine wolkenfreie Sicht, sonst kann der Ausblick etwas enttäuschend sein.

Red Brick Warehouses (Kanemori Warehouse)

Die Red Brick Warehouses direkt am Hafen von Hakodate bieten Shopping- und Essensmöglichkeiten an.

Bahnhaltestelle: Jujigai

Eintritt: frei

Öffnungszeiten der meisten Geschäfte von 9:30 ~ 19:00

Motomachi

Motomachi ist das Viertel der ehemaligen ausländischen Handelsleute. Als 1854 die Abschottung Japans endete, zogen einige Menschen aus China, Russland, Großbritanien und vielen anderen Ländern nach Hakodate. Daher gibt es in diesem kleinen Viertel viele Häuser in unterschiedlichen Baustilen.

Eintritt: frei; Old British Consulate 300 Yen(~ 2,50 €) ; Russische Orthodoxe Kirche 200 Yen (~ 1,50 €),

Öffnungszeiten: Old British Consulate; 9:00 ~ 19:00 ( 17:00 November bis März)

Russische Orthodoxe Kirche; 10:00 ~17:00 ( 16:00 an Samstagen)

Events

Port Festival

Das Port Festival findet meist vom 01-05 August statt. Es ist das größte Festival in Hakodate mit Essenständen, Feuerwerk, einer 200 000 Personen-Parade und dem interaktiven “Squid Dance”. Es soll so einfach sein, dass man einfach mitmachen kann ;).

Beste Reisezeit Japans nach Inselregionen – Klima, Regen, Taifune

Ich liebe es, mich im Vorfeld immer sehr gerne mit den unterschiedlichen regionalen Klimazonen eines Landes, zu beschäftigen ! Außerdem ist es wichtig die “richtige” Reisezeit zu finden, da sie für einen großem Teil zu dem  Erfolg des Urlaubs beiträgt! Da sich Japan auf einer Strecke von ca. Norwegen bis Italien erstreckt ist für jede Vorliebe etwas dabei! Da wäre zum Beispiel Okinawa, dass ganzjährig über warme bis subtropische Temperaturen verfügt – oder Hokkaido im Norden, dass so schneereich und kalt im Winter sein kann, dass sogar das Meer einfriert!

Für mich ist jedenfalls klar – ich möchte das dicht besiedlte Land am liebsten außerhalb der Hochsaison, also außerhalb von japanischen und chinesischen Feiertagen besuchen und eine schöne saisonale Kulisse haben – Challange accepted ;).

Generell sind die Tipps eine Orientierungshilfe! Im Austausch mit anderen Japan-Reisenden habe ich festgestellt, dass es jährlich zu einigen Monaten erhebliche Unterschiede geben kann. So erlebten wir den Mai in Tokyo mit sommerlichen und trockenen 26-30 Grad, während eine Freundin das Jahr zuvor über viel Regen und milden Temperaturen berichtete.

Hier ein kleiner und grober Überblick: Hier beziehe ich mich fast auschließlich auf das Klima und die damit verbundenen (Un) Angenhmlichkeiten.

Grün bedeutet die “ideale” Reisezeit, also einen Mix aus angenehmen (milden) Klima und vorallem in Japan besonders gibt es kaum Naturkatastrophen in diesem Zeitraum. Gelb steht für eine gute Reisezeit unter bestimmten Bedingungen oder Interessen (z.B. Wintersport). Rot steht dann logischerweise für die ungünstigste Reisezeit wie beispielsweise schlechte Wetterbedingungen; Taifune, Hitzewellen, Regenzeit etc.

Wir sehen also, dass Japans Klima sehr divers ist – zum Beispiel lässt sich Honshu die größte Insel auch nochmal in unterschiedliche Zonen einteilen z.B. in die Alpenregion oder auch in Nordhonshu und Südhonshu. Allerdings sage ich an dieser Stelle gerne noch einmal das es nicht “DIE” beste Reisezeit gibt, z.B. sieht der Mai optimal aus; grüne Landschaften,milde Temperaturen, wenig Regen aber z.B. für mich als Allergiegeplagte ist dann “meine” Pollenhochsaison .

Januar

Der Januar beginnt (logischerweise :D) mit Neujahr und der ersten Hochsaison der Japaner*innen, die zu ihren Familien fahren und die Tempel besuchen um für das neue Jahr zu beten. Die ersten Tage nach Neujahr wird auch als die “dritte Hauptreisezeit” der Japaner*innen bezeichnet. Auch sind viele Geschäfte,Behörden und Sehenswürdigkeiten geschlossen. Am 01. Januar selber hat fast alles geschlossen.

Hokkaido

Die Insel Hokkaido ist die schneereichste Regionen und ist daher ein Paradies für Winterliebhaber*innen und/oder Wintersportler*innen. Der Winter ist so hart, dass sogar das Meer einfriert! Wer dieses Spektakel sehen möchte, sei Wakkanai, dem nördlichsten Punkt Hokkaidos zu empfehlen. Weitere schöne Orte sind u.a. Mombetsu oder der Shiretoko Nationalpark. Die Sonnenstunden sind sehr kurz.

Honshu

Auch Honshu eignet sich für einen Skiurlaub. Die japanischen Alpen um Nagoya  oder die Region Tohoku im Norden. Vom internationalen Tourismus noch relativ unentdeckt sind z.B. die Orte um Morioka und dem Berg Iwate. Aber auch für einen Städteurlaub in Tokio, Osaka oder Kyoto herrschen recht gute Bedingungen. Zwar ist es mit relativ 10 Grad relativ frisch, jedoch regnet es wenig und es ist low season. Ein wenig wärmer wird es im Westen (Hiroshima, Miyajima). Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Shikoku

Der Januar in Shikoku ist relativ kalt bei ca. 6 Grad aber dafür trocken. Das dünnbesiedlte Shikoko wird im Januar noch um einiges leerer sein als sonst. Bei den kühleren Temperaturen würde sich z.B. die Besichtigung von den japanischen Burgen/Schlössern anbieten, 4 von 12 befinden sich auf der kleinen Insel. Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Kyushu

Kyushu hat einen milden aber relativ feuchten Winter. Der Januar ist mit durchschnittlichen 10 Grad der kälteste Monat des Jahres. Während es im Norden von Kyushu stark schneien kann, ist es im Süden seltener der Fall. Die heißen Quellen von Beppu bieten eine gute Aufwärmung an. Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Okinawa

In Okinawa beginnt der Frühling bei durchschnittlichen 19 Grad mit dem aufblühen der Kirschblüte ca. Mitte bis Ende Januar. Leider gibt es für Okinawa keine offizielle japanische Wetterstation, deswegen wird diese kaum offiziell angekündigt. Okinawa besitzt auch im Winter eine blumenreiche und grüne Vegetation. Jetzt ist es am leersten in Okinawa. Abends/Nachts kann es sich etwas abkühlen (ca. 4 Grad), was vorallem dem Nordost Wind zu dieser Jahreszeit geschuldet ist. Die Wassertemperaturen von 23 Grad ist die “kühlste” im ganzen Jahr.

Februar

Auch der Februar zeichnet sich durch relativ wenig Regen aus. Vorallem wird man weniger Reisende als üblich antreffen. Wahrscheinlich ist jetzt die ideale Reisezeit um vorallem die “Indoor” Hotspots der beliebsten Sehenswürdigkeit in Tokyo und Kyoto zu sehen.

Hokkaido

Hier ist es immernoch sehr kalt und es schneit sehr viel. Was bietet sich also noch außer Skifahren an ;)? In Sapporo und anderen Städten finden Schneefestivals statt wobei das Sapporo Yuki Matsuri das bekannteste und beliebteste ist. Die Sonnenstunden sind sehr kurz.

Honshu

Es ist immernoch Wintersportsaison in den japanischen Alpen um Nagoya  oder die Region Tohoku im Norden. Vom internationalen Tourismus noch relativ unentdeckt sind z.B. die Orte um Morioka und dem Berg Iwate. Auch für einen Städteurlaub in Tokio, Osaka oder Kyoto herrschen recht gute Bedingungen. Ein wenig wärmer wird es im Westen (Hiroshima, Miyajima). Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Shikoku

Shikoku  bleibt im Februar auch noch relativ kalt bei ca. 8 Grad und es regnet etwas mehr. Das dünnbesiedlte Shikoko wird im Februar noch um einiges leerer sein als sonst. Bei den kühleren Temperaturen würde sich z.B. die Besichtigung von den japanischen Burgen/Schlössern anbieten, 4 von 12 befinden sich auf der kleinen Insel. Ein Nachteil besteht in den kurzen Sonnenstunden und der fehlenden Vegetation.

Kyushu

Kyushu hat einen milden aber relativ feuchten Winter. Im Februar ist es etwas wärmer aber auch feuchter als im Januar. Sehenswert im Februar ist zum Beispiel das “Nagasaki lantern festival”.

Okinawa

Okinawa besitzt auch im Winter eine blumenreiche und grüne Vegetation. Jetzt ist es am leersten in Okinawa. Abends/Nachts kann es sich etwas abkühlen (ca. 4 Grad), was vorallem dem Nordost Wind zu dieser Jahreszeit geschuldet ist. Die Wassertemperaturen von 23 Grad ist die “kühlste” im ganzen Jahr.

März

Der März wird meist als “offizieller” Frühlingsanfang gesehen, was hauptsächlich auf die Inseln Kyushu, Shikoko und Honshu zutrifft. Die Kirschblüte klettert innerhalb einiger Wochen von Süden nach Norden über Japan hinweg. Meist fängt die Kirschblüte an Ende März zu blühen, fast passend zu den japanischen Frühlingsschulferien.

Hokkaido

Im März ist immernoch Winter und Skisaison in Hokkaido und es regnet/schneit nur etwas weniger als im Februar.

Honshu

Langsam erwacht Honshu aus dem Winterschlaf und die Temperaturen werden etwas milder. Tokyo und Kyoto werden im März durchschnittlich Temperaturen um 10 Grad haben.

Shikoku

Shikoku wird im März um einiges milder. Jetzt ist eine gute Zeit diese Insel zu besuchen und die ersten Wanderungen zu unternehmen. Ende März können die Kirschblüten anfangen zu blühen.

Kyushu

In Kyushu blühen meist gegen Ende März die Kirschblüten.Das Wetter in Kyushu kann im Vergleich zu ihren Nachbarinseln um einiges wärmer und milder sein. Trotzdem sind bei durschnittlichen 12 Grad noch wärmere Kleidung ratsam. Ende März können die Kirschblüten anfangen zu blühen.

Okinawa

Der März in Okinawa ist vergleichbar mit dem Februar. Allerdings wird es langsam wärmer. Der März hat Durchschnittstemperaturen von 21 Grad.

April

April, April bedeutet Kirschblüten- und Touristenhochsaion. Bis Ende April hat die Kirschblüte den Nordzipfel von Honshu ereicht. Nicht nur nationale sondern auch internationale Reisende strömen in die Großstädte und Parks um an dem Spektakel teilzunehmen. Vorallem auf Honshu heißt es jetzt: Überfüllte Züge, Hotels, Restaurants…ach einfach alles!

Hokkaido

Der April ist wahrscheinlich einer der wenig besuchten Monate in Hokkaido. Die Skisaison ist beendet und noch ist es nicht so warm. Viele Busse zu den Sehenswürdikeiten sind auch in der “low season”, dh. sind weniger frequentiert oder fahren gar nicht. Solange man aber in den Städten ist sollte dies kein Problem sein.

Honshu

Die Temperaturen auf der Hauptinsel werden immer milder. Aufgrund der Kirschblüte herrscht im April Hochsaison. In den Parks versammeln sich Menschen um das Kirschblütenfest (Hanami) zu feiern.

Shikoku

In Shukoku blühen meist gegen Ende März/Anfang April die Kirschblüten. Es kann auch hier relativ voll werden.

Kyushu

In Kyushu blühen meist gegen Ende März/Anfang April die Kirschblüten. Das Wetter ist zwar etwas regenerisch aber mit durchschnittlichen 15 Grad sehr angenehm.

Okinawa

Im April kann die Wassertemperatur auf 24 Grad steigen, was zum baden, schnorchen und tauchen einlädt!

Mai

Anfang Mai ist die Hauptreisezeit der Japaner*innen. Zur “Goldenen Woche” haben viele Menschen Urlaub, Geschäfte sind teilweise geschlossen und Züge und Hotels überfüllt. Außerdem ziehen die Übernachtungspreise an. In Hokkaido beginnt nun der Frühling, in Okinawa die Regenzeit. Wahrscheinlich ist der Mai der beste Monat für eine komplette Landesrundreise, auch wenn die klmatischen Bedingungen nicht überall perfekt sind, sind sie landesweit im durschnittlich sehr gut.

Hokkaido

Anfang Mai erwacht nun auch der Frühling in Hokkaido. Auch hier leiten die Kirschblüten den Beginn der Saison ein. Wenn man Glück hat überschneiden sich die Pflaumen- und Kirschblüten. Sapporo wird durchschnittliche Temepraturen von 12 Grad haben. In Nordhokkaido kann es immernoch teilweise schneien.

Honshu

Der Mai ist relativ ruhig und warm in Honshu. Wer es lieber etwas kühler mag kann in die Berge oder ans Meer fahren.

Shikoku

Der Mai ist der letzte Monat vor der Regenzeit. Bei Durschnittstemperaturen von 22 Grad ist es noch sehr angenehm zum wandern.

Kyushu

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt Kyushu zu besuchen bevor die Regenzeit beginnt. Es ist schon um einiges wärmer

Okinawa

Die Regenzeit in Okinawa beginnt schon im Mai und hält bis ca. Juni an. Es ist also bei durchschnittlich 26 Grad und ca. 85 % Luftfeuchte warm und feucht. Bei durchschnittlichen 12 Regentagen hält sich die Saison aber in Grenzen und es wird somit nicht die ganze Zeit regnen und kann sogar als Erfrischung betrachtet werden :).

Juni

 

Außer in Hokkaido herrscht jetzt in ganz Japan die sommerliche Regenzeit (tsuyu). Der offizielle Anfang und Ende werden jährlich vom japanischen Wetterdienst veröffentlicht. Der Vorteil an der Regensaison ist das aufleuchten der grünen Vegetation. Im Juni ist auch noch nicht mit Touristenströmen zu rechnen. Während der Regenzeit ist es fast windstill und schwül. Um dem Regen komplett zu vermeiden bietet sich Hokkaido an.

Trotz des Sommers empfele ich euch eine dünne Jacke für die Metro und für die Malls mitzunehmen, da es dort aufgrund der Klimanlage sehr frisch werden kann. Außerdem empfielt sich eine gute Regenjacke.

Hokkaido

In Hokkaido ist noch Frühling und die Blumen erwachen aus ihrme Winterschlaf. Da Hokkaido die meisten Nationalparks hat, lohnt sich ein Ausflug hierhin.

Honshu

In Honshu fängt die Regenzeit an. Es kann vorallem in den Großstädten Tokyo, Osaka, Kyoto etc. sehr schwül werden.

Shikoku

In Shikoku regnet es auch aufgrund der Regenzeit sehr viel. Es ist etwas kühler als in den Großstädten Honshus und Kyushu und kann daher als Rückzugsort genutzt werden.

Kyushu

In Kyushu ist es nicht nur regnerisch sondern auch schwül.

Okinawa

Es ist noch Regenzeit und es wird sogar noch wärner. Das sind ungefähr tagsüber 28 Grad und ca. 85 % Luftfeuchte sehr warm und feucht. Bei durchschnittlichen 12 Regentagen hält sich die Saison aber in Grenzen und es wird somit nicht die ganze Zeit regnen und bei den Temperaturen kann es eine schöne Erfrischung sein.

Juli

Bis auf Hokkaido und Okinawa hält die Regenzeit noch bis meist Mitte Juli an. Die Schulferien beginnen national und international und es kann mit vielen Reisenden gerechnet werden. Trotz des Sommers empfele ich euch eine dünne Jacke für die Metro und für die Malls mitzunehmen, da es dort aufgrund der Klimanlage sehr frisch werden kann. Außerdem empfielt sich eine gute Regenjacke.

Hokkaido

Hokkaido ist im Sommer ein sehr beliebtes Ziel vorallem im nationalen Tourismus. Dies liegt an dem Ausbleiben der Regenzeit als auch an den milden Temperaturen, die auch im Juli kaum über 20 Grad klettern.

Honshu

Der Fuji kann nur in der Zeit von Anfang Juli bis Ende August bestiegen werden. Da dies die einzige Zeit im Jahr ist, ist es dementsprechend überfüllt. Wenn du also auch den Fuji besteigen möchtest ist jetzt die Gelegenheit dazu!

Shikoku

Der Juli

Kyushu

Okinawa

Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate in Okinawa und in dieser Zeit ein sehr beliebtes Ziel bei japanischen Tourist*innen, da im August Sommerferien sind.  Die Wassertemperaturen liegen bei 30 Grad und laden regelrecht zum baden ein. Da jetzt die Taifun-Saison anfängt kann diese Okinawa auch direkt oder indirekt (Regenströme) treffen.

August

Der August ist landesweit der heißeste Monat des Jahres. Im August fliehen viele Japaner*innen an die Küste z.B. Izu-Halbinseln, Okinawa oder in die Berge z.B. Nagano, Tohoku oder Hokkaido. Außerdem ist der August besonders in Tokyo auch als Shoppingmonat bekannt, da viele Geschäfte besondere Rabatte anbieten.

Trotz des Sommers empfele ich euch eine dünne Jacke für die Metro und für die Malls mitzunehmen, da es dort aufgrund der Klimanlage sehr frisch werden kann. Außerdem empfielt sich eine gute Regenjacke.

Hokkaido

Auf Hokkaido ist jetzt Hochsaison und das zu Recht. Vorallem zieht es viele Reisende in die Nationalparks (u.A. Lavendelfelder in Furano). Sapporo hat durschnittlich 20 Grad, sodass man auch in den Großstädten keinen Klimawechsel (von Klimaanlage – heißer Außenluft ) erwarten muss.

Honshu

Der Fuji kann nur in der Zeit von Anfang Juli bis Ende August bestiegen werden. Da dies die einzige Zeit im Jahr ist, ist es dementsprechend überfüllt. Wenn du also auch den Fuji besteigen möchtest ist jetzt die Gelegenheit dazu!

Shikoko

Der August ist der heißteste Monat in Shikoku.

Kyushu

Okinawa

Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate in Okinawa und in dieser Zeit ein sehr beliebtes Ziel bei japanischen Tourist*innen, da im August Sommerferien sind.  Die Wassertemperaturen liegen bei 30 Grad und laden regelrecht zum baden ein. Taifune können direkt oder indirekt Okinawa treffen.

September

Hokkaido

Honshu

Shikoko

Kyushu

Kyushi ist im September noch sehr warm (durchschnittlich bei 28 Grad) und teilweise schwül. Außerdem ist das Risiko von Taifunen hoch.

Okinawa

Es ist jetzt Taifun-Hochsaison. Es ist immer noch heiß (durchschnittlich 30 Grad) und schwül aber es wird an den Küsten leerer. Der Herbst ist relativ trocken und die Wassertemperaturen liegen durchschnittlich auch bei hohen 29 Grad.

Oktober

Der Oktober läutet den Herbst mit seinem rotem Laubkleid (außer Okinawa) ein.

Achtung: In Oktober haben die chinesischen Nachbarn ihre “Golden Week” und schon lange werden die freie Tage zum Shoppen im Ausland verbracht. Diese arbeitsfreie Woche beginnt am 01.10. Die japanische Regierung stellt in dieser Zeit extra (chinesischsprechendes) Personal ein, die in den Ballungszentren den Anstrum bewältigen sollen. Außerhalb der Großstädte wird es aber ruhiger zugehen, da die meisten Tourist*innen in dieser Woche zum Shoppen kommen.

Hokkaido

In Hokkaido wird es kühler, bei durchschnittlich 12 Grad in Sapporo.

Honshu

Die Taifunsaison endet in Honshu meist im Oktober. In Nordhonshu beginnt meist Anfang Oktober die Laubsaison. In Zentral Honshu um Tokyo und Kyoto dauert es meist noch etwas bis Ende September.

Shikoku

Kyushu

Es können teilweise noch Taifune vorkommen. Allerdings ist es um einiges trockener als noch im September.

Okinawa

Die einzige Region Japans die kein Herbstlaub zu sehen bekommt ist Okinawa. Wahrscheinlich wäre das auch bei durchschnittlichen 27 Grad Lufttemperatur und 28 Grad Wassertemperatur unrealistisch oder ?

November

Hokkaido

In Hokkaido sind wahrscheinlich jetzt die Bäume schon alle verblüht. Daher wird es sehr kahl aussehen. Ähnlich wie im April kann es Einschränkungen im Vekehr geben, da low-season ist und die Skisaison noch nicht angefangen hat. In den Großstädten wird es aber jetzt schön leer sein.

Honshu

In der Bergregion kann es schon anfangen zu schneien.

Shikoku

Als letzte Region färbt sich das Laub ca. Mitte November bis Anfang Dezember in Shikoku rot. Eine ideale Kulisse für Wanderungen!

Kyushu

Kyushu bildet Anfang November die vorletzte Region, in der das Laub sich rot färbt. Das liegt vor allem daran, dass es noch teilweise tagsüber bis 18 Grad warm werden kann. Kyushu ist zum roten Laub noch nicht so touristisch überlaufen wie Honshu. Daher lohnt sich ein Besuch jetzt besonders.

Okinawa

Die Taifun-Saison endet offiziell auf Okinawa. Die Temperaturen werden angenehm mild und es findet die Tour de Okinawa statt. Außerdem bleibt es weiterhin relativ trocken. Die ideale Reisetemperatur für Wanderungen aller Art.

Dezember

Bis auf Okinawa beginnt in Japan der Winter. Dieser zeigt sich in unterschiedlichen regionalen Ausprägungen. Als Weihnachtsfeiertag zählt der 25.12., am 24.12 wird ein anderer Geburtstags, nämlich der des derzeitigen Kaisers gefeiert ;).

Hokkaido

In Hokkaido beginnt die Skisaison. Der Dezember ist in Hokkaido der “wärmste” Wintermonat, bei durchschnittlich 0 Grad in Sapporo und Nachttemperaturen.

Honshu

 

Shikoku

Shikoku ist im Dezember relativ trocken. Durchschnittlich werden 10 Grad erreicht und nachts ist meist auch nicht kälter als 7 Grad, sodass es kein kaltes Winterziel ist und bei warmer Kleidung noch angenehm.

Kyushu

Kyushu kann im Dezember regenerisch werden. Bei durschnittlichen Temperaturen in Fukuoka von 10 Grad ist es jedoch immernoch sehr mild für den Dezember und kann mit warmen Klamotten angenehm sein.

Okinawa

Der Dezember eignet sich insbesondere für Winterfliehende (wie mich :D) an, da der Dezember mit seinen 21 Grad ganz und gar nicht weiße Weihnachten versprechen wird.

Easy Travel: Dinge, die du vor der Reise wissen solltest

Vor meiner Reise hatte ich viele Fragen im Kopf: Wie wird dies und jenes in Japan laufen? Was passiert wenn ich nicht weiterkomme? Ein beruhigender Fakt für Erstreisende für Japan: (Fast) alles ist sehr gut organisiert! Bisher habe ich kein Land bereist, welches selbst in sehr sehr kleinen Städten über ein kleines Touristenhäuschen verfügte und wo viel Personal z.B. an Flughäfen oder Bahnhöfen eingesetzt wird damit alles organisiert funktioniert. Mein Freund hatte am Flughafen z.B. einen leeren Kulli für das Einreiseformular, als er den Stift hinlegte kam in diesem Monat noch jemand, der diesen ersetzte! Der Wahnnsinn!

Nichtsdesdotrotz gibt es einige Dinge, die anders sind, daher habe ich einiges aufgelistet, um das Reisen leichter zu gestalten.

Reisezeit

  • Japan ist eines der Länder, welches in den letzten Jahren einen enormen Zuwachs an ausländischen Tourist*innen zu verzeichnen hat. Kamen 2007 knapp 7 Millionen aus dem Ausland, sind es mitlerweile 30 % , besonders aus China, Südkorea und Taiwan, Tendenz steigend. Der inländische Tourismus ist auch sehr hoch und wird insbesondere durch volle Züge und ausgebuchte Hotel an Neujahr, der Golden Week (erste Woche im Mai), Obon (Mitte August) , zur Kirschblütensaison (März bis Mai) sowie zum “roten” Herbst (Oktober bis Mitte November) deutlich. Sommerferien sind im August, dann sind meistens die Hotels an der Küste und in den Bergen brechend voll.
  • Wahrscheinlich geht es dir wir mir, ich wollte unbedingt zur Sakura Season nach Japan. Auch wenn die Kirschblüten ein einmaliges Erlebnis sind, sollte man sich bewusst sein, dass besonders Tokio als überbevölkerte Stadt einmal noch vollgestopfter als sonst ist! Die Kirschblüten ziehen nämlich Touris aus aller Welt an! Zudem ziehen die Hotelpreise insbesondere in Tokio, Kyoto und am Fuji an. Ein Tipp wäre daher eher “untouristische” Städte und Gegenden aufzusuchen um die Kirschblüte zu sehen
  • Die “ideale” Reisezeit ist regional unterschiedlich; Klicke hier für meinen Artikel zu den Inselregionen im Jahresüberblick

Gepäck

  • Packe minimalistisch: Weniger ist mehr! Platz ist sehr wichtig in Japan. Die Zimmer in den Unterkünften sind sehr klein, in manchen könnt ihr den Koffer nur auf dem Bett aufmachen. Auch in den öffentlichen Verkehrmitteln werdet ihr wenig Platz haben. Auch wenn die Verlockung groß ist ein großes Gepäckstück mitzunehmen, es kann damit sehr frustrierend sein. Manche Bahnhöfe und viele Ubahnstationen haben übrigens keinen Aufzug und/oder Rolltreppe.
  • Kleidung könnt ihr  sehr günstig waschen (meist 200 Yen~1,50€ für 6 Kg). Waschsaloons gibt es in größeren Städten sehr häufig, aber selbst in kleineren Städten finden sich in der Regel Waschsalons
  • Gepäckfreies reisen: In Japan gibt es einen sehr angenehmen Service; ihr könnt euer Gepäck von vielen Stellen aus zum nächsten Hotel Flughafen oder Bahnhof senden lassen. Ob beispielsweise ein Supermarkt diesen Service anbietet, erkennt ihr an dem “Kuro Neko” (schwarze Katze) Symbol. Der Preis berechnet sich nach der Entfernung und der Größe/Gewicht. Ein großer Koffer kostet beispielsweise von Tokio nach Osaka ca. 2800 Yen (23 Euro).

Spartipp: Einkauf vor der Reise

  • Drogerieartikel sind in Japan um einiges teuerer als in Deutschland. Deo oder Sonnencreme (in 50 ml! Packungen) können umgerechnet ca. 5 € kosten.

Spartipp: Einkauf während der Reise

  • In einigen Convience Stores werden abends (so ab 18:00) frische Lebensmittel z.B. Onigiris, Bentoboxen, Sushi reduziert verkauft.

Nachhaltiger Reisen

  • In Japan wird fast alles in Plastik verpackt und auch Plastiktüten werden in Massen an die Kunden gegeben. Selbst Bananen sind einzelnd in Plastik verpackt! Nimm vor deiner Reise doch ein- oder zwei Jutebeutel mit, dass ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern transportiert deinen Einkauf besser als eine dünne Plastiktüte! Ich habe die Plastiktüten als Mülltüten aufbewahrt und hatte am Ende meiner Reise trotzdem knapp 20 (!) Tüten übrig.

Mülleimer

  • In Japan gibt es wenig öffentliche Mülleimer. Ihr könnt wie oben beschrieben die Plastiktüten aus dem Convience Store als Mülltüte benutzen. Mülleimer gibt es aber auch direkt in den Convience Stores oder größere befinden sich an den größeren Bahnhöfen.

Bargeld / Automaten

  • Auch wenn Japanden Ruf als “Bargeldland” weg hat, hat man keine Probleme mit seiner Visa oder AmericanExpress an Automaten Bargeld zu ziehen. Diese befinden sich beispielsweise bei der Post oder an fast jedem Convicence Store, von denen es sehr viele gibt. Je nach Betrag zahlt man pro Auszahlung eine kleine Gebühr :
  1. bis 19.999 Yen: 108 Yen (ca. 80 Cent)
  2. ab 20.000-100.000 Yen: 216 Yen (ca. 1,70 €)

Tempelbesuche

  • Da bei Tempelbesuchen die Schuhe ausgezogen werden, rate ich euch extra Socken mitzunehmen, vorallem wenn man im Sommer Sandalen o.Ä trägt.

Öffentliches Verkehrsnetzwerk

  • Die Züge in Japan sind (über)pünktlich. Auch wenn wir es einmal getan haben; Rennen am Bahnhof ist verboten. Plant daher immer genug Zeit zum Umsteigen ein.
  • Zwischen Mitternacht und 05:00 morgens fahren keine Züge oder andere öffentliche Verkehrsmittel, auch nicht in Tokio und ja, auch nicht am Wochenende! Taxen haben zudem einen Nachtzuschlag.

Öffentliches Wifi

  • An den internationalen Flughäfen kann man sich eine japanische Simkarte (meist 4 GB, für 15 oder 30 Tage) oder einen Wifi-Router ausleihen. Für den Wifi-Router ist es meistens günstiger diesen vorab online zu bestellen. Die japanische Simkarte ist ausschließlich füs die Internetnutzung gedacht. Wir hatten einen Wifi-Router ohne Limits, mit dem man 10 Geräte anmelden kann. Er hat ca. 3,60 € am Tag gekostet und war Gold wert.
  • Es gibt kostenloses Wifi in Flughäfen , Starbucks oder einigen Malls. Die Qualität ist vergleichbar mit öffentlichen Netzwerken in Deutschland – es kann durchaus langsam werden.